News


29.05.2026

Neun Österreichische Anti-Atom-Organisationen warnen vor jahrzehntelangen Atomstrom-Preisgarantien
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EESC) bietet am 1. Juni der Konferenz "Designing CfDs for Nuclear New Build" eine Bühne für AKW-Lobbying.

"Contracts for Difference (CfDs) garantieren Atomkraftwerken über Jahrzehnte fixe Strompreise und -abnahmemengen. Mit diesen milliardenschweren Fördermodellen zum Neubau von AKWs werden die enormen finanziellen Risiken von Atomstrom direkt auf die öffentliche Hand abgewälzt. Das bindet die Mittel, die für den Ausbau von erneuerbaren Energien, Speichern und Netzen fehlen", erklärt Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben!

Die Atomindustrie versucht mit staatlichen Garantien ihre wirtschaftlich nicht tragfähigen Projekte künstlich am Leben zu erhalten. Während erneuerbare Energien immer günstiger werden, müssen die Menschen über Jahrzehnte hinweg überteuerte Atomstrom-Preise absichern.

Um die Menschen vor diesen teuren und zukunftsvergessenen Fehlinvestitionen zu schützen, appellieren die unterzeichnenden Organisationen an die österreichischen EESC-Mitglieder, sich klar gegen CfD-Modelle für Atomkraftwerke auszusprechen und öffentliche Mittel stattdessen in rasch verfügbare, erneuerbare Energietechnologien zu lenken.

Unterstützt wird der Appell von zentralen Akteur_innen der österreichischen Anti-Atom-Bewegung, darunter das Anti-Atom-Komitee Freistadt, atomstopp_atomkraftfrei leben!, das Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit, Global 2000, die Plattform gegen Atomgefahren Salzburg - Plage, der Verein Gemeinsam für Sonne und Freiheit, die Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, der Waldviertler EnergieStammtisch und die Wiener Plattform Atomkraftfrei.

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber
atomstopp_atomkraftfrei leben!
+43 681/10 42 92 51