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09.05.21 atomstopp: ,In Zukunft ohne EURATOM' nun auch auf offizieller EU-Plattform der Konferenz zur Zukunft Europas
Zukunftskonferenz darf nicht ohne Folgen für den Uraltvertrag EURATOM bleiben
Image851 »Lang angekündigt, mit einem Jahr Verspätung endlich gestartet: Die Konferenz zur Zukunft Europas, bei der die Bürgerinnen und Bürger sich aktiv in die Neugestaltung unserer Union einbringen sollen. Bis vor kurzem wurde nicht kommuniziert, wie die Form der Beteiligung aussehen wird, deshalb hatten wir bereits vorgearbeitet und mit einer Mitmachaktion die elementare Frage nach der Energiezukunft Europas positioniert. Und die Grundbedingung hierfür kann natürlich nur lauten ,In Zukunft ohne EURATOM'! Die ersten rund 500 Unterschriften konnten bereits im Dezember an EU-Kommission und Parlament übermittelt werden, die nächsten etwa 600 sind auf dem Weg«, begrüßen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich den heutigen Startschuss für die Konferenz zur Zukunft Europas.

»Wenn wir nun selbstverständlich auch über den offiziellen Weg mit der Forderung nach einer ,Zukunft ohne EURATOM' teilnehmen, war es dennoch wichtig, mit unserer Vorausarbeit einen zusätzlichen eigenen Rahmen gesetzt zu haben. Denn die vorgegebene Plattform für die Partizipation an der Zukunftskonferenz erweist sich als einigermaßen sperrig. Zu fix vorgegebenen Themenbereichen können Ideen eingereicht werden, in einer Art Ranking muss sodann um Unterstützung geworben werden, um hoch gewichtet und somit in der Aussicht auf Bearbeitung überhaupt beachtet zu werden. Die Krux ist, dass der Zugang extrem hochschwellig ausgebaut ist: Jede_r Unterstützungswillige muss sich zuerst auf der offiziellen Webseite der EU registrieren, um quasi mitvoten zu können. Es bleibt also zu befürchten, dass nur die, mit der an der besten aufgestellten Lobby dahinter, gehört werden. Das mag wettbewerblich anregend sein, besonders demokratisch ist es aber nicht!«, kritisieren Schweiger und Egger das bisher erkennbare Beteiligungs-Format der Zukunftskonferenz.

»Wir werden also weiterhin Unterstützung für ,In Zukunft ohne EURATOM' auch außerhalb der vorgestanzten Schablone sammeln und zusätzlich, auf eigenen Pfaden, an alle Gremien leiten. Es darf einfach nicht passieren, dass eine ehrlich gemeinte Konferenz zur Zukunft Europas, deren Ergebnisse für das 21. Jahrhundert taugen sollen, ohne Folgen für den völlig überholten EURATOM-Vertrag aus den 1950ern bleibt!«, versichern Schweiger und Egger abschließend.

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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28.04.21 Nuclear Enery Conference 2021 am 29.4. - How to Dismatle an Atomic Lie - die nuklearen Lügen zerlegen stößt auf hohes Interesse, der Zugang wird nun auch für Schnellentschlossene ermöglicht
Hier gehts zum direkten Zugangslink:
Zugangslink für Schnellentschlossene

NEC Disclaimer
Mit dem Eintritt in das Webinar erklären sich alle Teilnehmenden mit folgenden Bedingungen einverstanden:
· Während der gesamten Veranstaltung wird ein auf Deutsch und Englisch moderiertes Q & A Tool zur Verfügung stehen, die Einträge sind öffentlich und werden zu Dokumentations- u. Nachbereitungszwecken vom Veranstalter gespeichert.
· Je nach Zeitkapazität können in den Diskussionen auch einzelne Teilnehmende zu Wort kommen, das Aufscheinen mit Klarnamen ist Voraussetzung dafür.
· Audio- und Videostream der gesamten Konferenz werden aufgenommen und für eine Nachbereitung auf der NEC Website sowie auf unseren Channels auf YouTube und DorfTV verarbeitet.



»Wir freuen uns außerordentlich über das große Interesse an der diesjährigen Nuclear Energy Conference, bereits mehr als 130 Anmeldungen aus 20 Ländern können wir verzeichnen. Die NEC2021, die wir am 29. April von 13 bis 19 Uhr in Kooperation mit den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr und dem Anti Atom Komitee ausrichten, steht ganz im Zeichen der komplexen Lügengeschichten der Atomlobby. Alle Aspekte dieser gefährlichen Blendereien zu durchleuchten, das haben wir uns vorgenommen und dafür 6 hochkarätige Expert_innen gewinnen können«, erklären Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

Die Aktivistin Linda Pentz Gunter von ,Beyond Nuclear' und der Ingenieur und ehemalige leitende AKW-Manager, jetzt aber längst Whistleblower, Arnie Gundersen, werden aus den USA zugeschaltet. Aus Deutschland sind die Energiereferentin Eva Stegen und der langjährige Co-Vorsitzende der IPPNW, Alex Rosen mit dabei. Die Umweltaktivistin Albena Simeonova aus Bulgarien gibt Einblick in die Machenschaften der Atomindustrie in Osteuropa und last not least wird die österreichische Spitzenökonomin Sigrid Stagl die Unwirtschaftlichkeit der Atomkraft - besonders im Hinblick auf ihr vorgegaukeltes Potenzial als Klimarettung, vor allem durch die verlockende, neue Finanzierungmöglichkeit durch die Taxonomie-Verordnung, die aber nur für nachhaltige Investitionen gedacht ist.

»Allen Schnellentschlossenen möchten wir ebenfalls noch die Teilnahme ermöglichen und geben hiermit den Link für das Zoom-Webinar morgen, 29. April, von 13 bis 19 Uhr frei: https://zoom.us/j/92729469184. Denn es ist von enormer Wichtigkeit, dass wir nicht aufhören, die atomaren Lügen zu demontieren, zu zerlegen, in Einzelteile - auf dass ihr komplexes Funktionieren gestört, bestenfalls zerstört wird!«, so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweis:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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