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30.05.2024

atomstopp zeigt beim Klimastreik am 31.05. auf: Atomkraft killt den Klimaschutz
Atomenergie ist nachweislich zu langsam, zu teuer und zu schmutzig, um die Erdüberhitzung zu bremsen. Trotzdem werden Unsummen in diese Sackgassentechnologie gesteckt. Dieses Geld fehlt für die Energiewende. Darauf macht atomstopp_for Future beim Klimastreik am 31.05.2024 auf dem Linzer Hauptplatz aufmerksam.



"Fast alle Menschen wissen, dass die Produktion von Energie auf neue Beine gestellt werden muss, damit die Erdüberhitzung gebremst werden kann. Hier sieht die Atomlobby ihre Chance und verspricht, auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können. Das ist zwar nachweislich falsch, weil der Bau neuer Atomkraftwerke mehrere Jahrzehnte dauern würde, während die Lösung der Klimakrise in diesem Jahrzehnt notwendig ist. Trotzdem scheuen die Atomlobbyisten keinen Aufwand und versuchen, gerade junge Menschen mit ihren falschen, zeitvergeudenden und geldvernichtenden Versprechungen zu gewinnen", macht Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben aufmerksam.

Menschen unter 40 haben keine Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl 1986, bei der auch in Österreich die unbeherrschbaren Gefahren von Atommeilern unmittelbar spürbar wurden. Die heutigen Jugendlichen konnten damals im Pflichtschulalter wohl auch kaum die Berichterstattung über die Super-GAU-Serie in Fukushima 2011 mitverfolgen, die schonungslos offenbart hat, wie hilflos selbst eine Hochtechnologie-Nation wie Japan ist, wenn ein AKW außer Kontrolle gerät. Daher sind junge Menschen eher empfänglich für die falschen Versprechungen der Atomindustrie.

"atomstopp_for Future macht bei den weltweiten Klimastreiks der Fridays for Future-Bewegung seit deren Beginn mit. Vor allem junge Menschen sollen darauf aufmerksam werden, dass jeder Euro, der für Atomenergie ausgegeben wird, beim Ausbau der Erneuerbaren fehlt und daher letztlich gilt: Atomkraft killt den Klimaschutz", lädt Stoiber zu einer rege Beteiligung beim Klimastreik am Freitag in Linz ein.

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber, +43 681/10 42 92 51