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22.10.26
atomstopp: Zwentendorf-Feiertag mit performativer Prozession über die Donau schafft Hoffnung für Klima und Umwelt
Am 5. November wird in Linz der Zwentendorf-Feiertag begangen. Nach der Eröffnung an der Kunstuni führt eine Prozession vom Hauptplatz zur Stadtparrkirche Urfahr/Grüner Anker.
Der historische Erfolg der Anti-Atom-Bewegung als Mutmacher für die Klimabewegung: Zum zweiten Mal wird der erste ökologische Feiertag Österreichs begangen und damit wirksam an das Nein zur Atomenergie vom 5. November 1978 erinnert. Obwohl die Super-GAUs von Tschernobyl und Fukushima noch in der Zukunft lagen, war den Österreicher_innen klar, dass die Produktion von Atomstrom unvertretbar gefährlich ist und sie stimmten gegen die Inbetriebnahme des startbereiten Atomkraftwerks Zwentendorf.
"Zwentendorf zeigt, dass sich gemeinsamer Widerstand gegen mächtige Interessen durchsetzen kann. Gerade in Zeiten der Klimakrise brauchen wir solche Erfolgsgeschichten, die Mut machen, statt in Resignation zu verfallen", stellt atomstopp-Geschäftsführer Herbert Stoiber fest.
"atomstopp_atomkraftfrei leben! geht auf die Anti-Zwentendorf-Bewegung zurück, in der viele zivilgesellschaftliche Gruppen gemeinsam kämpften. Daher freut es uns besonders, nun den Feiertag in Kollaboration mit vielen Partner_innen zu zelebrieren. Denn angesichts der menschengemachten Erdüberhitzung braucht es gemeinsame Anstrengungen, um rasch zukunftsfähige Alternativen durchzusetzen", freut sich Stoiber auf eine große Feier.
Diese beginnt am 5. November 2026 um 16:00 Uhr an der Kunstuni Linz mit Inputs zur Situation der Atomenergie und zu den verheerenden ökologischen Auswirkungen des Datencenters Kronstorf. Ab 18:00 Uhr wird bei der Prozession über die Donau das Ritual zum Cancelation Day vollzogen. Angekommen bei der Kirche Grüner Anker wird ein gemeinsames Festmahl mit Atomkraft? Nein Danke!-Waffeln eingenommen und anschließend begleitet von Performances und DJ Nyx bis 22:00 Uhr gefeiert.
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Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber, +43 681/10 42 92 51
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21.10.26
atomstopp: FPÖ-Hofer missbraucht Anti-Atom-Sonne und lobbyiert gleichzeitig für Atomkraftwerke
Norbert Hofer, Landtagsabgeordneter im Burgenland und Vice President eines Möchtegern-AKW-Entwicklers verwendet die Smiling Sun für die Botschaft "VERSTAATLICHUNG? NEIN DANKE!".
"Die Smiling Sun steht mit ihrer Forderung ATOMKRAFT? NEIN DANKE seit 51 Jahren für den Widerstand gegen Atomkraft, nicht für beliebige Botschaften. Besonders eklatant wird der Missbrauch, weil Hofer seit einiger Zeit als Vice President für strategische Kommunikation des Grazer Möchtegern-AKW-Entwicklers Emerald Horizon auftritt", erklärt Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Schon in seiner Funktion als Dritter Nationalratspräsident gab Hofer Emerald Horizon eine Bühne im Parlament. Das Unternehmen ging kürzlich an die Börse und wird trotz kaum vorhandener Umsätze und eines sehr kleinen Forscher_innenteams mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet, wobei täglich nur Aktien um einige hunderttausend Euro gehandelt werden.
"Norbert Hofer muss die missbräuchliche Verwendung der Anti-Atom-Sonne für seine politischen oder wirtschaftlichen Zwecke sofort beenden. Er als Atomkraft-Lobbyist darf sich nicht mit diesem weltbekannten Symbol schmücken", fordert Stoiber.
Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber, +43 681/10 42 92 51
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