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18.05.23 atomstopp: Freche französische Atomlobby stoppen
Frankreich will entgegen den Gesetzen der Physik Atomstrom zu erneuerbarer Energie umdeuten und verzögert damit den EU-weiten Ausbau der Erneuerbaren
Am 30. 03 2023 erzielten die Unterhandler der EU-Kommission, des Rates und des europaischen Parlamentes eine vorlaufige Einigung zur Anderung der Erneuerbaren-Energie- Richtlinie. Dieser »RED III« genannte Kompromiss sah bis 2030 einen Anteil der Erneuerbaren am Gesamtenergieverbrauch von 42,5 % vor. Frankreich, das den Ausbau von Wind- und Photovoltaikstrom vollig verschlafen hat, versuchte mit aller Macht, auch seinen Atomstrom in die erneuerbaren Energietrager einrechnen zu durfen. Obwohl Nuklearenergie weder erneuerbar noch CO2-neutral ist, konnte sich Paris mit dieser Forderung zum Teil sogar durchsetzen.

»Die franzosische Atomlobby wird immer frecher: Obwohl Frankreich in Zukunft ohnehin einen Teil seines Atomstromes in die Erneuerbaren einrechnen kann, drohte die ruckwartsgewandte Atomnation Nummer 1 gestern der Reform der Erneuerbaren-Energie-Richtlinie die Zustimmung zu verweigern. Da Frankreich mit den Staaten des ehemaligen Ostens sowie Finnland, den Niederlanden, Kroatien und Slowenien Ende Marz die sogenannte Atomallianz schmiedete, war die Gefahr groß, dass die Richtlinienreform gescheitert ware. Um das zu verhindern, nahm der schwedische Ratsvorsitz die Abstimmung von der Tagesordnung. Hier racht sich erstmals, dass Deutschlands Verkehrsminister kurzlich mit tatkraftiger Unterstutzung von Bundeskanzler Nehammer in Brussel das Verbrenner-Aus verhinderte, denn Frankreich bediente sich nun derselben Methode«, erlautern Geschaftsfuhrer Herbert Stoiber und Obmann Roland Egger von atomstopp_atomkraftfrei leben!

»Die Mehrheit der EU-Staaten betreibt keine Atomkraftwerke, in nur 12 der 27 Mitgliedsstaaten stehen strahlende Meiler. Es wird also dringend Zeit, die von Umweltministerin Leonore Gewessler ins Leben gerufenen 'Freunde der Erneuerbaren in der EU' mit dem gebuhrenden Gewicht auszustatten. Hier ist die gesamte Bundesregierung aufgefordert, insbesondere mit unseren großen Nachbarstaaten Deutschland und Italien, beides keine Atomstromerzeuger, alle politischen und diplomatischen Moglichkeiten auszuschopfen, damit der unseligen franzosischen Atom-Allianz Einhalt geboten wird«, so Stoiber und Egger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber 0681/10 42 92 51
Roland Egger 0680/23 93 019
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14.05.23 Schöne neue Atomwelt? - Nuclear Energy Conference 2023
Unter dem Titel 'Schöne neue Atomwelt?' geht morgen, am 16. Mai in den Linzer Redoutensälen die bereits 10. Nuclear Energy Conference über die Bühne. Der gegenständliche Schwerpunkt könnte gerade für Oberösterreich gravierende Bedeutung erlangen, geht es doch um aktuell hoch gehypte "neue" AKW-Reaktormodelle, also auch um SMR - Small Modular Reactors - für deren Entwicklung und Realisierung erst im Herbst 2022 am Areal um das AKW Temelin ein Experimentiergelände paktiert wurde.
Image912 Stand der Dinge dazu sowie zur Energiekonzeption in unserem Nachbarland werden genau so Gegenstand der Tagung sein wie auch ganz umfassend die großen Ansagen der Atomindustrie weltweit. Wer steckt eigentlich hinter diesem Propagandagetriebe? Wie kann dieses immer noch aufrecht erhalten werden, obwohl die Technologie seit Jahrzehnten allen selbstgesteckten Prognosen hinterherhinkt? Und natürlich werden auch jene Aspekte erörtert, warum Atomkraft - in welcher Ausprägung auch immer! - weder als zukunftsfähige Stromversorgung angesichts der Energiekrise noch als Maßnahme gegen die Erdüberhitzung geeignet ist. Holen kann man sich dieses ausführliche Argumentarium gegen die völlig haltlosen Versprechungen von Atomkraft als Klimarettung bei den Vorträgen der NEC2023 - in der anschließenden Podiumsdiskussion besteht zudem die Möglichkeit, Fragen an unsere internationalen Expert_innen zu stellen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Registrierung möglich direkt vor Ort ab 9:30 Uhr in den Redoutensälen Linz, Promenade 39. Simultanübersetzung auf Deutsch, Englisch und Tschechisch ist gewährleistet. Im Originalton wird die Konferenz außerdem auf DORFTV als Livestream übertragen.

Hinweis: Die NEC wird ermöglicht durch die Anti-Atom-Offensive des Landes Oberösterreich und organisiert von atomstopp_atomkraftfrei leben! in Kooperation mit Mütter gegen Atomgefahr und dem Anti Atom Komitee

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Herbert Stoiber 0681/10 42 92 51
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26.04.23 atomstopp: Wahnsinnspläne der Atomindustrie stoppen
Nuclear Energy Conference am 16. Mai in Linz - 'Schöne neue Atomwelt?' Trotz katastrophaler Erfahrungen wittert die Nuklearlobby angesichts der Klimakrise Morgenluft. Mit gewaltigem Werbeaufwand lanciert sie den Small Modular Reactor (SMR), der die Atomindustrie mit öffentlichen Geldern weiter am Leben halten soll.
Image911 "Zum 37. Mal jährt sich heute der Super-GAU im ukrainischen Tschernobyl, welchem 25 Jahre später im japanischen Fukushima gleich mehrere Super-GAUs folgten. Dabei hatte die Atomindustrie versprochen, dass ein Super-GAU nur alle 10.000 Jahre eintritt. Es war nicht die einzige Lüge der Atomlobby", erinnern Geschäftsführer Herbert Stoiber und Obmann Roland Egger von atomstopp_atomkraftfrei leben!

Mit den SMR folgt die nächste Lüge: Diesmal will die Atomlobby mit den Small Modular Reactors im Kampf gegen die Erdüberhitzung ,helfen'. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen neuen Reaktortyp, sondern um diverse Konzepte, die seit den 1950ern beforscht werden. Dennoch hat es keines der mehr als 130 verschiedenen Konzepte weltweit zur Serienreife gebracht. Die Atomlobby verspricht, bald schon Strom mit vielen tausenden solcher Schrumpfmeiler sicher und zu konkurrenzfähigen Preisen produzieren zu können. Dazu ist bereits ein Experimentiergelände im tschechischen Temelin paktiert worden und die USA planen, in der Ukraine SMR zu errichten - ausgerechnet in einer Zeit, in der dort das größte AKW Europas kriegerischem Beschuss ausgesetzt ist.

"Diesem Wahnsinn muss Einhalt geboten werden und dazu müssen die Fakten auf den Tisch. Und genau das wird bei der Nuclear Energy Conference am 16. Mai in Linz unter dem Titel 'Schöne neue Atomwelt?' passieren. Internationale Wissenschafter_innen werden die Machbarkeit von SMR aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht analysieren sowie mit Schrumpfmeilern einhergehende Risiken bewerten. Langjährige Beobachter_innen der Antiatom-Bewegung werden zeigen, mit welchen Methoden sich die wirtschaftlich nicht überlebensfähige Atomindustrie an die öffentlichen Fördertöpfe heranmacht", skizzieren Stoiber und Egger das Programm.

"Wir laden alle Interessierten ein, an der NEC2023 teilzunehmen und sich ein umfassendes Bild über die jüngsten Vorstöße der Atomlobby zu machen. Die gesamte Konferenz wird simultan (Deutsch, Englisch und Tschechisch) übersetzt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. Finanziert wird die Nuclear Energy Conference aus den Mitteln der Antiatom-Offensive des Landes OÖ als Kooperation von atomstopp_atomkraftfrei leben!, den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr und dem Anti Atom Komitee", freuen sich Stoiber und Egger auf zahlreiche Teilnehmer_innen.

Presseinformation dazu:
Gabriele Schweiger: 0680/33 33 625
Herbert Stoiber 0680/20 86 940
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18.04.23 atomstopp unterstützt wachsende Proteste gegen ein tschechisches Atommüllendlager
Neuerliche Teilnahme am alljährlichen Protestmarsch im Sommer 2023
Image910 Um weitere Atommeiler bauen zu können, hat die tschechische Regierung im Jahr 2020 ohne Mitbestimmung der betroffenen Bürger_innen entschieden, vier Standorte für ein Endlager für hunderttausende Jahre gefährlichen, hochradioaktiven Atommüll in die engere Auswahl zu nehmen - drei davon weniger als 50 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Die Proteste in den betroffenen tschechischen Gemeinden nehmen immer mehr zu!

»Verständlicherweise wollen sich die Bewohner_innen der ausgewählten Regionen das nicht gefallen lassen, obwohl die Gemeinden im Umfeld der möglichen Standorte schon jetzt große Geldsummen vom Staat erhalten. In den vergangenen Tagen hat es große Protestveranstaltungen an allen vier Standortregionen gegeben. Auch im Juli wird es wieder einen großen Protestmarsch bei einem der geplanten Standorte in der Gegend von Pacejov/Manovice geben. Schon seit mehr als zehn Jahren ist atomstopp_atomkraftfrei leben! bei diesem Kampf gegen ein Endlager dabei und plant auch heuer, mit einer großen Delegation mitzumarschieren«, sichern Geschäftsführer Herbert Stoiber und Obmann Roland Egger von atomstopp_atomkraftfrei leben! den tschechischen Bürger_innen ihre Unterstützung zu.

»Kein Land der Welt hat ein Endlager für zivilen Atommüll - und das ist kein Zufall. Schließlich können wir Menschen vielleicht für einige Jahrzehnte planen, wobei sich auch das in vielen Fällen als unmöglich erweist: Wer hätte vor zwei Jahren vorhergesagt, dass das größte AKW in Europa kriegerischem Beschuss ausgesetzt sein wird? Unmöglich ist es, für hunderttausende Jahre zu planen, für einen Zeitraum, der die gesamte bisherige Menschheitsgeschichte weit übersteigt. Genau das wäre aber nötig, um ein sicheres Endlager zu konstruieren. Das ist schlicht unmöglich, denn egal wie tief der Müll auch vergraben wird, wer kann schon sagen, in welche Tiefen die Menschen in hundert, tausend oder zehntausend Jahren vordringen«, stellen Stoiber und Egger abschließend fest.

Rückfragehinweis:
Herbert Stoiber 0680/20 86 940
Roland Egger 0680/23 93 019
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14.04.23 Deutscher Atom-Ausstieg ist ein Feiertag der Antiatom-Bewegung
Verantwortung, Umweltbewusstsein und ökonomischer Hausverstand siegen über die Atomindustrie
Image909 »Der deutsche Atomausstieg morgen, am 15. April 2023 ist ein Feiertag für alle umweltbewusst, aber auch alle wirtschaftlich denkenden Menschen. Atommeiler sind nicht nur höchst gefährlich, sondern auch ein wirtschaftliches Desaster. Die Verantwortung, das Umweltbewusstsein und der ökonomische Hausverstand siegen letztlich über die Atomindustrie! Mit Deutschland steigt Europas führende Wirtschaftsmacht aus dieser Hochrisikotechnologie aus und geht anderen Ländern mit gutem Beispiel voran«, freuen sich Geschäftsführer Herbert Stoiber und Obmann Roland Egger von atomstopp_atomkraftfrei leben!.

Die Super-GAUs im japanischen Fukushima im März 2011 lösten bei unseren deutschen Nachbarn ein Umdenken aus, sodass schon im Juni 2011 der Ausstieg aus der Atomstromproduktion für 2022 beschlossen werden konnte. Vor einigen Monaten noch einmal verschoben, ist es morgen wirklich so weit: In Deutschland beenden die letzten drei Atomkraftwerke den Leistungsbetrieb.

»Trotzdem müssen wir wachsam bleiben. In Deutschland will die FDP den Ausstieg nicht akzeptieren und die Meiler reaktivierbar halten. Frankreich hat kürzlich eine Atomlobbyisten-Koalition von 11 EU-Ländern - neben Finnland und den Niederlanden alle Staaten des ehemaligen Ostens - um sich geschart und versucht in vielen Initiativen, Nuklearenergie auf europäischer Ebene förderbar zu machen. Umso erfreulicher, dass sich um die österreichische Umweltministerin Leonore Gewessler die Gegenspieler_innen dieser Atomstrom-Koalition versammeln«, stellen Stoiber und Egger fest.

»Wir arbeiten mit unseren internationalen Partner_innen daran, dass alle EU-Länder dem deutschen Beispiel folgen und rufen die österreichische Bundesregierung auf, in der EU alles daran zu setzen, der Atomindustrie nachhaltig den Geldhahn zuzudrehen«, so Stoiber und Egger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber 0680/20 86 940
Roland Egger 0680/23 93 019
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11.04.23 Linz Marathon: atomstopp-Lauftruppe auch heuer wieder am Start für ein atomkraftfreies Europa
Über 50 Laufbegeisterte treten auch heuer wieder für atomstopp und eine atomkraftfreie Zukunft beim Linz Marathon an. In sonnengelben Laufshirts und mit wehenden Fahnen werden sie die Botschaft »Klimaschutz mit AKW? So ein Schmäh!« durch die Linzer Straßen tragen.
Image908 Seit kurzem erlebt die Atomkraft einen regelrechten Aufschwung. Herbert Stoiber von atomstopp_atomkraftfrei leben! erklärt die Hintergründe: »Die EU schafft zuerst neue Fördermöglichkeiten durch die Taxonomie, jetzt soll in der geplanten Reform des europäischen Strommarktes Atomkraft sogar erneuerbaren Energien gleichgestellt werden. Und absurderweise wird diese Entwicklung noch durch den Ukraine-Krieg befeuert - Atomkraft wäre der Ausweg aus der Gas-Abhängigkeit von Russland. Dabei kommt das Uran für die AKWs meist genauso aus Russland...«

Es ist also kein Zufall, dass seit Monaten ein »neues« Reaktorkonzept - die SMR (Small Modular Reactors) - als Innovation und DIE Lösung für die Energiekrise und Klimakatastrophe beworben wird. Dabei sind die SMR eine Idee aus den Anfängen der Atomenergie, also den 1950er-Jahren - mit genau den ewig gleichen Problemfeldern wie etwa den latenten Risiken, dem übrigbleibenden Atommüll, den enormen Kosten. Und genauso wenig wie ihre großen Vorgänger, können sie weder so schnell noch so günstig wie erneuerbare Energieträger gebaut werden! Und um die Zeit geht es schließlich nicht nur beim Linz Marathon, sondern auch im Kampf gegen die Erdüberhitzung und Klimakatastrophe.

Hinweis: Wegen kurzfristigen Ausfällen können wir noch vier Startplätze anbieten - Interessierte können sich bis Donnerstag unter post@atomstopp.at melden

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
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05.04.23 Ankündigung: 'Schöne neue Atomwelt?' - NEC2023 am 16. Mai
Was und wer steckt wirklich hinter den angeblich neuen Reaktoren wie den Small Modular Reactors (SMR), die uns als Weg aus der Energiekrise und der Klimarettung schlechthin verkauft werden? Gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten unterziehen wir bei der NEC2023 die »Schöne neue Atomwelt« einem Reality Check. Kostenlose Teilnahme für alle!
Image907 Herzliche Einladung zur
10. Nuclear Energy Conference
NEC2023 - 'Schöne neue Atomwelt?'
am 16. Mai 2023, 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr, in den Redoutensälen Linz


Kennerinnen und Kenner der NEC-Serie seit 2014 wissen: Bei dieser Konferenzreihe wird stets auf hohem Niveau informatives Wissen zu jeweils besonders aktuellen Entwicklungen der Atomindustrie und dem Treiben ihrer Befürworterinnen und Befürworter beleuchtet.

Der Titel sagt es schon, diesmal geht es um angeblich neue Reaktoren, insbesondere um SMRs, Small Modular Reactors, die uns als Heilsbringer in Sachen Klimarettung angepriesen werden. Dass es für diese Ansage keinerlei Evidenz gibt, soll bei unserer Tagung am 16. Mai 2023 von allen Seiten erläutert werden. Denn: So heftig die Verheißungen der Atomlobby derzeit ausfallen, so dringend ist es notwendig, mit klar belegten wissenschaftlichen Argumenten dem Treiben sattelfest entgegen halten zu können! Eine abschließende Publikumsdiskussion soll dafür auch Raum und Zeit bieten.
» Programm der NEC2023

Zuhören, sich informieren und mitreden ist angesagt und wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmer_innen! Die Einladung darf gern auch weitergeleitet werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine rasche Anmeldung ist jedoch aus organisatorischen Gründen unerlässlich: ab sofort per E-Mail unter post@atomstopp.at

Hinweis: Die NEC wird ermöglicht durch die Anti-Atom-Offensive des Landes Oberösterreich und organisiert von atomstopp_atomkraftfrei leben! in Kooperation mit Mütter gegen Atomgefahr und dem Anti Atom Komitee
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26.03.23 atomstopp: Keine faulen Kompromisse zugunsten der französischen Atomindustrie
Immer mehr verdichten sich die Hinweise, dass sich Frankreich seine Zustimmung zur Produktion von ein paar Verbrennerautos nach 2035 um einen extrem hohen Preis abkaufen lässt: Atomstrom soll in verschiedenen EU-Bestimmungen erneuerbaren Energieträgern angeglichen werden. Darin sieht Frankreich eine Chance, seine marode AKW-Flotte weiter finanzieren und neue Meiler bauen zu können.
"Obwohl, oder vielmehr gerade weil die französische Meilerflotte so marod und störungsanfällig ist, dass sie etwa im Sommer 2022 zur Hälfte stillstand, versteht sich Frankreich als Cheflobbyist der Atomindustrie. Präsident Emmanuel Macron tut alles, um ihr öffentliche wie private Gelder zu organisieren. So setzte er vor gut einem Jahr in der Taxonomie-Verordnung durch, dass Investitionen in AKWs als grün und nachhaltig gelten", erinnern Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Offenbar berauscht vom Erfolg im Geldeinsammeln für diese wirtschaftlich selbst nicht überlebensfähige Industrie will Frankreich nun ans ganz große Geld heran. Dabei nutzt es den Wunsch Deutschlands und fatalerweiseweise auch Österreichs, Verbrennermotoren auch nach 2035 auf die Straße bringen zu dürfen. So erklärte Bundeskanzler Karl Nehammer auf die Frage, ob sich Frankreich im Gegenzug Atomkraft als erneuerbare Energie einstufen lassen möchte, dass Frankreich natürlich zugunsten der Atomindustrie interveniert und man sich darauf geeinigt habe, das Thema im Energie-Minister_innenrat zu diskutieren", machen Schweiger und Egger auf die Gefahr eines faulen Kompromisses aufmerksam.

"Diese Information Nehammers ist höchst alarmierend, findet doch schon am Dienstag der nächste EU-Rat statt. Österreich ist ein weltweites Vorbild im Kampf gegen AKWs. Daher fordern wir Umweltministerin Leonore Gewessler auf, vehement bei der bisherigen österreichischen Position zu bleiben und weiterhin standhaft gegen alle Wünsche Frankreichs nach Förderung der Atomindustrie aufzutreten!", wenden sich Schweiger und Egger an die Ministerin - und erwarten, dass sie nicht wegen ein paar auch nach 2035 noch zu bauender Verbrennungsmotoren vor der Auto- und Atomlobby einknickt.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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20.03.23 atomstopp: Keine Zeit für Atomphantastereien in der Klimakrise!
Der heute veröffentlichte Synthese-Bericht des Weltklimarates IPCC erklärt erneut dringlich, was jetzt und unmittelbar zu tun ist, um dem Klimakollaps entgegen zu wirken: Schnellen Ersatz für fossile Energieträger zu schaffen - und das in ausreichender Menge. Beides kann die Atomindustrie nicht annähernd bieten.
»Dass mit Atomstrom die Klimakrise nicht eingedämmt werden kann, ist längst bewiesen: Der Neubau von Atomreaktoren jeglicher Art dauert wesentlich länger, als Zeit für effektive Maßnahmen zur Verfügung steht - ganz zu schweigen davon, diese in nötig hoher Dichte errichten und in Betrieb nehmen zu können. Und die Stromproduktion in bestehenden Meilern klappt genau durch die Folgen der Erderhitzung reihenweise zusammen, wie sich besonders im letzten Sommer in Frankreich gezeigt hat. Also erweisen sich auch Investitionen in Laufzeitverlängerungen ebenso als Zeit - und Geldvergeudung. Im Portfolio einer seriösen, zukunftstauglichen Energiestrategie hat Atomkraft einfach keinen Platz!«, sind Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich überzeugt.

»Es wäre ein fataler Fehler mit weittragenden Auswirkungen, wenn bei der aktuell laufenden Anpassung der Erneuerbaren Richtlinie im Rahmen des EU-Klimapakets 'Fit for 55' die EU-Gremien nun tatsächlich Atomkraft den rasch umsetzbaren, bedeutend günstigeren Erneuerbaren gleichstellen wollen. Das Zeitfenster für effektive Maßnahmen gegen die Erderhitzung ist extrem klein, das macht der IPCC-Bericht deutlich und gibt damit den dringenden Auftrag, rasch zu handeln. Für die Stromversorgung heißt das: Energiequellen die zügig angezapft werden können sind gefragt. Für ein Herumbrodeln mit teuren, behäbigen AKW bleibt genau gar keine Zeit. Wer heute noch behauptet, mit Atomkraft könne die Eindämmung der Klimakatastrophe in dieser relevanten Zeit von kaum zehn Jahren erreicht werden, ist ein Heuchler, dem es um alles Mögliche geht, nicht aber darum, die Erdüberhitzung zu verhindern. Wir fordern die österreichischen Vertreter_innen in allen EU-Gremien auf, die Gleichstellung von Atomkraft mit Erneuerbaren standhaft zu blockieren«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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10.03.23 atomstopp: Atomare Bedrohungen rundum, während Fukushima mahnt!
Warnung und Grund zum Überdenken der Energiestrategie Europas sollte der 11. März eigentlich sein. Doch das Gegenteil ist der Fall. Was läuft da schief? Wir sagen: EURATOM ist das Grundübel!
Image904 »Gerade mal 12 Jahre ist es her, dass eine Mehrfach-Kernschmelze in Fukushima der Menschheit die begrenzte Beherrschbarkeit von AKW drastisch vor Augen geführt hat - und schon scheinen alle Erkenntnisse daraus wieder verpufft wie Schall und Rauch: Frankreich pfeift auf eine Energiewende und setzt mit klapperalten Reaktoren auf Atomstrom, als gäbe es kein Morgen. Lieber werden Unsummen in Reparaturen schwerwiegender konstruktiver Serienfehler bei AKW gepumpt, als in zukunftstaugliche Energiequellen. Tschechien plant den Bau weiterer Reaktoren in Temelin und Dukovany und posaunt zusätzlich noch großspurige Pläne für neue Reaktorkonzepte. Währenddessen geht in der Slowakei ein Meiler mit einer Konzeption aus den 1970ern in Betrieb - ein fatales Hasardspiel, vor dem sogar einst baubeteiligte Ingenieure warnen. Und basierend auf den Bestimmungen des EURATOM-Vertrags lässt sich die Europäische Union sogar dazu hinreißen, Atomkraft per Taxonomie-Verordnung als grün und somit als förderungswürdig zu deklarieren!«, empören sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

»Muss wirklich erst direkt in Europa eine nukleare Katastrophe eintreten, damit endlich die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden und Atomkraft aus dem Zukunftsportfolio verbannt wird? Zynisch gesagt stehen die Chancen gut, denn in der kriegsgebeutelten Ukraine beschießt der Aggressor Russland ohne Hemmungen wiederholt die riesige Atomanlage in Saporischschja - und riskiert so einen nächsten schweren GAU«, warnen Schweiger und Egger.

»Wir sehen die EU-Kommission in der Pflicht, die ungebremste Förderung der Atomindustrie - vertraglich verbrieft durch EURATOM - endlich ernsthaft zu überdenken! Es ist keine Frage OB ein nächster GAU passiert, sondern nur WANN und WO. Mit der Abschaffung von EURATOM und der daraus resultierenden einseitigen Privilegierungen für die Atomindustrie können wir zumindest in Europa das permanent lauernde Gefahrenpotenzial vermindern und letztendlich auslaufen lassen«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
Foto: Harald Steinbichl / ROADSIDE PICNIC
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01.03.23 Klimastreik am 03.03. als starkes Zeichen gegen Atomlobby
Atomenergie ist nachweislich zu langsam, zu teuer und zu schmutzig, um die Erdüberhitzung zu bremsen. Als atomstopp_for_future reihen sich daher Atom-Gegner_innen beim weltweiten Klimastreik am 03.03.2023 in Linz ein mit der Parole ATOMKRAFT? NUTZT DEM KLIMA NIX!
Image903 Fahnenausgabe und Startpunkt zum Mitmachen ist beim Hauptbahnhof um SIEBEN NACH ZWÖLF - näheres dazu gibt's im Freien Radio Freistadt zum Nachhören.

»Erfreulich viele junge Menschen zeigen mit ihrer ungebrochenen Protest-Bewegung, wie klar ihnen ist, dass die Produktion von Energie auf neue Beine gestellt werden muss. Hier sieht die Atomlobby ihre Chance und verspricht, auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können. Das ist zwar nachweislich falsch, weil der Bau neuer Atomkraftwerke mehrere Jahrzehnte dauern würde, während die Lösung der Klimakrise in diesem Jahrzehnt notwendig ist und Atomstrom schon jetzt drei- bis siebenmal so viel kostet wie Strom aus Photovoltaikanlagen. Trotzdem scheuen die Atomlobbyisten keinen Aufwand und versuchen, gerade junge Menschen mit ihren falschen, zeitvergeudenden und geldvernichtenden Versprechungen zu gewinnen«, machen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich auf die Lügen der Atomindustrie aufmerksam.

»Menschen unter 40 haben zudem keine Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl 1986, bei der auch in Österreich die unbeherrschbaren Gefahren von Atommeilern unmittelbar spürbar wurden. Die heutigen Jugendlichen konnten damals im Pflichtschulalter wohl auch kaum die Berichterstattung über die SuperGAU-Serie in Fukushima 2011 mitverfolgen, die schonungslos offenbart hat, wie hilflos selbst eine Hochtechnologie-Nation wie Japan ist, wenn ein AKW außer Kontrolle gerät. Daher müssen wir den falschen Propheten der Atomindustrie entgegentreten. Wir sehen es als unsere Verpflichtung, uns als atomstopp_for_future aufklärend einzubringen und auch bei den Klimastreiks deutlich zu machen: ATOMKRAFT? NUTZT DEM KLIMA NIX!«, kündigen Schweiger und Egger eine starke Delegation von Atomkraftgegner_innen mit sonnengelben atomstopp_Fahnen an.

Weitere Informationen:
post@atomstopp.at
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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17.02.23 atomstopp: Atomstrom nicht nur dreckig und gefährlich, sondern auch unzuverlässig
Französischer Netzbetreiber RTE gibt Zahlen für 2022 bekannt: 30 Prozent weniger Atomstrom als in vergangenen Jahren, auch infolge der Erdüberhitzung. Atomlobby-Nation Frankreich wird zum Netto-Stromimporteur.
Frankreich hat sich wie kein anderer Staat der Welt von Atomstrom abhängig gemacht und bezieht den größten Teil seines Stromes aus AKWs. Die Gefahren der Nuklearenergie, etwa die Verseuchung ganzer Landstriche bei einem Unfall oder den für viele Jahrtausende strahlenden Müll, mutet man den Menschen zu. Schließlich liefern Atommeiler - angeblich - verlässlich große Mengen Strom.

Wie so viele andere Versprechen hat sich auch das als Märchen der Atomindustrie entpuppt. Im Sommer 2022 musste Frankreich viel Strom importieren, da teilweise mehr als die Hälfte seiner 56 Reaktoren wegen technischer Defekte und umfassender Wartungsarbeiten nicht in Betrieb waren. Über das ganze Jahr gerechnet wurde die Atomkraftnation Frankreich zum Netto-Stromimporteur.

»Endgültig als Lüge entlarvt wurde die Behauptung, dass Atomstrom einen Beitrag zur Klimawende leisten kann«, stellen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich fest. Mussten im Sommer 2022 doch viele Meiler in Frankreich hitzebedingt herunterreguliert werden. Die Flüsse, aus denen AKWs ihr Wasser beziehen, führten so wenig und so warmes Wasser, dass es nicht mehr zur Kühlung der Meiler genutzt werden konnte und durfte, obwohl die Regierung die Temperatur-Grenzwerte für die Rückleitung des aufgeheizten Wassers in die Gewässer ohnehin bereits hochgeschraubt hatte.

»Das viele Geld, welches die teuren Atommeiler verschlingen, fehlt an anderer Stelle. An Frankreichs mehr als 7000 Kilometer langer Küste stehen insgesamt 80 Offshore-Windräder, während etwa Deutschland bei halber Küstenlänge mehr als 1500 solcher im Meer stehender Windräder betreibt«, zeigen Schweiger und Egger an einem Beispiel auf, in welche Sackgasse die Atomlobby ein Land führt.
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14.02.23 Aufruf zum nächsten weltweiten Klimastreik am 3. März 2023 - atomstopp_for _future ist mit dabei in Linz - die klare Botschaft: ATOMKRAFT? NUTZT DEM KLIMA NIX! Startpunkt: SIEBEN NACH ZWÖLF beim Hauptbahnhof
Die vielen jungen Menschen der fridays for future-Bewegung zeigen mit ihren Protesten, wie klar ihnen ist, dass die Produktion von Energie auf neue Beine gestellt werden muss. Hier sieht die Atomlobby Chancen und verspricht, auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können. Doch das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich, denn der Einsatz von Atomenergie ist viel zu langsam, zu teuer und zu schmutzig, um die Erdüberhitzung bremsen zu können! Mit gelben Fahnen und Schildern reiht sich daher atomstopp_for_future einmal mehr ein in den Protestzug. Und wir laden ein: Schließt euch uns an!
Image899 » Infos zum Klimastreik am 3. März 2023 in Linz
» Übersicht zu allen Aktionen in ganz Österreich
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16.12.22 Beim Linz-Marathon für atomstopp laufen! 
atomstopp_atomkraftfrei leben! übernimmt beim Linz-Marathon am 16. April 2023 wieder die Anmeldegebühr für alle, die für eine Welt ohne Atomkraft laufen wollen. Ausgestattet mit sonnengelben Lauf-Shirts tragen sie die Botschaft: KLIMASCHUTZ MIT AKW? SO EIN SCHMÄH! durch unsere Landeshauptstadt Linz.   
Image898 »Seit dem Frühjahr blickt Europa gebannt auf Saporischschja, wo das Atomkraftwerk immer wieder mit Raketen beschossen wird. Die Atomlobby lässt sich davon nicht bremsen, ködert willfährige politische Akteure wie die tschechische Regierung, die in Temelín den 'South Bohemia Nuclear Park' errichten will - einen Experimentierpark für SMRs - Small Modular Reactors. An solchen Schrumpfmeilern wird zwar schon seit den 1950er-Jahren geforscht, trotzdem wird mit viel Geld die Botschaft verbreitet, dass hier eine neue Technologie vorliegt, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Doch das ist falsch, denn trotz der langen Forschung existiert immer noch kein auch nur annähernd ausgereiftes SMR-Konzept, Strom zu vertretbaren Preisen ist nicht in Sicht. Um so wichtiger also, gegen Atomkraft samt ihren Verheißungen anzulaufen!«, ermuntern Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich  

Bei Anmeldung bis zum 8. Jänner 2023 unter post@atomstopp.at übernimmt atomstopp_atomkraftfrei leben! die Anmeldegebühr. Dafür einfach Namen, E-Mail, Wohnadresse, Geburtsjahr,  Nationalität und natürlich auch die gewünschte Distanz bekanntgeben - auch ganze Staffeln sind willkommen! Wer noch kein sonnengelbes atomstopp-Laufshirt hat: Bitte auch gleich die Größe angeben!

»Wir dürfen nicht hinnehmen, dass unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit Atomkraftversuche durchgeführt werden. Das Mühlviertel und Linz liegen innerhalb der Gefahrenzone von Temelín, wir stehen als unmittelbare Nachbarn dieser geplanten Experimente in besonderer Verantwortung. Wir freuen uns also auf viele Läufer_innen, die den falschen Versprechungen der Atomlobby nicht auf den Leim gehen und beim Linz-Marathon wieder mit uns die klare Botschaft hinaustragen: KLIMASCHUTZ MIT AKW? SO EIN SCHMÄH!«, so Schweiger und Egger abschließend. 

Rückfragen & Kontakt:  
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625   
Roland Egger + 43 680 23 93 019  


Hinweis zum Datenschutz: Mit der Anmeldung über atomstopp zum Linz Marathon akzeptieren die Teilnehmer_innen die aktuellen Teilnahme- und Datenschutzbestimmungen lt LIVA. Die erhobenen Daten zur Abwicklung der Anmeldung werden bei atomstopp_atomkraftfrei leben! gemaß DSGVO sicher gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.

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15.11.22 atomstopp: Schöne neue Atomwelt? Ausschreibung JUGEND-KLIMAPREIS 2023
Während in der Ukraine Atommeiler beschossen werden, gilt Atomstrom in der EU als grüne Energie. Obwohl weltweit niemand weiß, wohin mit dem Atommüll, werden in Temelin Atomkraftwerke geplant, die sogar mehr strahlenden Abfall hinterlassen als bisherige. Derlei Widersprüche verlangen danach, die Jugend anzuregen, sich aktiv, kritisch und zeitgemäß mit den Versprechungen der Atomlobby auseinanderzusetzen - und alle werden beim JUGEND-KLIMAPREIS 2023 gewinnen!
Image897 »Die auch bei uns bereits spürbare Erdüberhitzung wird künftig unser aller Leben bestimmen. Um möglichst große Gebiete unserer Erde lebenswert zu erhalten, muss die Frage der nachhaltigen Energieversorgung beantwortet werden. Im Fahrwasser dieser wichtigen Debatte will die Atomindustrie mit gewaltigem Lobbyaufwand glauben machen, Lösungen anbieten zu können. Weltweit macht sie Propaganda für sogenannte Small Modular Reaktors. Diese seit Jahrzehnten ohne nennenswerte Fortschritte beforschte Technologie ist einer umfassenden Studie des deutschen Bundesamtes für nukleare Entsorgungssicherheit zufolge noch gefährlicher und hinterlässt sogar mehr Atommüll als herkömmliche Meiler», erläutern Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

«Jugendliche kennen die Super-GAUs von Tschernobyl und Fukushima bestenfalls aus Erzählungen. Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass sie sich der Gefahren, die von Atommeilern ausgehen, bewusst sind. Aus der Friday for Future-Bewegung wissen wir aber, wie wichtig jungen Menschen die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt ist. Daher möchten wir ihnen beim JUGEND-KLIMAPREIS 2023 die Chance bieten, sich kritisch und zeitgemäß mit der Atomkraft und ihren Gefahren auseinanderzusetzen. Denn nur die Nutzung aller Einsparungspotenziale und der zügige Ausbau erneuerbarer Energien wird eine rasche und nachhaltige Verbesserung der Situation bringen", erklären Schweiger und Egger.

»Eingeladen sind alle jungen Menschen ab der 8. Schulstufe, im schulischen wie im außerschulischen Kontext, als ganze Klasse begleitet von ambitionierten Lehrer_innen, als Gruppen- oder Einzelprojekt. Gefragt ist die aktive, kritische und zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Thema Atomkraft, egal ob künstlerisch oder wissenschaftlich, analog oder virtuell, ob Broschüre, Videoclip, Audiobeitrag, Song, Aktion oder Installation - alles zählt. Gern unterstützen wir Bewerber_innen mit Tipps zu Hintergrundmaterial und stehen auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Und weil wir überzeugt sind, dass es für alle ein Gewinn sein wird, sich aktiv und kritisch mit Atomkraft auseinander zu setzen, warten neben den attraktiven Hauptpreisen auch atomstopp_Goodie-Bags auf alle Teilnehmer_innen!", so Schweiger und Egger abschließend.

Details zum atomstopp_Schulpreis gibts unter www.atomstopp.at/jugendklimapreis - Anmeldung und weitere Infos per E-Mail unter post@atomstopp.at oder telefonisch von 9 bis 13 Uhr unter 0732 77 42 75
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04.11.22 atomstopp & PLAGE: EURATOM und Zukunft - das passt nicht zusammen!
Tagung in Kopenhagen eröffnet Debatte zur Vertragsänderung von EURATOM: Mit der internationalen Konferenz ,Options for EU Treaty Change in the Energy Field' startet NOAH, die dänische Ausgabe von ,Friends of the Earth' am 10. November 2022 einen ambitionierten Anlauf für eine Vertragsänderung der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM. atomstopp_atomkraftfrei leben! und die Salzburger Plattform gegen Atomgefahren unterstützen dieses Event, das als Hybrid-Veranstaltung von 14 bis 17 Uhr im dänischen Parlament in Kopenhagen stattfindet und auch online öffentlich zugänglich ist!
Programm zur internationalen Konferenz ,Options for EU Treaty Change in the Energy Field'
Kostenloser Online-Zugangslink am 10. November, 14 bis 17 Uhr

"EU-Vertragsänderungen sind notwendig, um die Europäische Union an die Herausforderungen der Gegenwart anpassen und somit zukunftsfit machen zu können. So könnte man einen der Schlüsse aus dem 2021/22 durchgeführten, breit angelegten Bürger_innen-Konvent ,Konferenz zur Zukunft Europas' zusammenfassen. Und mittlerweile stimmen dieser Anforderung auch die Mitgliedstaaten mehrheitlich zu. Ganz oben auf der Liste steht aus unserer Sicht der EURATOM-Vertrag! Er bildet mit seinem anachronistischen Ursprung, unverändert aus 1957, genau das Paradebeispiel ab, wie bestehende Vertragsausprägungen die Zukunft der EU schwerwiegend behindern. Gerade die aktuellen Atomphantasien in Frankreich, Tschechien, Polen, neuerdings auch in Schweden beweisen: Die Atomindustrie darf sich auf Grund der Schutzzone EURATOM absolut sicher fühlen, da dieser Privilegien-Vertrag auch abenteuerlichste Finanzierungs-Modelle gegen jede ökonomische Vernunft legitimiert", begrüßen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich den Impuls, der EU in Konsequenz aus der ,Konferenz zur Zukunft Europas' auch in der so wichtigen Energiefrage eine neue und zeitgemäße Ausrichtung zu verleihen.

Julia Bohnert, Mediensprecherin der PLAGE und Autorin der EURATOM-Analyse, ist als Vortragende bei der Konferenz in Kopenhagen vertreten. »Der EURATOM-Vertrag ist wie ein Dinosaurier, der völlig aus der Zeit gefallen ist, jedoch immer ins Leben gerufen wird, wenn ihn die Atombefürworter_innen brauchen. "EURATOM schützt die Atomindustrie rechtlich und stützt sie finanziell. Diese atompolitische Sonder-Wirtschaftszone hat keinen Platz in einem Europa der Zukunft".«, führt Bohnert ins Treffen.

»Bei der Tagung im Parlament in Kopenhagen werden auch namhafte Jurist_innen wie Dörte Fouquet, Wilhelm Bergthaler und Michael Geistlinger sprechen - alle drei haben sich seit vielen Jahren eingehend mit dem Problemfall EURATOM befasst. Es ist zu erwarten, dass hier der gesamte Missstand um EURATOM offen auf den Tisch gelegt wird - und so ein bedeutender Schritt in Richtung Auflösung dieser völlig überholten Vorrangstellung für die Atomindustrie in Europa geschafft werden kann!«, laden die Aktivist_innen abschließend ein, sich für die Online-Konferenz am 10. November von 14 bis 17 Uhr Zeit zu nehmen.

Rückfragehinweis:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Julia Bohnert 0662/643567
Roland Egger 0680/23 93 019
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22.09.22 Aufruf zur Teilnahme am Klimastreik in Linz am Freitag, 23.9.2022 - Achtung: geänderter Startpunkt
Fridays for Future hat den Startpunkt des Linzer Klimastreiks geändert: Nicht am Hauptplatz, sondern um 12 Uhr vor dem Linzer Landhaus findet der Auftakt statt. Der Demozug wird sich danach um ca. 12:45 in Bewegung setzen und um etwa 14:00 am Hauptplatz zur Schluss-Kundgebung ankommen.
atomstopp-Teilnehmer_innen sammeln sich um kurz vor 12 Uhr vor dem Landhaus auf Höhe Herrenstraße!
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20.09.22 atomstopp: Keinen Cent für Atomkraft - erst recht nicht in Zeiten des Klimawandels
Fridays for Future und eine atomkraftfreie Zukunft - die beiden gehören unbedingt zusammen, weil: ATOMKRAFT? NUTZT DEM KLIMA NIX! Unter diesem Motto werden am Freitag, 23. September 2022, wieder die Fahnen wehen und das Bild in der Linz-Ausgabe des weltweiten Klimastreiks ab 12 Uhr Mittag mitprägen. Denn klarer könnten, gerade aktuell, die Signale nicht sein: Atomkraft hat ausgedient, ist vielmehr ein Teil des Problems, denn sie je ein Teil der Lösung war - und sein wird.
Image894 »Besonders alarmierend ersichtlich wird das Unvermögen der Atomkraft in diesem Jahr in Frankreich - DEM Atomstaat Nummer Eins. Die Produktion der Atommeiler verliert zunehmend jeden Halt, nicht wenige der 56 Reaktoren mussten heruntergefahren werden - und zwar genau wegen der Auswirkungen des Klimawandels«, erklären Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

»Wo nämlich das Kühlwasser auf Grund von Niedrigständen der genutzten Flüsse nicht reicht, können Atomreaktoren nicht mehr kontrollierbar betrieben werden. Dazu kommt noch, dass bereits seit Dezember 2021 laufend weitere französische Meiler abgeschaltet werden mussten - wegen ernsthafter Korrosionsschäden. Tiefststand der Betriebsfähigkeit der AKW-Flotte in Frankreich im Jahr 2022: Nur mehr 25 der 56 Meiler stehen als Stromlieferanten zur Verfügung und das hochgradig atomabhängige Frankreich ist auf Stromimporte angewiesen. Eine sichere Energiezukunft, die auch der Herausforderung des Klimawandels gerecht wird, sieht definitiv anders aus!«, meinen Schweiger und Egger.

»Die Europäische Union hat mit der Aufnahme von Atomkraft in die Taxonomie-Verordnung ihren eigentlich sehr ambitionierten Green Deal ordentlich kaputt gemacht. Investieren in Atomkraft - das ist eindeutig aus der Zeit gefallen. Zeigen wir am 23. September gemeinsam einmal mehr, wie falsch dieses Green Washing ist - und, dass wir es nicht hinnehmen werden!«, laden Schweiger und Egger abschließend zur Teilnahme am weltweiten Klimastreik nach Linz ein.

Hinweis: Start ist - Achtung: geändertert! - beim Landhaus in Linz, wir treffen uns kurz vor 12 Uhr auf Höhe Herrenstraße. Fahnen bringen wir mit. Wir freuen uns über rege Beteiligung - die Zukunft wird's euch danken!

weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
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07.08.22 Stellenausschreibung / Aussendung in eigener Sache
Verjüngung ist angesagt - Stelle der Geschäftsführung unseres Vereins wird neu ausgeschrieben
Geschätzte Unterstützerinnen und Unterstützer, lieber Freundinnen und Freunde,

heute mal eine Aussendung in eigener Sache:

Verjüngung ist angesagt - zur Teambereicherung schreiben wir deshalb die Stelle der Geschäftsführung unseres Vereins neu aus.

Die Übergabe der Agenden soll im Frühjahr 2023 erfolgen. Um eine solide Einarbeitungszeit gewährleisten zu können, kann die Anstellung idealerweise mit dem Quartal 4/22 starten.

Warum wir euch das mitteilen?

Ihr alle kennt unsere Arbeit nicht nur gut, sondern ihr engagiert euch, habt euch - oft viele Jahre lang - immer wieder beteiligt. Das ist ein ganz wesentlicher Beitrag, um unserem gemeinsamen Ziel näherzukommen. Und es ist unser erklärtes Anliegen, diese Arbeit in bewährter Weise weiterführen zu können.

Deshalb die Bitte an euch:

Falls es Ambitionen gibt, sich jemand angesprochen fühlt oder aber jemanden kennt, wo dieser nicht unbedingt alltägliche Job auf Interesse stoßen könnte, dann zögert bitte nicht, anhängende Stellenausschreibung weiterzureichen, weiter zu empfehlen.

Wir freuen uns über jede Mithilfe, die zur Nachbesetzung des freiwerdenden Aufgabenbereichs bei atomstopp beiträgt!

Herzlichen Dank im Voraus und sommerliche Grüße vom
atomstopp_Team
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06.07.22 atomstopp: EU-Parlament degradiert Taxonomie zur Farce
Greenwashing für Atom & Gas bestätigt: Allen Warnungen aus Technik und Finanzwelt zum Trotz hat das EU-Parlament heute Mittag mehrheitlich für die Aufnahme von Atom & Gas in die Taxonomie-Verordnung gestimmt
Image891 »328 Parlamentarier_innen haben mit einem Schlag zur Farce degradiert, was als ambitionierter Kriterienkatalog für nachhaltiges Wirtschaften gedacht war. Denn die Taxonomie, der Finanzkompass zur Umsetzung des Green Deals, empfiehlt somit auch Investitionen in Atomkraft und fossiles Gas. 328 Parlamentarier_innen haben sich so zu Komplizen der Befürworter des alten Systems der Energie-Abhängigkeit gemacht. Die Atom- u. Gasindustrie hat damit nach der EU-Kommission auch erfolgreich die entscheidende Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament infiltriert. Das ist ein Rückschritt von enormer Tragweite«, bedauern Gabriele Schweiger und Roland Egger das Abstimmungsergebnis in einer ersten Reaktion.

»Damit uns diese Fehlentscheidung nicht gänzlich in ein Energiesystem der Vergangenheit zurückkatapultiert, braucht es jetzt mehrere Maßnahmen: Erstens muss die angekündigte Klage von Österreich und Luxemburg gegen die missbräuchliche Anwendung der Taxonomie auf Atom & Gas umgehend eingereicht werden. Und zweitens gilt es, im europäischen Finanzmarkt Verbündete zu finden, die nicht bereit sind, Anleger_innen Atom & Gas als grüne Investitionen anzudrehen. Auch hier liegen relevante Chancen, Finanzflüsse zu verhindern, die etwa für gefährliche Laufzeitverlängerungen von alten AKW herangezogen werden können. Und als weiteren Schritt werden wir von atomstopp den Ruf nach einer angemessenen Haftpflichtversicherung für AKW-Betreiber neu befeuern. Denn das wäre doch das Mindeste, was man von einer nachhaltig titulierten Energieerzeugung erwarten darf: Dass Konzerne im adäquaten Maße ihres Gefährdungspotenzials versichert sind, sodass der Allgemeinheit im Schadensfall keinerlei finanzielle Belastungen aufgebürdet werden muss!«, kündigen Schweiger und Egger abschließend an.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
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05.07.22 atomstopp: Finale Taxonomie-Abstimmung muss ein NEIN zu Atom & Gas bringen!
Demokratische Regeln einhalten, kein Greenwashing, Geldstopp für Kriegstreiber: Wenn es morgen, am 6. Juli ab 12 Uhr, zur finalen Abstimmung über die Aufnahme von Atom & Gas in die Taxonomie-Verordnung kommt, müssen sich die Abgeordneten zum EU-Parlament der ungeheuren Tragweite ihrer Entscheidung bewusst sein. Hier wird Geschichte geschrieben, die für globale Veränderung verantwortlich sein wird.
»Mit der Einbindung von Atom & Gas würde die Taxonomie geradezu missbraucht, um ein Energie-System der Abhängigkeit aufrecht zu erhalten - eine Abhängigkeit, gegen die die Verordnung eigentlich konzipiert war! Die Taxonomie sollte ja genau der Kriterienkatalog werden, der nachhaltige Finanzierungen zugunsten der Energiewende stimuliert. Werden nun fossiles Gas und Atomstrom darin mitaufgenommen, wird die gesamte Bemühung um die Taxonomie ad absurdum geführt«, warnen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich und appellieren noch einmal dringend an die EU-Parlamentarier_innen, gegen den toxischen Vorschlag der Kommission Einspruch zu erheben.

»Es waren einzelne nationale Interessen und dazu noch massives Lobbying durch Profiteure des Handels mit fossilem Gas und Uranbrennstoffen, die dem Greenwashing von Atom & Gas in der Taxonomie Vorschub geleistet haben. Gegen jede Empfehlung seriöser Expert_innen hatte sich die Kommission unter Präsidentin von der Leyen Ende 2021 dazu breitschlagen lassen. Doch spätestens jetzt, wo der Überfallskrieg Putins auf die Ukraine die skrupellosen Zusammenhänge überdeutlich sichtbar macht, ist es höchste Zeit die Stopptaste zu drücken. Wenn schon nicht die Kommission selbst den Anstand hat, den verrannten Delegierten Rechtsakt zurückzuziehen, müssen unsere europäischen Abgeordneten für eine klare Ablehnung sorgen!«, stellen Schweiger und Egger klar.

»Weder wurde für diesen weittragenden Gesetzesentwurf die Öffentlichkeit konsultiert noch das EU-Parlament. Die Abgeordneten haben also gleich mehrere gute Gründe, gegen den Vorschlag einer Taxonomie mit Atom & Gas Einspruch zu erheben: Zum einen um nicht ein Spiel mitzuspielen, bei dem die Regeln einer demokratiewürdigen Gesetzesfindung ausgehebelt wurden, zum anderen um die Taxonomie als fundierten Kompass zur Finanzierung unserer unabhängigen Energiezukunft zu retten - und darüber hinaus um nicht noch mehr Geld in die Kassen kaltblütiger Kriegstreiber zu spülen«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
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04.07.22 #7 Schöne neue Nuklearwelt? / Brave new nuclear world?
Seit Jahrzehnten wird an neuen Reaktorkonzepten herumprobiert. Sicherer, sauberer, billiger - das verspricht uns die Atomlobby. Ob da was dran ist, mag glauben wer will. Fest steht nur: Keines der Modelle hat bisher überzeugende Ergebnisse über das Versuchsstadium hinaus geliefert. Es ist also völlig unrealistisch, auf einen auch nur irgendwie nennenswerten Beitrag zur Klimarettung durch SMR, also kleine modulare Reaktoren zu hoffen. Wir dürfen weder Zeit noch Geld in solche Träumereien verschwenden und müssen unsere Abgeordneten zum EU-Parlament dringend davor warnen, mit der Aufnahme von Atomkraft in die Taxonomie dafür finanzielle Spielräume zu eröffnen!
Image884 Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

* Wer ein E-Mail-Programm installiert und eingerichtet hat, kann direkt diesen Link nutzen:
» E-Mail verschicken

* Andernfalls untenstehenden Text (auf Deutsch + Englisch) kopieren, in eine E-Mail einfügen und Namen drunter setzen, Betreff "Schöne neue Nuklearwelt? / Brave new nuclear world?" einfügen. Adressen aus einer der beiden Dateien markieren, kopieren und einfügen - absenden!

E-Mail-Adressen EU-Parlamentarier_innen:
* CSV-Datei
* Word-Liste

Hinweis: Manche E-Mail-Programme können nur an eine beschränkte Anzahl an Empfänger_innen versenden. In dem Fall bitte Methode mit Kopieren-Einfügen wählen und die Adressen in der Word- oder CSV-Datei auf mehrere Mails aufteilen.

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Geschätzte Abgeordnete zu EU-Parlament,

möglicherweise ziehen Sie in Erwägung, für eine Taxonomie inklusive Atomkraft zu stimmen, weil Ihnen eine schöne neue Nuklearwelt durch sogenannten SMRs versprochen wird. Leider ist dieses Versprechen für die gegenständliche Verordnung völlig unbrauchbar, oder besser gesagt: geradezu widersprüchlich. Warum?

SMR (Small Modular Reactor) ist ein Sammelbegriff für kleine Reaktoren, deren elektrische Leistung bei maximal 300 MW liegt, die angedachten technischen Ausprägungen sind divers. Gemein ist sämtlichen SMR-Konzepten, dass sie seit Jahrzehnten über Versuchsstadien nicht hinauskommen. Auf Serienfertigung und somit auf einen relevanten Beitrag zur Energieversorgung kann daher seriöser Weise keinerlei Hoffnung gesetzt werden.

Schöne Zukunftsmusik also. Und genau hier liegt der Widerspruch zur Taxonomie als wichtige Triebfeder für den Green Deal: Wir müssen Maßnahmen fördern, die möglichst rasch und verlässlich zur Verfügung stehen! Es pressiert! In unserer aktuellen Situation bleibt weder Zeit noch Geld für Experimente.

Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, wie die EU die Energiezukunft sichern will. Wir bitten Sie daher dringend, gegen die Aufnahme von Atomkraft in die Taxonomie-Verordnung zu stimmen.

Besorgt, aber hoffnungsvoll


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Dear Members of the EU Parliament,

you may consider voting for a taxonomy including nuclear power, because you are promised a brave new nuclear world by so-called SMRs. Unfortunately, this promise is completely useless, or rather, downright contradictory for the regulation at hand. Why?

SMR (Small Modular Reactor) is a collective term for small reactors with a maximum electrical output of 300 MW, and the envisaged technical characteristics are diverse. What all SMR concepts have in common is that they have not progressed beyond the experimental stage for decades. Therefore, no serious hope can be placed on series production and thus on a relevant contribution to the energy supply.

So it's all pie in the sky. And this is precisely the contradiction with taxonomy as an important driving force for the Green Deal: We must promote measures that are available as quickly and reliably as possible! The pressure is on! In our current situation, there is neither time nor money for experiments.

It is a question of credibility how the EU wants to secure the energy future. We therefore urge you to vote against the inclusion of nuclear power in the Taxonomy Regulation.

Concerned but hopeful
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01.07.22 atomstopp: Ukraine flutet Europa mit Atomstrom
Kommissionspräsidentin Von der Leyen hat das unmoralische Angebot angenommen, erhebliche Strommengen werden seit heute Nacht über Rumänien ins europäische Netz geschleust. Der Großteil dieses ukrainischen Stroms stammt aus Atomkraftwerken, alle samt russischer Bauart.
Image886 »Dass nun ukrainischer Atomstrom die Energieversorgung Europas flutet, ist eine zynische Spiegelung der Geschichte. War es 1986 die radioaktive Strahlung aus der damaligen Sowjetrepublik, die den Anfang vom Niedergang der Atomkraft eingeläutet hat, so könnte es heute der überaus riskanten Laufzeitverlängerung alter Atomreaktoren gefährlichen Vorschub leisten. Angesichts dieser eröffneten Schleusen stellt sich vor allem die Frage: Wann wirft Deutschland das Bekenntnis zum Atomausstieg über den Haufen? Seit Wochen stichelt die oppositionelle CDU/CSU bereits in diese Richtung. AKW-Betreiber hatten sich zwar in ersten Reaktionen abwinkend gezeigt, relativieren aber mittlerweile - wohl, weil sie lukrative Chancen wittern«, geben Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich zu bedenken.

»Atomstrom für Waffen? Es war ein in jeder Hinsicht unmoralisches Angebot, das der ukrainische Präsident Selenskyj der EU gemacht hat. Für die europäische Energiezukunft verheißt die Flutung europäischer Netze mit unflexiblem Atomstrom nichts Gutes. Das ist Game Changing der üblen Sorte! Den eingeschlagenen Weg in Richtung 100% erneuerbare Energieversorgung zu verlassen, wäre ein fataler Irrtum. Die deutsche Bundesregierung ist dringend aufgefordert, sich nicht aus kurzfristigem Denken einer Reflexhandlung hinzugeben, neuen Abhängigkeiten Tür und Tor zu öffnen und darüber hinaus die Energiewende um Jahrzehnte zurückzuwerfen«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
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30.06.22 atomstopp: Tschechien wird EU-Ratspräsident - und startet als Atom-Troublemaker
EU-rechtliche Prüfung der staatlichen Beihilfen für AKW-Bau in Tschechien nun offiziell angekündigt!
»Die beginnende tschechische EU-Ratspräsidentschaft startet mit hausgemachten Atomproblemen: Die EU-Kommission kündigte heute an, das staatliche Beihilfenmodell zum geplanten Bau neuer Reaktoren in Tschechien eingehend auf Rechtmäßigkeit prüfen zu lassen. Gleichzeitig versucht der teilstaatliche Betreiber CEZ fieberhaft, aus der Abhängigkeitsfalle von russischem Brennstoff für bestehende Anlagen zu entkommen. Atomstaatliche Unannehmlichkeiten, die ihre Schatten voraus werfen«, stellen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich zum Auftakt der tschechischen Ratspräsidentschaft fest.

»Das AKW Temelin, gebaut auf russischer Technologie und mehr oder weniger erfolgreich mit US-Komponenten fertiggestellt, hatte von Beginn an vor allem gravierende Probleme mit dem Brennstoffmaterial der US-Firma Westinghouse. Diese Umrüstung scheiterte, weil es zu unbeherrschbaren Deformierungen der Brennstäbe kam. Nach nur wenigen Jahren musste deshalb wieder auf russischen Brennstoff zurückgriffen werden - eine Abhängigkeit, die aktuell besonders unangenehm zum Tragen kommt. Warum es allerdings diesmal funktionieren sollte, bleibt unklar. Sicher ist hingegen: Hier wird eine Abhängigkeit wohl nun nur gegen andere ausgetauscht - und beide Optionen, sowohl Westinghouse als auch Edf/Framaton kämpfen seit Jahren mit bedeutenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten«, betonen Schweiger und Egger.

»Wir begrüßen jede wirtschaftliche Beurteilung von Ausbauplänen für AKK und hoffen, dass diese zur strengen Routine wird! Es kann einfach nicht weiter durchgehen, dass diese Form der Stromerzeugung, die schon bisher ausschließlich durch ökonomisches Tricksen so groß werden konnte, auch im 3. Jahrtausend noch weiterbestehen kann. Gleichzeitig erinnern wir jedoch daran, dass schon kommende Woche ein endgültiges Aus für Atomkraft in Europa eingeleitet werden kann - dann nämlich, wenn die Abgeordneten im EU-Parlament mehrheitlich gegen die Aufnahme von Atomstrom in die Taxonomie-Verordnung stimmen!«, regen Schweiger und Egger abschließend an.

Mitmachaktion:
Überzeugen wir gemeinsam die Abgeordneten im EU-Parlament, Atomkraft in der Taxonomie abzulehen! Verschiedene Textvorschläge und die E-Mailadressen stehen hier zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
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28.06.22 #6 Unsere Energiezukunft braucht Demokratie / Our energy future needs democracy
Die beiden Fachausschüsse ENVI (Umwelt) und ECON (Wirtschaft) haben schon entschieden: Gas und Atom sollen nicht in die Taxonomie, also in den Kriterienkatalog für nachhaltiges Wirtschaften integriert werden. Das ist ein schöner Erfolg, ein wichtiges Signal, hat jedoch rechtlich noch keine unmittelbare Wirkung. Ob unsere Zukunft zurück in ein fossiles Zeitalter katapultiert wird oder doch mit wertiger erneuerbarer Energieversorgung befeuert werden soll - dafür wird die Entscheidung im EU-Parlament in seiner Vollversammlung Anfang Juli ausschlaggebend sein. Und genau in diesem demokratischen Gremium liegt unsere Chance. Nutzen wir sie! Schreiben wir den Abgeordneten unsere Meinung!
Image883 Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

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* Andernfalls untenstehenden Text (auf Deutsch + Englisch) kopieren, in eine E-Mail einfügen und Namen drunter setzen, Betreff "Unsere Energiezukunft braucht Demokratie / Our energy future needs democracy" einfügen. Adressen aus einer der beiden Dateien markieren, kopieren und einfügen - absenden!

E-Mail-Adressen EU-Parlamentarier_innen:
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Hinweis: Manche E-Mail-Programme können nur an eine beschränkte Anzahl an Empfänger_innen versenden. In dem Fall bitte Methode mit Kopieren-Einfügen wählen und die Adressen in der Word- oder CSV-Datei auf mehrere Mails aufteilen.

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Geschätzte Damen und Herren Abgeordnete zum Europäischen Parlament,

mit der Abstimmung zur Taxonomie-Verordnung im Juli-Plenum wird auf jeden Fall Geschichte geschrieben. Nicht nur, ob fossile Energien wie Gas und Atom plötzlich als nachhaltig gelabelt werden steht zur Entscheidung an, sondern auch, wie Demokratie auf Europa-Ebene gelebt wird. Warum?

Es geht um die Methode. Mit dem ergänzenden Delegierten Rechtsakt zur Taxonomie-Verordnung, erstmals veröffentlicht am 31. Dezember 2021, hat sich die Europäische Kommission eine nicht hinzunehmende Anmaßung erlaubt. In einer weittragenden Gesetzgebung wird hier versucht, die Öffentlichkeit völlig auszubooten und Sie, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordneten zu Ja/Neinsagern zu degradieren. Was, wenn erst dieser Präzedenzfall gesetzt ist, werden Sie als nächstes durchwinken »dürfen«?

Wir als Bürger_innen haben keine Möglichkeit, hier noch Einfluss nehmen zu können. Sie schon. Persönlich mögen Sie gegen oder für Atomstrom sein, gegen oder für Gasenergie. Wir bitten Sie nur ganz eindringlich, in der entscheidenden letzten Sitzung gegen den vorliegenden delegierten Rechtsakt zu stimmen - und somit für die Aufrechterhaltung einer integren, partizipativen demokratischen Entscheidungsfindung in unserer Europäischen Union!

Mit wertschätzenden Grüßen


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Dear Ladies and Gentlemen Members of the European Parliament,

with the vote on the Taxonomy Regulation in the July plenary, history will definitely be made. Not only whether fossil energies such as gas and nuclear will suddenly be labeled as sustainable is up for decision, but also how democracy is lived at the European level. Why?

It's all about method. With the supplementary Delegated Act to the Taxonomy Regulation, first published on December 31, 2021, the European Commission has allowed itself an unacceptable presumption. In a far-reaching piece of legislation, an attempt is being made here to completely exclude the public and to degrade you, ladies and gentlemen, to yes/no managers. What, once this precedent is set, will you be "allowed" to wave through next?

We, as citizens, have no possibility of exerting any influence here. You do. Personally, you may be against or for nuclear power, against or for gas energy. We only urge you to vote against the present delegated act in the decisive last session - and thus for the maintenance of an integral, participatory democratic decision-making in our European Union!

With appreciative regards
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24.06.22 atomstopp: Pumpspeicher in Oberösterreich - Anlauf 2
Gesetzliche Vorgaben für die Verwendung von rein Erneuerbarer Energie gefordert!
Wie in eine Zeitschleife versetzt fühlt sich atomstopp bei der heutigen Ankündigung, dass nun das langgehegte Projekt eines Pumpspeicher-Kraftwerks in Oberösterreich wirklich in Umsetzung gehen soll. Die offene Frage bleibt die gleiche wie vor einem Jahrzehnt: Wo wird der Strom zum Hochpumpen des Wassers herkommen?

»Fast 10 Jahre ist es her, dass wir uns mit Vertretern der innovativen Projektantin Bernegger GmbH getroffen haben, um über das geplante, durchaus ambitionierte Pumpspeicher-Kraftwerksprojekt in Molln zu sprechen. Unsere drängende Frage damals: Woher wird der Strom genommen, der zum Hochpumpen des Wassers in ein Hochbecken nötig ist? Dass kein Atomstrom in Form von billigst auf der Börse gehandeltem Graustrom dabei ist, konnte man uns damals nicht zusichern«, so Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

»Zu einer Umsetzung des Projekts ist es seither aus diversen rechtlichen Gründen nicht gekommen. Anders jetzt - laut einer Ankündigung heute, am 24. Juni 2022, wären nun längst alle Auflagen erfüllt, alle Bedingungen geklärt, einem neuen Anlauf stehe nichts im Wege. Keine Anmerkung jedoch ist nach wie vor zur Stromherkunft zu finden. Deshalb stellt sich die Frage natürlich erneut: Mit welchen Stromkapazitäten soll die wertvolle Kraft des Wassers mittels Pumpspeicherung maximiert werden? Offiziell darf zwar kein Atomstrom mehr durch Österreichs Netze fließen, doch das ist nur die geschönte Wahrheit. Weiterhin ist es möglich und auch Usus, Strom an der internationalen Börse zu erstehen und mittels Zukaufs sauberer Zertifikate reinzuwaschen - was sich bei Billigpreislagen durchaus rechnen kann«, warnen Schweiger und Egger.

»Wenn ein Pumpspeicher-Kraftwerk tatsächlich zur Energie-Unabhängigkeit Österreichs beitragen soll, braucht es deshalb vollkommene Transparenz. Gerade jetzt, in der Phase der konkreten Suche nach Investor_innen müssen entsprechende gesetzliche Vorgaben die Verwendung von Energie aus ausschließlich erneuerbaren Quellen sicherstellen!«, fordern Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
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22.06.22 #5 Grenzen der Atomkraft im Zeichen der Klimakrise / Limits of nuclear power in light of the climate crisis
Atomkraft hat nicht das Rüstzeug gegen den Klimawandel - nirgends zeigt sich das grad deutlicher als im Atomstaat Nummer eins, in Frankreich. Die Abgeordneten im EU-Parlament dürfen davor nicht die Augen verschließen. Überzeugen wir sie gemeinsam davon, dass Atomkraft aus der Taxonomie für nachhaltiges Wirtschaften rausgehalten werden muss!
Image879 Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

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* Andernfalls untenstehenden Text (auf Deutsch + Englisch) kopieren, in eine E-Mail einfügen und Namen drunter setzen, Betreff "Grenzen der Atomkraft im Zeichen der Klimakrise / Limits of nuclear power in light of the climate crisis" einfügen. Adressen aus einer der beiden Dateien markieren, kopieren und einfügen - absenden!

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Geschätzte Damen und Herren Abgeordnete,

Frankreich ist das Vorzeigeland der Atomkraft. In jeder Hinsicht. Und so zeigen die französischen AKW auch beispielhaft die Grenzen dieser Technologie im Zeichen der Klimakrise auf.

Kein AKW-Betreiber kann es leugnen: Atomanlagen sind hochgradig von ausreichender Wasserversorgung abhängig. Wasser, also jenes Element, das im Zuge des weltweiten Temperaturanstiegs eine besonders sensible Komponente darstellt. Wasser, das zur Kühlung der Reaktoren während der Stromerzeugung unabdingbar ist. Wasser, das wieder in Flüsse abgeleitet wird - jedoch um entscheidende Grade wärmer. Das hat dramatische Auswirkungen auf die Biosphäre, die sowieso durch extreme Hitzewellen schon enorm belastet ist! Atomstrom beschleunigt also die negativen Folgen des Klimawandels, ist Teil des Problems.

Und die Spirale dreht sich noch weiter: Im Juli und August musste schon bisher reihenweise die Leistung französischer AKW auf ein Minimum heruntergefahren werden - aufgrund zu hoher Wassertemperaturen. Im Jahr 2022 waren bereits im Mai die ersten Meiler betroffen... Der Beitrag zur Stromversorgung sinkt also drastisch und damit noch nicht genug: Um eine Kernschmelze zu verhindern, benötigen die Zwischenlager für abgebrannte Brennstäbe weiterhin stetige Kühlung, verschärfen somit die Problematik der Wasserknappheit in den Hitzemonaten zusätzlich.

Durch das Phänomen dieses Wasserraubs, durch Erhitzung und Verdunstung, stehen Atomkraftwerke somit in harter Konkurrenz zur Landwirtschaft, gefährden Flora und Fauna, bedrohen, kurz gesagt, unsere Lebensqualität - und für so manche Spezies auch die Frage des Überlebens.
Atomstrom provoziert folglich einen zusätzlichen Konflikt im Kampf gegen die Überhitzung unseres Planeten, anstatt, wie oft erzählt, einen Beitrag zur Linderung zu leisten. Ein klares Argument, warum Kernenergie auf keinen Fall als investitionswürdig im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens in die Taxonomie aufgenommen werden darf.

Wir bitten Sie deshalb dringend, den dahingehenden Vorschlag der Kommission in der finalen Plenarsitzung im EU-Parlament Anfang Juli abzulehnen!

Mit besorgten, jedoch hoffnungsvollen Grüßen


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Ladies and Gentlemen Members of Parliament,

France is the flagship country of nuclear power. In every respect. And therefore, the French nuclear power plants also exemplify the limits of this technology facing the climate crisis.

No nuclear plant operator can deny it: Nuclear plants are highly dependent on adequate water supplies. Water, the element that is a particularly sensitive component in the course of the global rise in temperature. Water that is essential for cooling reactors during power generation. Water that is discharged back into rivers - but crucial degrees warmer. This has dramatic effects on the biosphere, which is already enormously burdened by extreme heat waves anyway! Nuclear power thus accelerates the negative consequences of climate change, it is part of the problem.

And the spiral continues: So far, in July and August the output of French nuclear power plants had to be reduced to a minimum - due to high water temperatures. In 2022, the first reactors were already affected in May... The contribution to the power supply is thus drastically reduced, and that's not all: In order to prevent a meltdown, the interim storage facilities for spent fuel rods continue to require constant cooling, thus further exacerbating the problem of water scarcity in the heat months.

Through the phenomenon of this water theft, through heating and evaporation, nuclear power plants are thus in fierce competition with agriculture, endangering flora and fauna, threatening, in short, our quality of life - and for many a species also the question of survival.

Nuclear power consequently provokes an additional conflict in the fight against the overheating of our planet, instead of helping to alleviate it, as is often told. A clear argument why nuclear power should in no case be included in the taxonomy as being worthy of investment in the sense of sustainable management.

We therefore urge you to reject the Commission's proposal to this effect in the final plenary session in the EU Parliament at the beginning of July!

With concerned but hopeful regards,
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22.06.22 #5 Grenzen der Atomkraft im Zeichen der Klimakrise
Sehr geehrte Unterstützer_innen, liebe Freund_innen,
Atomkraft hat nicht das Rüstzeug gegen den Klimawandel - nirgends zeigt sich das grad deutlicher als im Atomstaat Nummer eins, in Frankreich. Die Abgeordneten im EU-Parlament dürfen davor nicht die Augen verschließen. Überzeugen wir sie gemeinsam davon, dass Atomkraft aus der Taxonomie für nachhaltiges Wirtschaften rausgehalten werden muss!

Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

* Wer ein E-Mail-Programm installiert und eingerichtet hat, kann direkt diesen Link nutzen:
» E-Mail verschicken

Andernfalls sind der Text sowie alle nötigen Schritte hier auf www.atomstopp.at zu finden!

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
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15.06.22 Für atomstopp beim Linz Marathon: Laufen für Klimaschutz ohne Atomkraft
Nur noch wenige Startplätze für 23. Oktober zu vergeben
Image874 Es geht auf in die nächste Marathon-Etappe für ein atomkraftfreies Europa. Wie wichtig das ist, führt uns der Krieg in der Ukraine auf schockierende Weise einmal mehr deutlich vor Augen. AKW in einem Kriegsgebiet sind hochgefährlich, standen bereits unter Beschuss, sind/waren vom russischen Militär besetzt und ein »sicherer« Betrieb ist nicht mehr gewährleistet. Aber nicht nur die Atomkraft selbst ist gefährlich, auch die Abhängigkeit - nicht nur von Gas - sondern auch von russischer AKW-Technologie und Uran (mehr Informationen dazu im Uranatlas).
Die Debatte über die Atomkraft ist europaweit neu entfacht, Ausstiege von Atomausstiegen stehen wieder im Raum und dann will die EU auch noch mit ihrer Taxonomie-Verordnung Investitionen in die »nachhaltige und klimafreundliche« Atomkraft fördern?!

Deshalb laden wir auch heuer wieder dazu ein, beim Linz Marathon am 23. Oktober 2022 für KLIMASCHUTZ OHNE AKW zu laufen und unsere Botschaft in unseren sonnengelben Laufshirts durch die Linzer Straßen zu tragen. Die Teilnahme ist in allen Disziplinen möglich, alle Informationen dazu gibt es auf der Linz Marathon- Webseite. Einige wenige freie Startplätze sind noch zu vergeben! Wir sponsern die Startgebühr, übernehmen die Anmeldung und statten alle Läufer_innen mit einem Laufshirt aus.
Wer dabei sein will, meldet sich bitte bis spätestens 22. Juni bei uns per E-Mail an post@atomstopp.at.

» Eindrücke vom Marathon 2021
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14.06.22 atomstopp: Erste Absage an Atom & Gas in der Taxonomie gelungen
Die Abgeordneten in den Ausschüssen für Wirtschaft und Umwelt im Europäischen Parlament haben die Aufnahme von Atom & Gas in den Katalog für nachhaltiges Wirtschaften heute abgelehnt. Ein guter Tag für Europas Energiezukunft - und bestärkende Aussichten auf die endgültige Abstimmung im EU-Parlament Anfang Juli.
»Dass heute die Abgeordneten in den einflussreichen Ausschüssen für Wirtschaft und Umwelt mehrheitlich gegen den absurden Vorschlag der Kommission gestimmt haben, auch der Atomindustrie den Griff in die Geldkiste für nachhaltiges Wirtschaft zu gewähren, ist eine sehr erfreuliche und vor allem auch bezeichnende Entscheidung. Damit wird verdeutlicht: Atomkraft spießt sich mit Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen!«, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion auf die gute Nachricht aus Brüssel.

»Es ist schon haarsträubend genug, dass durch die europäische Atomgemeinschaft EURATOM die EU-Staaten geradezu ermuntert werden, Atomkraft zu nutzen. Doch wer glaubt, das würde sich wirtschaftlich lohnen, sollte auch kein Problem haben, die Investitionsmittel dafür selber aufzutreiben. Finanzquellen anzapfen zu wollen, die für Nachhaltigkeit, für die Entwicklung einer zukunftstauglichen Energieversorgung reserviert sind, geht aber gar nicht«, so Schweiger und Egger weiter.

»Jetzt gilt es, alle Kräfte zu bündeln, um auch in der finalen Abstimmung im Plenum die nötige Mehrheit von 353 Abgeordneten zu schaffen. Wir setzen alles daran, mit den Mitgliedern des EU-Parlaments in Kontakt zu bleiben und mit klaren Argumenten zu überzeugen. Wir stellen die E-Mail-Adressen zur Verfügung und alle, die sich beteiligen wollen, können ganz einfach unsere Shortmails und die darin vorgeschlagenen Texte auf www.atomstopp.at nutzen!«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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13.06.22 atomstopp: Grüne Atomkraft mit Sanctus des EU-Parlaments?
Die Abgeordneten des EU-Wirtschafts- und Umweltausschusses müssen den krausen Taxonomie-Vorschlag der Kommission ablehnen!
Ob Atomkraft nun tatsächlich gegen jede ökologische und ökonomische Vernunft zur grünen, nachhaltigen Energiequelle ernannt wird oder doch nicht - dazu könnten schon morgen, am 14. Juni 2022 erste wegweisende Entscheidungen fallen. In den beiden im Europäischen Parlament dafür legitimierten Ausschüssen für Wirtschaft (ECON) und Umwelt (ENVI) soll am Dienstag abgestimmt werden. Für die finale Abstimmung im gesamten Plenum Anfang Juli könnten die Ergebnisse schon weichenstellende Signale ergeben.

»Um die Angeordneten mit Argumenten zu versorgen, warum es eine ganz und gar unkluge Idee wäre, Atomkraft in den Kriterienkatalog für nachhaltiges Wirtschaften aufzunehmen, hat atomstopp bereits mehrere E-Mail-Vorschläge zur Verfügung gestellt. Interessierte können unter www.atomstopp.at alle bisherigen Statements, die jeweils einen der vielen Gründe gegen Atomkraft als grüne Energie behandeln, ganz einfach für eigene Anschreiben an die EU-Abgeordneten anwenden. Nutzen Sie diese Shortmails jetzt schon - weitere Empfehlungen folgen in den nächsten Tagen und Wochen bis zur Juli-Sitzung!«, regen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich an, den Parlamentarier_innen die Meinung der Bevölkerung zu Atomkraft eindrücklich zu vermitteln.

»Verbindliche Kriterien für nachhaltiges Wirtschaften zu definieren ist eine begrüßenswerte Maßnahme! Dieser Lenk-Effekt muss europaweit sowohl für private Investor_innen als auch für staatliche Förderungen klarstellen, was uns im Kampf gegen den Klimawandel und für eine zukunftsfähige Energieversorgung möglichst rasch weiterbringt. Dass in diese Auflistung nun nachträglich und ohne transparente Mitsprache durch Öffentlichkeit und EU-Parlament auch Atomkraft als Stromquelle hineingedrückt wird, konterkariert das eigentlich ambitionierte Regelwerk«, betonen Schweiger und Egger.

»AKWs rechnen sich nicht, egal ob Neubau oder das riskante, kostenintensive und vor allem wenig zukunftsperspektivische Laufzeitverlängern alter Meiler. Was wir brauchen ist ein klar definierter Plan für den Übertritt in ein neues Energiezeitalter: Energieeffizienz, clevere Speicher- u. Einsparungskonzepte und vor allem ein gekonnter Mix aus Erneuerbaren Energien sind gefragt! Für schwer steuerbare Quellen wie die behäbige Atomkraft ist hierbei kein Platz«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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09.06.22 Mitmachaktion Shortmail#4: Brückentechnologie? / Bridging technology?
Geschätzte Unterstützerinnen und Unterstützer, die erste weitragende Abstimmung über die Frage, ob Atomkraft künftig EU-weit als nachhaltig qualifiziert werden darf rückt näher. Voraussichtlich am 14. Juni erfolgt die Entscheidung in den EU-Ausschüssen für Wirtschaft (ECON) und Umwelt (ENVI). Mit unserer Shortmail#4 appellieren wir einmal mehr an die Abgeordneten, ihr Mandat verantwortungsvoll zu nutzen und gegen die Aufnahme von Atomkraft in die Taxonomie zu stimmen!
Hier geht's direkt zur Mitmachaktion

Tipp: Auch die vorangegangenen Shortmails #1 bis 3 können natürlich noch laufend genutzt werden!

Danke an alle, die ihr euch schon beteiligt habt!

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
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08.06.22 #4 Brückentechnologie? / Bridging technology?
Brückentechnologie Atomkraft? Das ist nicht zu Ende gedacht. Atomenergie darf keinesfalls als nachhaltig bewertet werden und muss bei der Abstimmung im EU-Parlament eine entscheidende Mehrheit GEGEN eine Taxonomie-Verordnung mit grünem Anstrich erreichen.
Image873 Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

* Wer ein E-Mail-Programm installiert und eingerichtet hat, kann direkt diesen Link nutzen:
» E-Mail verschicken Betreff, Text und Empfänger_innen werden dann automatisch übernommen. Namen drunter - und absenden!

* Andernfalls untenstehenden Text (auf Deutsch + Englisch) kopieren, in eine E-Mail einfügen und Namen drunter setzen, Betreff "Brückentechnologie? / Bridging technology?" einfügen. Adressen aus einer der beiden Dateien markieren, kopieren und einfügen - absenden!

E-Mail-Adressen EU-Parlamentarier_innen:
* CSV-Datei
* Word-Liste

Hinweis: Manche E-Mail-Programme können nur an eine beschränkte Anzahl an Empfänger_innen versenden. In dem Fall bitte Methode mit Kopieren-Einfügen wählen und die Adressen in der Word- oder CSV-Datei auf mehrere Mails aufteilen.
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Geschätzte Damen und Herren Abgeordnete zum Europaparlament,

oft wird vermittelt, Atomkraft wäre als Brückentechnologie einsetzbar. Doch das ist nicht zu Ende gedacht.

Dieses andere Ufer, wo uns der Einsatz von Atomkraft als »Brücke« hinbringen soll, ist nur der Anfang einer ganzen Reihe von problematischen Aufgaben: Unter enormem Energieaufwand müssen Reaktoren rückgebaut werden, muss Jahrzehnte lang mit schweren Baumaschinen CO2-intensive Arbeiten verrichtet und schließlich die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle bewerkstelligt werden. Diese unumgänglichen Maßnahmen sind sämtlich mit gewaltigen Kosten verbunden - Investitionssummen ohne jede Aussicht auf Gewinn. Jede zuvor mittels Atomkraft generierte Kilowattstunden wird uns und vor allem unseren Nachkommen unfassbar teuer zu stehen kommen.

Wir bitten Sie daher dringend, dem Taxonomie-Entwurf mit Einbindung von Atomkraft als grün und nachhaltig eine Absage zu erteilen!

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Ladies and Gentlemen Members of the European Parliament,

It is often claimed that nuclear power can be used as a bridging technology. But that is too short-sighted.

This other shore, where the use of nuclear power as a "bridge" is supposed to take us, is only the beginning of a whole series of problematic tasks: Reactors must be dismantled at enormous energy expense, decades of CO2-intensive work must be carried out with heavy construction machinery - and finally, the safe final storage of highly radioactive waste must be accomplished. These unavoidable measures are all associated with enormous costs - investment sums without any prospect of profit. Every kilowatt hour previously generated by nuclear power will be incredibly expensive for us and, above all, for our descendants.

We therefore urge you to reject the draft of the taxonomy which includes nuclear power as green and sustainable!
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25.05.22 Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
weiter geht's mit unserer Mailserie, bei der in kurzen Anschreiben an die Abgeordneten zum EU-Parlament jeweils einer den vielen Aspekte aufgezeigt wird, warum Atomkraft nichts verloren haben darf im Portfolio der förderungswürdigen Investitionen für eine nachhaltige Zukunft in der Europäischen Union.
Mit der Frage der Sicherheit von AKW in Krisenzeiten und dem Irrtum, Atomenergie als Übergang zur 100% Erneuerbaren Energieversorgung einzusetzen, stehen gleich 2 Shortmails bereit fürs Mitmachen! Lassen wir die Abgeordneten ganz deutlich wissen, dass es uns wichtig ist, nukleare Stromgewinnung aus der Taxonomie-Verordnung draußen zu halten!

Wir dürfen keine Chance auslassen, die Abgeordneten von einem Nein zur atomverseuchten Taxonomie zu überzeugen. Und wir dürfen auch keine Zeit verlieren, denn die ersten Abstimmungen in wesentlichen Ausschüssen erfolgt bereits Mitte Juni!

Danke an dieser Stelle an alle, die sich schon bei der ersten Shortmail zu den Folgen von Tschernobyl so zahlreich beteiligt haben!
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24.05.22 #3 Atomkraft kann's nicht! / Nuclear can't do it!
Atomkraft ist keine Übergangstechnologie und darf keinesfalls als nachhaltig bewertet werden! Nächster Aspekt, der bei der Abstimmung im EU-Parlament helfen soll, die entscheidende Mehrheit gegen eine Taxonomie-Verordnung mit grünem Anstrich zu erreichen!
Image872 Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

* Wer ein E-Mail-Programm installiert und eingerichtet hat, kann direkt diesen Link nutzen:
» E-Mail verschicken Betreff, Text und Empfänger_innen werden dann automatisch übernommen. Namen drunter - und absenden!

* Andernfalls untenstehenden Text (auf Deutsch + Englisch) kopieren, in eine E-Mail einfügen und Namen drunter setzen, Betreff "Übergangstechnologie? / Energy transistion?" einfügen. Adressen aus einer der beiden Dateien markieren, kopieren und einfügen - absenden!

E-Mail-Adressen EU-Parlamentarier_innen:
* CSV-Datei
* Word-Liste

Hinweis: Manche E-Mail-Programme können nur an eine beschränkte Anzahl an Empfänger_innen versenden. In dem Fall bitte Methode mit Kopieren-Einfügen wählen und die Adressen in der Word- oder CSV-Datei auf mehrere Mails aufteilen.
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Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete zum Europaparlament,

oftmals wird Atomkraft als mögliche Übergangstechnologie hin zu Erneuerbarer Energieversorgung erwogen. Doch leider funktioniert das nicht. Warum?

Der Übergang zu Erneuerbaren wie Wind- und Sonnenenergie benötigt rasch zu- und abschaltbare Quellen als Ausgleichsenergie. Die Stromproduktion aus AKW ist jedoch ausschließlich grundlastfähig, die Produktionsmenge kann nicht beliebig dosiert werden. Jedes Hoch- und Runterfahren eines Reaktors dauert Tage!

Wir brauchen flexibel steuerbare Energiepotenziale - und deshalb Investitionen in clevere Speicherkonzepte, in Energieeffizienz, innovative Biogasnutzung, in die Optimierung von Wasser-, Sonnen- und Windkraftanlagen.

Jede Investition in Atomkraft wäre also Geld gegen die Energiewende!

Wir bitten Sie daher dringend, den Delegierten Rechtsakt, der Atomkraft als grün und nachhaltig in die Taxonomie einbinden will abzulehnen!

Mit hoffnungsvollen Grüßen

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Dear Members of the European Parliament,

Nuclear power is often considered as a possible transition technology towards renewable energy supply. But unfortunately, that does not work. Why?

The transition to renewables such as wind and solar power needs sources that can be quickly switched on and off as balancing energy. However, electricity production from nuclear plants is exclusively base-load, and the amount of production cannot be dosed at will. Each start-up and shutdown of a reactor takes days!

We need flexibly controllable energy potentials - and therefore investments in clever storage concepts, in energy efficiency, in innovative biogas utilization, in the optimization of hydro, solar and wind power plants.

So, any investment in nuclear power would be money against the energy transition!

We therefore urge you to reject the Delegated Act, which wants to include nuclear power in the taxonomy as green and sustainable!

With hopeful regards,
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13.05.22 #2 Kernenergie? Nicht krisenresistent! / Nuclear energy? Not crisis resistant!
Um die entscheidende Mehrheit gegen eine Taxonomie-Verordnung mit grünem Anstricht zu erreichen, bieten wir in den kommenden Tagen und Wochen vor der Abstimmung im EU-Parlament immer wieder kurze Texte an, die jeweils einen der vielen Aspekte beleuchten, warum Atomenergie keinesfalls als nachhaltig bewertet werden darf!
Image870 Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

* Wer ein E-Mail-Programm installiert und eingerichtet hat, kann direkt diesen Link nutzen:
» E-Mail verschicken Betreff, Text und Empfänger_innen werden dann automatisch übernommen. Namen drunter - und absenden!

* Andernfalls untenstehenden Text (auf Deutsch + Englisch) kopieren, in eine E-Mail einfügen und Namen drunter setzen, Betreff "Kernenergie und Krisenresistenz? / Nuclear energy and crisis resilience?" einfügen. Adressen aus einer der beiden Dateien markieren, kopieren und einfügen - absenden!

E-Mail-Adressen EU-Parlamentarier_innen:
* CSV-Datei
* Word-Liste

Hinweis: Manche E-Mail-Programme können nur an eine beschränkte Anzahl an Empfänger_innen versenden. In dem Fall bitte Methode mit Kopieren-Einfügen wählen und die Adressen in der Word- oder CSV-Datei auf mehrere Mails aufteilen.
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Sehr geehrte Abgeordnete zum Europäischen Parlament,

Kernenergie ist beides: bedrohlich und verletzlich zugleich. Kernkraftwerke halten dem Klimawandel nicht stand und sind ein leichtes Ziel für Angriffe; spätestens in Kriegsszenarien können die Anlagen hochgefährlich werden.

Und wer sorgt im Krisenfall für die nukleare Sicherheit, wenn die zuständigen nationalen Behörden ausfallen? Die IAEO schafft das nicht, sie hinkt den Anforderungen hinterher, wie sich kürzlich in der Ukraine gezeigt hat.

Bitte schützen Sie die europäischen Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Eigenschaft als Abgeordneter. Stimmen Sie gegen die Aufnahme der Kernenergie in die Taxonomie.

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Dear Members of the European Parliament,

Nuclear energy is both: threatening and vulnerable. Nuclear power plants cannot withstand climate change and are easy targets for attacks; at the latest in war scenarios, the plants can become highly dangerous.

And who will ensure nuclear safety in the event of a crisis if the responsible national authorities are unable to function? The IAEA is incapable of managing this, it lags behind the requirements, as was recently witnessed in Ukraine.

Please protect European citizens in your capacity as a Member of Parliament. Vote against the inclusion of nuclear energy in the taxonomy.

Mit besorgten Grüßen / With concerned regards,
XXX
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13.05.22 Mitmachaktion Shortmail#2: Kernenergie? Nicht krisenresistent! / Nuclear energy? Not crisis resistant!
Geschätzte Unterstützerinnen und Unterstützer - niemand muss mehr den Teufel an die Wand malen. Wie schnell das Gefahrenpotenzial aus AKW im Krisenfall unüberschaubar werden kann, lässt uns ganz aktuell der russische Überfallskrieg in der Ukraine erahnen. Alles ist möglich, nichts ist sicher...
Eine nuklearverseuchte Taxonomie-Verordnung hieße auch, Gelder in genau diese Technologie zu steuern.

In den kommenden Wochen bis zur Abstimmung stellt atomstopp gemeinsam mit verbündeten Organisationen aus Österreich, Deutschland, Dänemark und Frankreich kurze Textvorlagen zur Verfügung, die jeweils einen der vielen Aspekte aufgreifen, warum Atomkraft keinen Eingang in die Energieversorgung der Zukunft finden darf.

Das EU-Parlament hat noch eine reale Chance, diesem Irrwitz mit einfacher Mehrheit eine Absage zu erteilen. Lasst uns gemeinsam ein kräftiges Signal setzen um die Parlamentarier_innen zu bestärken, der Förderung von Atomkraft per Verordnung eine Absage zu erteilen!

Hier gehts zur Shortmail#2!

Danke an dieser Stelle an alle, die sich an der Shortmail#1 schon beteiligt haben!
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09.05.22 atomstopp: Atom-Förderung via EURATOM trotz Zukunftskonferenz - leider ja!
Die 'Konferenz zur Zukunft Europas' ist zu Ende - auserwählte Vorschläge liegen nun auf dem Tisch. Das heikle Thema EURATOM wurde ausgespart. Aus Antiatom-Perspektive ist das Demokratie-Experiment also in der nuklearen Vergangenheit hängen geblieben - trotz der aktuell unübersehbaren Abhängigkeit Europas von atomaren Brennstoffen aus Russland.
Image869 »Mit einem Jahr Verspätung - erst im Mai 2021 gestartet und von der ursprünglichen Dauer von zwei Jahren auf nur eines halbiert - war unschwer abzusehen, dass bei der 'Konferenz zur Zukunft Europas' für eine besonders komplexe Materie wie eben die Abschaffung des EURATOM-Vertrags kaum Raum bleiben würde. Doch was aus den Ergebnissen der Zukunftskonferenz generell hervorgeht, lässt sich am besten mit 'Dringender Reformbedarf' zusammenfassen. Und unbestreitbar sind für die Umsetzung der erarbeiteten Forderungen auch grundlegende Vertragsänderungen unumgänglich. Das lässt immerhin hoffen, dass es auch verkrusteten Strukturen wie dem EURATOM-Vertrag an die Substanz gehen kann«, stellen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich fest.

»Wir sehen nun die Kommission am Zug, ihren eigenen ambitionierten Plan einer Europäischen Zukunft unter Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger konsequent in ein umfassendes Reformierungs-Programm zu lenken. Mehr als 2000 Menschen haben unsere Petition 'In Zukunft ohne EURATOM' unterschrieben, das EU-Parlament hat die Forderung längst als offizielle Petition in ihre Agenda aufgenommen. Diese Stimmen müssen zählen - alles andere wäre im wahrsten Sinne des Wortes unerhört!«, so Schweiger und Egger weiter.

»Interessantes Detail: Fast 900 Unterzeichnungen kamen aus Frankreich. EURATOM-Protest also aus genau jenem Land, welches die Privilegierungen der Atomindustrie durch EURATOM mit Abstand am meisten ausgenutzt hat. Das Ergebnis - eine hochgradige Abhängigkeit von Atomstrom und damit auch vom benötigen Uranbrennstoffen - alarmiert gerade jetzt ganz empfindlich, steht doch mit dem kriegstreibenden Russland auch ein essentieller Versorgungspartner auf dem Index«, betonen Schweiger und Egger.

»Der französische Präsident Emmanuel Macron war es auch, der ganz massiv für die Qualifizierung von Atomkraft als nachhaltige Energie lobbyiert hat. Der EURATOM-Vertrag gibt sinngemäß vor, alle Voraussetzungen zu schaffen für eine mächtige Atomindustrie in Europa. Genau auf dieses Ziel hat Macron sich in seiner Werbung für Atomkraft berufen und gemeint, die EU-Kommission solle gefälligst tun, was gesetzlich vorgegeben ist. Es wird also weiter unser vorrangiges Ziel bleiben, EURATOM, also die existenzsichernde Struktur für die Atomindustrie zu bekämpfen«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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02.05.22 Mitmachaktion gegen eine nuklearverseuchte Taxonomie-Verordnung
Geschätzte Unterstützerinnen und Unterstützer - denkt ihr auch dieser Tage im Mai an die irritierende Zeit vor 36 Jahren? An jene mehr als zögerlichen Informationen zur Reaktorkatastrophe im fernen AKW Tschernobyl, das uns plötzlich so bedrohlich nahe war? An das langsame Begreifen, dass nun der Super-GAU eingetreten ist, vor dem die Anti-Atom-Bewegung immer gewarnt hatte - und wir alle sind betroffen: Nicht raus gehen in die Natur, Sandkisten und Spielplätze waren ebenso tabu, wie die ersten grünen Sprossen im Garten und Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft. Selbst heute werden - vor allem bei Pilzen - immer noch hohe Verstrahlungsdosen gemessen... Geblieben ist somit auch die große Verunsicherung, was gesundheitliche Folgen betrifft.
Und ausgerechnet diese unheilvolle Energieform will die EU-Kommission nun als umweltfreundlich und nachhaltig einstufen. Mittels Taxonomie-Verordnung soll die Atomindustrie kräftig mit Finanzmitteln ausgestattet werden. Doch das EU-Parlament kann diese Fehlentscheidung noch stoppen!

In den kommenden Wochen bis zur Abstimmung stellt atomstopp gemeinsam mit verbündeten Organisationen aus Österreich, Deutschland, Dänemark und Frankreich kurze Textvorlagen zur Verfügung, die jeweils einen der vielen Aspekte aufgreifen, warum Atomkraft keinen Eingang in die Energieversorgung der Zukunft finden darf.

Lasst uns gemeinsam ein kräftiges Signal setzen um die Parlamentarier_innen zu bestärken, der Förderung von Atomkraft per Verordnung eine Absage zu erteilen!

» Hier gehts zur Mitmachaktion

Wir bedanken uns jetzt schon für eine rege Teilnahme!

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
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26.04.22 #1 Chernobyl warns: Don't Nuke the Taxonomy
Die EU-Kommission hat ernsthaft vor, mittels Taxonomie-Verordnung auch Atomkraft als nachhaltig und umweltfreundlich einzustufen und so mit günstigen Finanzmitteln auszustatten. Doch das EU-Parlament kann diese Fehlentscheidung noch stoppen. Lasst uns gemeinsam ein kräftiges Signal setzen um die Parlamentarier_innen zu bestärken, der Förderung von Atomkraft per Verordnung eine Absage zu erteilen!
Image867 Mitmachen geht ganz einfach, es gibt 2 Möglichkeiten:

* Wer ein E-Mail-Programm installiert und eingerichtet hat, kann direkt diesen Link nutzen:
» E-Mail verschicken Betreff, Text und Empfänger_innen werden dann automatisch übernommen. Namen drunter - und absenden!

* Andernfalls untenstehenden Text (auf Deutsch + Englisch) kopieren, in eine E-Mail einfügen und Namen drunter setzen, Betreff "Chernobyl warns: Don't Nuke the Taxonomy" einfügen. Adressen aus einer der beiden Dateien markieren, kopieren und einfügen - absenden!

E-Mail-Adressen EU-Parlamentarier_innen:
* CSV-Datei
* Word-Liste

Hinweis: Manche E-Mail-Programme können nur an eine beschränkte Anzahl an Empfänger_innen versenden. In dem Fall bitte Methode mit Kopieren-Einfügen wählen und die Adressen in der Word- oder CSV-Datei auf mehrere Mails aufteilen.
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Sehr geehrte Abgeordnete zum Europäischen Parlament,

ich frage mich, ob auch Sie sich dieser Tage an die Katastrophe von Tschernobyl erinnern... An die Massen-Absiedelungen, an die Liquidatoren, die in der Folge erkrankten oder starben, an die Missbildungen und die bis heute anhaltenden vermehrten Krebserkrankungen - vor allem bei Kindern; an ein einst fruchtbares, lebenswertes Land, das zur schwer kontaminierten Sperrzone geworden ist.

Menschliches Leid also, aber auch volkswirtschaftliche Schäden, die kaum zu beziffern sind. Dazu bleibt noch eine strahlende Atomruine, die nur unter Milliardenzuschüssen durch internationale Geldgeber zumindest einigermaßen abgesichert werden kann. Und kein einziger ernstzunehmender Nuklearwissenschafter, kein seriöser AKW-Betreiber würde mittlerweile behaupten, dass es nicht jederzeit zu weiteren schweren Unfällen kommen kann.

Können Sie es trotz all dieser Erfahrungen tatsächlich verantworten, Investitionen in Atomkraft als grün, als wirtschaftlich nachhaltig zu qualifizieren? Werden Sie für die Taxonomie mit Atomkraft stimmen? Ich hoffe nicht! Allein schon, damit nicht in einigen Jahren Ihre und meine Enkel vor dem nächsten Desaster stehen und uns für unser wenig vorausschauendes Wirtschaften verdammen werden!

.....

Dear Members of the European Parliament,

I wonder if you, too, remember the Chernobyl disaster these days... The mass resettlements, the liquidators who fell ill or died as a result, the deformities and the increased incidence of cancer - especially among children - that continue to this day; a once fertile, livable land that has become a heavily contaminated exclusion zone.

This means human suffering, but also economic damage that can hardly be quantified. In addition, there remains a radiating nuclear ruin that can only be secured to some extent with billions in subsidies from international contributors. And not a single serious nuclear scientist, not a single serious nuclear power plant operator would claim by now that further major accidents cannot occur at any time.

Despite all this experience, can you really justify qualifying investments in nuclear power as green, as economically sustainable? Will you vote for the taxonomy including nuclear power? I hope not! If only so that your and my grandchildren will not have to face the next disaster in several years and condemn us for our little foresight in management!

With concerned regards,
XXX
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11.03.22 atomstopp: Europa darf nicht in der atomaren Falle hängen bleiben!
EURATOM und die nuklearverseuchte Taxonomie-Verordnung müssen gekippt werden!
Image864 »Der russische Angriffskrieg im Osten unseres Kontinents hält die Welt in Atem, durch die bewusste Vereinnahmung von Atomanlagen drohen nukleare Katastrophen einer neuen Dimension. Und die EU hat nichts Besseres zu tun, als ausgerechnet diese hochriskante Technologie als nachhaltige und grüne Energie in die Investitionsplanung zum Green Deal - die Taxonomie-Verordnung - aufzunehmen. Keinen erheblichen Schaden (»Do No Significant Harm«) könne Atomkraft anrichten - diese zynische Behauptung liegt der Kommissions-Entscheidung vom Silvesterabend des letzten Jahres zugrunde. Das ist eine menschenverachtende Politik«, befinden Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

»Anstatt endlich Schritte in eine zukunftsfähige Energiepolitik zu setzen, versteigen sich EU-Kommission und ein Großteil der Mitgliedsstaaten Hals über Kopf in die gleichen weitragenden Fehler aus der Vergangenheit. Die Katastrophen in Fukushima und Tschernobyl scheinen der Warnung nicht genug gewesen zu sein, das aktuelle kriegerische Atommachtspiel ebenfalls nicht. Mehr noch: Aufrüstung ist die Antwort auf das Leid der ukrainischen Bevölkerung und der französische Präsident Macron macht kein Geheimnis daraus, dass auch Nuklearwaffen einen wohlkalkulierten Faktor in seiner Pro-Atom-Argumentation darstellen. Ohne zivile Atomkraft würde es auch keine militärische geben, betont er immer wieder. Das ist Kriegsgepolter, auf das Europa tunlichst verzichten sollte!«, warnen Schweiger und Egger.

»Wir fordern erstens unsere gewählten Abgeordneten zum Europäischen Parlament auf, der zur Abstimmung vorliegenden Taxonomie-Verordnung, die auch Atomkraft für förderwürdig erklärt, eine Absage zu erteilen. Und zweitens verlangen wir, dass die Grundlage des politischen Pro-Atomkurses in Europa, der EURATOM-Vertrag aus 1957, endlich aufgelöst wird! Solange es ein europäisches Primärrecht gibt, das die Schaffung einer mächtigen Atomindustrie uneingeschränkt als gemeinsames Ziel vorsieht, wird eine echte friedenssichernde Energiewende nicht Wirklichkeit werden. Die Petition ,In Zukunft ohne EURATOM' kann laufend hier unterstützt werden, mittlerweile stehen auch Sprachversionen auf Englisch, Französisch und Spanisch ebendort zur Verfügung. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Europa in der atomaren Falle hängen bleibt, weil das nicht nur die Energiewende verhindert, sondern schlimmstenfalls auch zur Zerstörung weiter Gebiete führen kann!«, so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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18.01.22 atomstopp: Massive Unterversicherung von AKW widerspricht der Aufnahme von Atomkraft in die Taxonomie
Atomkraftwerke sind weltweit kategorisch und drastisch unterversichert. Störfälle, wie sie die Atomindustrie bereits mannigfach bis hin zu den GAUs in Fukushima oder Tschernobyl verursacht hat, haben volkswirtschaftlich ruinöse Schäden zur Folge. Dass nun genau diese Technologie in die EU-Taxonomie, also in den Kriterienkatalog für förderungsfähiges Wirtschaften im Sinne der Nachhaltigkeit aufgenommen werden soll, stellt unter diesem Aspekt eine nicht hinnehmbare Diskrepanz dar.
Image863 »Zwar hat die Kommission in ihrem Silvester-Vorschlag für eine atomare Taxonomie-Verordnung einige, leider aber zahnlose Konditionen für Kraftwerksbetreiber eingebaut, jeglicher Anspruch auf Haftpflicht für AKW-Betreiber bleibt jedoch gleich ausgespart. Es sollte aber eine Mindestanforderung sein, wenn eine Energiequelle als nachhaltig bewertet werden darf, dass diese auch ausreichend versicherbar ist! Was augenscheinlich nicht der Fall ist, hat doch das französische Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (IRSN) nach der Katastrophe in Fukushima für einen vergleichbaren Atomunfall in Frankreich Kosten von bis zu 430 Milliarden Euro errechnet, die aktuell versicherte Schadenssumme beträgt aber gerade mal 0,7 Milliarden! Und gerade Frankreich, mit seinen 56 Meilern ist der Treiber hinter dem Greenwashing von Atomkraft. Dafür hat sich Präsident Macron unverhohlen zum Propagandisten gemacht!«, warnen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

»Auch kein anderer Atomstaat hat seine AKW auch nur annähernd ausreichenden versichert. Wir fordern deshalb: Für den Fall, dass die Mehrheit der EU-Staaten der Aufnahme der Atomkraft in die Taxonomie zustimmt, muss die Österreichische Bundesregierung schon jetzt, in der ihr zustehenden Stellungnahme bis zum 21. Jänner 2022 darauf bestehen, dass eine Klausel für eine angemessene und einheitliche Haftpflichtversicherung für AKW_Betreiber in die Verordnung einfließt«, kündigen Schweiger und Egger einen dringenden Appell an die Österreichische Bundesregierung an.

»Mit dem vorliegenden Vorschlag werden sich die nationalen Atomlobbyisten leichttun. Selbst den marodesten Meilern werden sie es verstehen, eine Berechtigung auf Laufzeitverlängerung zurecht zu fabulieren. Klare Zahlenvorgaben für angemessene Schadenssummen und daraus resultierende Haftpflichtprämien können hingegen nicht leichtfertig weggerechnet werden«, betonen Schweiger und Egger.

Seit mehreren Jahren beschäftigen sich EU-Parlament und EU-Kommission auf Initiative von atomstopp und rund 23.500 Unterzeichner_innen mit der Forderung nach einer adäquaten Haftpflichtversicherung für AKW-Betreiber. Mit durchaus großem Verständnis für das Anliegen, wie Schweiger und Egger berichten: »Sowohl Parlament als auch Kommission setzten sich eingehend damit auseinander, Studien wurden in Auftrag gegeben. Erkenntnisse daraus und bisheriger Verhandlungsstand: Die Notwendigkeit einer Verbesserung des Ist-Zustands in Sachen Schadensdeckung sei in hohem Maß unbefriedigend, es bestehe Verbesserungs- u. Handlungsbedarf.«

»Wir sehen gerade die Taxonomie-Verordnung als geeigneten Markstein, um endlich klare Bedingungen festzuschreiben. Wie alle anderen Energieerzeuger haben auch Atomkonzerne für einen ausreichend versicherten Schutz für Umwelt und Bevölkerung zu Sorgen. Im Sinne der Zukunftsfähigkeit muss die Absicherung potenzieller Schäden im Rahmen eines Green Deals in die Kalkulationen aller Energieversorger eingepreist werden - Atomkraft darf hier keine Ausnahme bleiben!«, so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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01.01.22 atomstopp: Von der Leyen setzt auf "grüne" Atomkraft und beschert Europa ein böses neues Jahr
Atomkraft in die Taxonomie-Verordnung aufzunehmen stellt einen elementaren klimapolitischen Fehler dar; Atomkraft ist keine Lösung gegen den Klimawandel, sondern Teil des Problems
Image862 »Atomkraft für nachhaltig zu erklären - das klingt wie ein beschwipster Silvesterscherz. Doch wie nun bekannt wurde, ist in der letzten Nacht des Jahres 2021 offensichtlich genau das passiert: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat nun tatsächlich einen Vorschlag vorgelegt, in dem Atomkraft als förderungswürdig im Sinne nachhaltiger Investitionen in die Zukunft klassifiziert wird! Als klimapolitisches Steuerungselement hat von der Leyen die Taxonomie, also den Kriterienkatalog, der zukunftstaugliche Investitionen definiert, somit gründlich kaputt gemacht«, orten Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich kein gutes, sondern ein böses neues Jahr.

»Während gleichzeitig in Deutschland mit der Abschaltung dreier weiterer Meiler die letzte Phase des Atomausstiegs als einzig richtigen Umgang mit der veralteten Technik vollzogen wird, schaltet von der Leyen auf Grün für AKW und will Europa somit ins energiepolitische Atomzeitalter zurückschicken. Sogar alte AKW wie jene in Frankreich dürfen dem Vorschlag zufolge aufgepimpt und auf die höchst gefährliche Reise der Laufzeitverlängerung geschickt werden. Daran lässt sich auch ablesen, wessen laut lautpolterndem Atom-Chauvinismus von der Leyen hier nicht Stand halten konnte. Das ist ein erbärmliches Einknicken gegenüber Macron & Konsorten!«, bedauern Schweiger und Egger.

»Wir setzen nun auf die Standhaftigkeit der österreichischen Bundesregierung, diese muss auf Konfrontation gehen und die vorbereitete Klage gegen die missratene Taxonomie-Verordnung in aller Konsequenz auf den Weg bringen«, so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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10.12.21 Jetzt mitmachen: Investitionen in Atomkraft dürfen nicht als nachhaltiges Wirtschaften klassifiziert werden!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, angeführt vom französischen Präsident Macron versuchen Europas Atomstaaten seit Monaten intensiv, ins neue EU-Regelwerk für zukunftstaugliche, nachhaltige Investitionen (Taxonomie-Verordnung im Rahmen des Green Deals) auch die Atomkraft hineinzureklamieren. Skandalöse Bemühungen, die leider schon bald Früchte tragen könnten. Es gibt Signale, dass Kommissionspräsidentin von der Leyen grünes Licht für grüne Atomkraft geben will... So gut wie alle europäischen Umweltorganisationen protestieren zwar und selbst Expert_innen aus der Wirtschaft sowie dem Finanzmarkt warnen davor, argumentieren dagegen. Doch es braucht auch noch Druck aus der Öffentlichkeit, aus der Bevölkerung. ---> Deshalb rufen wir dringend auf, in einer E-Mail-Flut an die Kommissionsspitze klarzustellen: Atomkraft hat in einem Kriterienkatalog für nachhaltiges Wirtschaften nichts verloren!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

angeführt vom französischen Präsident Macron versuchen Europas Atomstaaten seit Monaten intensiv, ins neue EU-Regelwerk für zukunftstaugliche, nachhaltige Investitionen (Taxonomie-Verordnung im Rahmen des Green Deals) auch die Atomkraft hineinzureklamieren. Skandalöse Bemühungen, die leider schon bald Früchte tragen könnten. Es gibt Signale, dass Kommissionspräsidentin von der Leyen grünes Licht für grüne Atomkraft geben will...

So gut wie alle europäischen Umweltorganisationen protestieren zwar und selbst Expert_innen aus der Wirtschaft sowie dem Finanzmarkt warnen davor, argumentieren dagegen. Doch es braucht auch noch Druck aus der Öffentlichkeit, aus der Bevölkerung.

Deshalb rufen wir dringend auf, in einer E-Mail-Flut an die Kommissionsspitze klarzustellen: Atomkraft hat in einem Kriterienkatalog für nachhaltiges Wirtschaften nichts verloren!

Mitmachen ist ganz simpel: Einfach untenstehende Textvorlage kopieren, gern nach eigenem Wunsch ergänzen, unterzeichnen und senden an:
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
> ursula.von-der-leyen@ec.europa.eu
und
Vizepräsident Frans Timmermans
> frans-timmermans-contact@ec.europa.eu

Sowie in cc an
> post@atomstopp.at

Bitte auch weitersagen an Freund_innen und Bekannte! Je mehr dieser kurzen Protestschreiben bei den Verantwortlichen ankommen, umso größer ist die Chance, den Irrwitz von Atomkraft als nachhaltiges Energiekonzept für Europas Zukunft zu verhindern.

---------------------------------

Werte Frau Kommissionspräsidentin von der Leyen, werter Herr Vizepräsident Timmermans: Wir sind empört!

Ihr Green Deal war ein ambitionierter Fahrplan für eine zukunftsfähige und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, den wir sehr begrüßt haben. Wenn Sie nun die strukturgebende Finanzierung per Taxonomie-Verordnung so definieren, dass auch Atomkraft als ,grüne Energie' in die Auflistung Eingang findet, beerdigen Sie den Green Deal, bevor er in die Gänge kommen konnte.

Es ist verstörend, denn allem Anschein nach lassen Sie sich vom französischen Präsidenten Macron die Schaufel in die Hand drücken und so zu Totengräbern des Green Deals machen. Das ist eine Niederlage historischen Ausmaßes, ein Vergehen wider künftige Generationen.

Wer Atomenergie als nachhaltige Investition in die Zukunft definiert, macht sich schuldig. Sollten Sie diesen Akt tatsächlich vollziehen, verlieren Sie in der Wahrnehmung eines großen Teils der Bevölkerung jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Vor Atomlobbyisten und deren durchschaubaren Motiven derart kläglich einzuknicken, würde darüber hinaus auch jede Führungskompetenz in Frage stellen.

Es liegt an Ihnen, die Weichen noch gerade rechtzeitig umzulegen, indem Sie die Aufnahme von Atomkraft in den Kriterienkatalog für nachhaltiges Wirtschaften aussetzen. Alles andere würde schwerwiegende und weitragende Folgen für die Zukunft haben - für die unserer Gemeinschaft genauso wie für Ihre persönliche.

Mit alarmierten Grüßen,

[ Namen einsetzen ]
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15.11.21 atomstopp: Atomkraft als grüne Energie ist purer Wahnwitz!
In einem offenen Brief wenden sich 129 internationale NGO an den zukünftigen deutschen Kanzler Olaf Scholz - mit dabei als Unterzeichner auch atomstopp.
Image860 "Bitte retten Sie den Green Deal: Handeln Sie, um die Kennzeichnung von Atomenergie und fossilem Gas als grün zu verhindern! - so startet der offene Brief, den 129 internationale Umweltschutz-Organisationen an Olaf Scholz, den zukünftigen Bundeskanzler von Deutschland richten. Mitunterzeichnet haben auch atomstopp_atomkraftfrei leben! und die Mütter gegen Atomgefahr. Es ist von großer Bedeutung, Deutschland als verlässlichen Partner in der Phalanx europäischer Staaten gegen Atomkraft dabei zu haben", erklären Gabriele Schweiger und Roland Egger, die Obleute der beiden Vereine ihre Unterstützung für den Appell.

"Wir betonen einmal mehr, dass es nicht passieren darf, Atomkraft im Zuge des Green Deals in den Kriterienkatalog für nachhaltige Investitionen in die Zukunft - der sogenannten ,Taxonomie-Verordnung' - festzuschreiben. Der kommende deutsche Kanzler muss hier ganz klar Stellung beziehen und vor allem Druck ausüben auf seine Landsfrau, die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, denn diese hat kürzlich absolut keine gute Figur gemacht, als sie vorauseilend vor der Atomlobby in die Knie gegangen war. Die Ausformulierung einer Verordnung, die der Atomkraft ein grünes Label verpasst, ist einfach nur wahnwitzig und absolut inakzeptabel!", bekräftigen Schweiger und Egger.

"Wortführer dieser Pro-Atomstaaten ist der französische Präsident Emmanuel Macron. Das überrascht wenig, denn Frankreich hat sich hochgradig von Atomkraft abhängig gemacht und steckt fest in der Sackgasse dieser jahrzehntelang gefehlten Energiepolitik. Aus dieser Notsituation propagiert Macron nun, einem Werbekeiler gleich, um Aufwertung für die veraltete Technologie, schreckt auch nicht davor zurück, mit unverhohlenem Greenwashing billige Kredite für Atominvestoren lukrieren zu können. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass besonders auch aus Frankreich intensive Stimmen des Protests an die Kommission gerichtet werden. Nur durch die Bündelung aller Kräfte kann der Skandal verhindert werden, dass Atomkraft zur nachhaltigen Energie zurechtgelogen wird!", so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweis:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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28.10.21 atomstopp / PLAGE: Von der Leyen signalisiert grünes Licht für schmutzige Atomenergie!
Die Zerstörung der eigenen Konzeption eines Europäischen Green Deals: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen spricht sich dafür aus, Atomenergie als nachhaltig zu deklarieren. Rund 400 internationale Organisationen zeigen vor dem Klimagipfel in Glasgow auf, dass Atomenergie nicht zur Lösung der Klimakrise beitragen kann.
Image859 »Eine desaströse Entwicklung in der elementaren Frage der Energieversorgung Europas zeichnet sich ab: Bei der Finalisierung der Taxonomie-Verordnung geht Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, offensichtlich völlig mutlos vor der Atom-Lobby in die Knie. Den von ihr selbst entworfenen, ambitionierten Green Deal macht sie damit eigenhändig zur Farce«, stellen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich empört fest.

Die Taxonomie-Verordnung ist ein grünes Gütesiegel. Es klassifiziert jene Wirtschaftstätigkeiten als nachhaltig, die einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung von sechs Umweltzielen erbringen. Die Taxonomie ist wiederum Bestandteil des Green Deals: das Vorhaben, die EU bis 2050 klimaneutral zu machen.

Am 22. Oktober signalisiert von der Leyen in einer Pressekonferenz, dass Atomenergie in den grünen Kriterienkatalog aufgenommen wird. Darüber ist auch Julia Bohnert von der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE) entrüstet: »Die Taxonomie ist ein wirkmächtiges Instrument und wird alle Finanzströme innerhalb Europas lenken. Die monatelangen, konzentrierten Lobbyaktivitäten der Atomindustrie um eine Aufnahme der Atomenergie in die Taxonomie haben scheinbar gefruchtet. Zum Glück stemmen sich die Regierungen Österreichs und Luxemburgs dagegen. Jeder Euro, der jetzt noch in die unrentable Atomenergie investiert wird, verschlimmert die Klimakrise, weil er bei Investitionen in Erneuerbare Technologien fehlt.«

Im Hinblick auf den Klimagipfel in Glasgow veröffentlichten am 27. Oktober rund 400 internationale Organisationen, darunter atomstopp_oberoesterreich und die PLAGE, ein gemeinsames Statement. Es ist ein globaler Aufruf der Don't Nuke the Climate Coalition für eine erneuerbare, nicht radioaktive Zukunft. Atomenergie ist weder sicher noch sauber, CO2-frei oder kostengünstig - und auch nicht schnell genug, um einen Beitrag bei der Bewältigung der Klimakrise leisten zu können.

»Atomenergie erfüllt zudem nicht das 'Do No Significant Harm' Prinzip der Taxonomie - wörtlich: 'keinen wesentlichen Schaden anrichten'. Für uns steht fest: Eine Verordnung, in der Atomkraft als nachhaltige Energiequelle akzeptiert wird, soll besser scheitern als in dieser Form in Kraft treten. Eine Extrabehandlung der Atomindustrie - wie sie es dank dem exklusiven Schutz- und Fördervertrag EURATOM schon genießt - lehnen wir ebenfalls ab. Atomenergie hat in einem zukunftsfähigen, nachhaltigen Europa nichts verloren«, so Schweiger, Egger und Bohnert abschließend.

Rückfragehinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
Julia Bohnert 0662/64 35 67 13
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22.10.21 atomstopp: Über 50 Läufer_innen beim Linz-Marathon am Start für den europaweiten Atomausstieg!
Keinen Meter den Atom-Phantasten - alle Kilometer den Anti-Atom-Läufer_innen! Beim Linz-Marathon mit voller Lauf-Power unterwegs gegen die Atom-Renaissance unter dem Deckmantel des Klimawandels!
»In einer Phase, wo die Atomlobby und deren willfährige Politikvertreter_innen in Europa wieder mal den Mund ganz weit aufreißen und mit unverhohlenen Reklamesprüchen für Atomkonzerne werben, ist es von besonderer Bedeutung, diese zukunftsfeindliche Propaganda zu benennen und so zu entlarven. Für atomstopp tun das heute über 50 Läufer_innen beim Linz-Marathon unter dem Motto: KLIMASCHUTZ MIT AKW? SO EIN SCHMÄH!«, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich über die rege Teilnahme am Traditionslauf in Linz.

»Der Atomindustrie steht das Wasser bis zum Hals und ihre Lobbying-Vertretungen versuchen mit allen Mitteln ihr Produkt wieder in ein schönes Licht zu rücken. Die Klimakrise dafür auszubeuten ist die Methode - Atomkraft sei die Lösung. Dass dieser Ansatz falsch und verlogen ist, lässt sich ganz simpel zusammenfassen mit ,Zu teuer, zu dreckig, zu spät'!«, so Schweiger und Egger, die einmal mehr auch erläutern warum.

»Zu teuer, weil die Finanzierung von AKW in Wahrheit immer nur mit abenteuerlichsten Subventionierungstricks ermöglicht wird. Zu dreckig, weil radioaktive Schädigungen durch Uran-Abbau, über weitläufig kontaminierte Landstriche durch Unfälle bis hin zur ungeklärten Endlagerung von Atommüll die Umwelt gefährden. Und zu spät, weil selbst nach 70 Jahren intensiver Ausbreitung die Kapazität der Atomkraft weltweit gerade mal für 4,3 % des weltweiten Energiebedarfs reicht. "Mit Atomkraft das Ruder beim Klimawandel herumreißen zu wollen ist wie mit einem Wasserglas gegen den Waldbrand anzukämpfen"«, warnen Schweiger und Egger.

»Wir dürfen also nicht aufhören, die Lügenpropaganda der Atomlobby wieder und wieder zu thematisieren, um dies zu tun, müssen wir jede Gelegenheit nutzen. Und es gibt kaum eine trefflichere und sympathischere, als im Rahmen eines Marathon-Events diesem notwendigen Durchhalten Ausdruck zu verleihen. Ein großes Bravo gilt somit den ambitionierten atomstopp_Sportler_innen, die auf ihren sonnengelben Shirts und Fahnen symbolisch die aufklärende Botschaft durchs Ziel tragen!"«, so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweis:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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19.10.21 Bericht über den Zustand der Atomindustrie: Anteil der Kernkraft an der Welt-Energiewirtschaft sinkt laufend
Presseaussendung der Bewegung Duha und des Vereins Calla
Die Hauptfakten des regelmäßigen weltweit anerkannten Jahresberichts über den Zustand der Atomindustrie in der Welt 2021 stellte heute dem tschechischen Publikum Mycle Schneider, leitender Autor und unabhängiger Analytiker von Atomkraft, vor. Die detaillierte Analyse bringt einen komplexen Überblick der Angaben über Atomkraftwerke inkl. Informationen über Betriebsalter, Produktion, Bau, Schließung und Entsorgung der Atomreaktoren. Der Bericht beweist, dass die Atomindustrie die beste Zeit längst hinter sich hat und sie eine schrittweise Dämpfung erwartet, keine neue Rolle beim Ersatz der fossilen Brennstoffe wegen des Klimaschutzes spielt. Der Anteil der Kernkraft an der Welt-Stromproduktion sank in den letzten 25 Jahren um mehr als 40%.

Die tschechische Orientierung auf den Bau neuer Reaktoren ist somit eine
Schifffahrt gegen den Strom. Der Bericht zeigt auch, dass viele sich im
Bau befindlichen AKW - Projekte an eine bedeutende Verzögerung und somit auch Verteuerung im Laufe des Baues leiden. Es gibt dadurch keinen Grund, dass es beim Bau des neuen Dukovany - Reaktors anders wäre.

Zu den Schlüssen des Berichtes gehören:
-Mitte des Jahres 2021 waren in 33 Ländern der Welt 415 Atomreaktoren im Betrieb, was um sieben mehr als Mitte des Jahres 2020, aber immer noch weniger als Mitte des Jahres 2019 und um 23 weniger als im Jahre 2002, wo die Zahl bei 438 lag.
-In der ganzen Welt wurden im Jahre 2020 nur fünf Reaktoren in Betrieb
genommen, unter anderem die ersten Blöcke in Weißrussland und in den
Vereinigten Arabischen Emiraten. Das ist um acht weniger als geplant
wurde. Im Gegensatz dazu wurden sechs Blöcke außer Betrieb genommen.
-Die gesamte betriebene Atomleistung stieg im Vergleich mit dem
vergangenen Jahr um 1,9%, so erreichte sie im Jahre 2021 insgesamt 369
GW, wobei aber die Atomstromproduktion im Jahre 2020 um mehr als 100 Twh sank
-Der Anteil der Atomkraft an der Welt-Bruttostromproduktion sinkt
langsam weiter vom Maximum 17,5% im Jahre 1966 auf 10,1% im
Jahre 2020. Der Anteil der Kernkraft an dem weltweiten primären
Energieverbrauch bleibt seit dem Jahr 2014 stabil bei 4,3%
-Der mittlere Alter des Reaktorparks in der ganzen Welt erhöht sich seit
dem Jahr 1984 laufend und heute macht er 31 Jahre, wobei jeder fünfte
Reaktor älter als 40 Jahre ist. Nur sechs Reaktoren werden 51 und mehr
Jahre betrieben. Der mittlere Alter bei der Betriebsbeendigung von 23
Blöcken in den Jahren 2016 - 2020 machte 42,6 Jahre
-Wenn alle derzeit betriebenen Blöcke bis Ende ihrer (verlängerten)
Lebensdauer am Netz bleiben würden und alle sich im Bau befindlichen
Blöcke in Betrieb genommen wären, müssten bis Ende des Jahres 2030 zur Erhaltung des heutigen Zustands weitere 123 Reaktoren in Betrieb
genommen werden, also ca. ein Reaktor monatlich. Das würde bedeuten, in diesem Jahrzehnt die Geschwindigkeit des Baues zu verdoppeln, der aber einen sinkenden Trend aufweist.
-Zum 1.Juli 2021 waren 53 Reaktoren im Bau, von denen sich 18 in China
befinden. Minimal 31 AKW - Projekte sind um mehrere Jahre verzögert. Die Durchschnittszeit seit dem Baustart bis zum Netzanschluss machte bei den in den letzten zehn Jahren in Betrieb genommenen Reaktoren 10 Jahre.
-Die Gesamtkosten, die mit dem Bau und Betrieb des Atomkraftwerkes
verbunden sind, bezogen auf die Zahl der Megawattstunden, die die Quelle während ihrer Lebensdauer erzeugt (Charakteristik LCOE - Levelized Costs of Energy) stiegen in den Jahren 2009 - 2020 um 33%.

Den Bericht über den Zustand der Atomindustrie in der Welt 2021 können
Sie in der tschechischen Sprache hier herunterladen:
https://temelin.cz/images/PDF/wnisr_2021_shrnuti_cz.pdf


Das Webinar haben die Vereine Calla und Duha in Zusammenarbeit mit dem Prager Büro der Heinrich - Böll - Stiftung vorbereitet.

Mycle Schneider, Autor des Berichts und Analytiker der Atomkraft, sagte:
»Ich halte für beunruhigend, dass sich nach wie vor der Unterschied erhöht, wie die breite Öffentlichkeit die Atomkraft wahrnimmt und dem wirklichen Zustand dieses Sektors. Der Beitrag der Atomkraftwerke zur Energieversorgung sinkt im globalen Maß zur Bedeutungslosigkeit. Eine Reihe von Projekten, über die gesprochen wird, bleiben nur im Bereich der wilden Phantasie.«

Edvard Sequens, Energiekonsultant des Vereins Calla:
»Die Daten über den Zustand der Atomindustrie in der Welt beweisen, dass die Kernkraft auch in der Zukunft einen laufend sinkenden Anteil an der Sicherstellung der Energiebedürfnisse der Menschheit haben wird. Sie ist zu teuer, es bleibt danach Hundertausende Jahre gefährlicher Atomabfall, die Risiken von schwerwiegenden Havarien bleiben, sowie die Gefahr der Verbreitung von mißbrauchbaren Technologien und Materialien in instabile Länder. Falls die Atomindustrie nicht etwas Neues bringt, hat sie keine Chance, am Ersatz der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und am Klimaschutz teilzunehmen.«

Karel Polanecky, Energiexperte der Bewegung Duha, sagte:
»Beim Lesen des umfangreichen Berichts über den Zustand der Atomindustrie ist es gut, die Passagen auszusuchen, die potenzielle Lieferanten des Baues des neuen Blocks in Dukovany betreffen. KHNP wird vor allem im Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal erwähnt, die Informationen über Westinghouse betreffen vor allem die Umstände des Firmenbankrotts. Die französische EdF wird vor allem mit ihrem Einsatz für den Bau des langfristig verzögerten Blocks in Flamanville verbunden, Skandal mit der Fälschung der Dokumentation betrifft die Firma Areva, bevor sie EdF übernommen hat. Die Auswahl wird dadurch nicht einfach sein.«

Kontakte:
Mycle Schneider, Hauptautor des Berichts und unabhängiger
Energiekonsultant, +33 169 832 379, mycle@worldnuclearreport.org

Edvard Sequens, Energiekonsultant des Vereins Calla, 602 282 399,
edvard.sequens@calla.cz
Karel Polanecký, Energieexperte der Bewegung DUHA, 775 778 202,
karel.polanecky@hnutiduha.cz
Jan Pinos, Beauftragter des Grünen Kreises für die Fragen der Atomkraft,
720 552 888, jan.pinos@zelenykruh.cz
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22.09.21 atomstopp: Klimastreik heißt auch aufräumen mit dem Übel Atomkraft
Was die Atomindustrie und ihre Lobby am bestens beherrscht: Blenderei, Verantwortungslosigkeit und letztlich Scheitern; wir dürfen nicht länger dabei zusehen - atomstopp for future!
Image855 »Einmal mehr wollen wir beim weltweiten Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung deutlich sichtbar machen, dass Atomkraft als Maßnahme gegen die Klimakrise eine ganz und gar verkehrte wäre. Wir rufen auf, mit zu gehen, für einen klimaverträglichen Umbau unserer Energieversorgung, der gleichzeitig auch mit dem Übel der Atomkraft aufräumt!«, betonen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich und laden ein, sich für Freitag, 24. September 2021 Zeit zu nehmen und mit dabei zu sein. Gestartet wird um 14 Uhr beim Haupteingang am Bahnhof Linz.

»Dass die Atomlobby nicht müde wird, zu behaupten, Atomenergie sei CO2-neutral, ist eine klassische Blenderei. Alle Faktoren, die sehr wohl mit sogar richtig hohen Emissionen verbunden sind, werden ganz bewusst nicht mit eingerechnet: Uranabbau- u. Aufbereitung samt risikoreichen Transporten um die halbe Erde - nichts davon kommt in der ach-so-feinen nuklearen CO2-Bilanz vor. Selbiges gilt auch für die monströsen Baustellen für die Atommeiler, diese dauern Jahrzehnte, noch länger ziehen sich Rückbau und die Entsorgung aller kontaminierten Komponenten. Und die Endlagerung des hochradioaktiven Abfalls für hunderttausende von Jahren stellt in verantwortungsloser Weise noch völlig unabschätzbare Belastungen für die gesamte Biosphäre dar. Alles in allem erweist sich die Anwendung von Atomkraft also nicht nur als eine sehr schlechte Option, sondern verschärft das Problem sogar noch«, so Schweiger und Egger weiter.

»Wir dürfen einfach nicht zulassen, dass der Mythos der ,sauberen, billigen Atomkraft' erneut in die Köpfe der Menschen gehämmert wird. Diese zumeist jungen Bürger_innen kämpfen zurecht für effiziente und rasch umzusetzende Strategien gegen den Klimawandel. Rasch einsetzbar - genau das ist Atomkraft aber eben nicht und von Effizienz kann erst recht keine Rede sein - mit ihren aktuell grade mal 4,3% Anteil am Weltenergiebedarf. Jede Investition in Atomenergie würde nur wertvolle Zeit vergeuden und dringend nötiges Kapital verheizen. Der Zukunft unserer Zivilisation zuliebe dürfen wir uns nicht länger von einem Energiesystem aufhalten lassen, dem wir sowieso schon viel zu lange beim Scheitern zusehen!«, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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02.09.21 atomstopp: Antiatom-Offensive des Landes Oberösterreich - wie geht es nach den Wahlen weiter?
Viele Fragen zu zahlreichen Themenbereichen sind es, die Wahlwerbende in Oberösterreich dieser Tage zu beantworten haben. Auch atomstopp_oberoesterreich wurde bei allen Spitzenkandidat_innen vorstellig - und präsentiert die Antworten in einer Sondersendung im Freien Radio Freistadt am 9., 10. Und 11. September 2021 sowie als Podcast zum Nachhören.
»Bisher hatte Antiatom-Engagement für die Landespolitik stets einen klar deklarierten hohen Stellenwert, war in seinem grenzübergreifenden Wirkungsbereich einzigartig. Aber wie geht es damit weiter nach den Wahlen, wenn Sitze und Mehrheiten neu verteilt sind? Als größte und älteste Antiatom-Organisation im Bundesland - ausgehend von den Ursprüngen als Überparteiliche OÖ Plattform gegen Atomgefahr in den 1970ern mit Zwentendorf/St. Pantaleon - ist es für uns und unsere vielen Unterstützer_innen natürlich von großem Interesse, wie es nach den Landtagswahlen 2021 mit diesem Rückhalt aus der Politik in Oberösterreich und darüber hinaus aussehen wird«, erklären Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich ihr Motiv für die Interviews.

»Was wird Ihre Partei konkret gegen die aktuellen Renaissance-Versuche der Atomindustrie unternehmen? Wie setzen Sie bei jungen Menschen an, denen zunehmend die Gefahr und Unsinnigkeit von Atomkraft nicht mehr geläufig ist? Antworten auf Fragen wie diese packen wir in eine Sondersendung von atomstopp_dem monatlichen Informationsmagazin zum Europaweiten Atomausstieg. Unseren Hörer_innen wollen wir so einen Überblick verschaffen, wie denn das Antiatom-Bewusstsein der 11 Spitzenkandidat_innen respektive deren Fraktionen aufgestellt ist und, was daraus abgeleitet, im Falle des Einzugs in den Landtag an politischer Umsetzung zu erwarten sein wird!«, laden Schweiger und Egger abschließend ein, sich das Ergebnis anzuhören.

Ausstrahlungstermine im Sendegebiet des Freien Radio Freistadt:
Do, 9.9. 19:00 Uhr / Fr, 10.9. 11:00 Uhr / Sa, 11.9. 17:00 Uhr
Danach als Podcast zum Nachhören:
Im Onlinearchiv / Freies Radio Freistadt und natürlich hier auf www.atomstopp.at

Rückfragehinweis:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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08.06.21 atomstopp: Österreich muss Finanzierung für Atomkraft unter grünem Deckmantel verhindern
Atomstaaten wie Frankreich drängen auf »grüne« Atomkredite für marode Atomindustrie
Image852 "AKW Neubauten wie der geplante in Dukovany, Laufzeitverlängerungen á la Krsko & Co oder gar haarsträubende Himmelfahrtkommandos wie Mochovce: Geht es nach den Vorstellungen der Atomhardliner-Staaten sollen genau solche Projekte künftig als nachhaltige Investitionen eingestuft und mit günstigen Krediten bedient werden. Denn mit der sogenannten Taxonomie-Verordnung entsteht derzeit eine Art Klassifizierungskatalog, der festgelegt, was im politischen Rahmen des Green Deals als finanzierungswürdig gilt. Zankapfel dabei ist noch der Energiesektor, da Staatschefs der einschlägigen Atomstaaten unverhohlen bei der EU-Kommission intervenieren, um auch der Atomkraft Zugang zu attraktiven Krediten zu verschaffen!", empören sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"So unverschämt sich europäische Regierungschefs zu Lobbyisten der Atomindustrie machen, so lautstark und konsequent müssen daher die Stimmen der Vernunft proaktiv das Wort ergreifen! Ganz besonders von der österreichischen Regierungsspitze erwarten wir, dass sie eindringlich und unmissverständlich klarstellt: Mit österreichischer Zustimmung wird es keinesfalls eine Taxonomie-Verordnung geben, die Investitionen in Atomprojekte als nachhaltig einstuft!", verlangen Schweiger und Egger.

"Ein Schlüsselpunkt in der Verordnung stellt das 'Do No Significant Harm' (DNSH)-Prinzip dar, also die Bedingung, dass finanzierungfähige Projekte 'keinen signifikanten Schaden anrichten' dürfen. Unbestreitbar ein K.O.-Kriterium für Atomkraft, wo doch allein für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle wertvolle Natur praktisch unwiederbringlich zugrunde gerichtet werden muss. Nie und nimmer kann also Atomkraft ohne signifikante Auswirkungen auf Mensch & Umwelt betrieben werden. Wenn die Atomlobby nun samt ihren willfährigen Politiker_innen versucht, dieses DNSH-Prinzip auszutricksen und umzudeuten, kann das nur als erbärmliches Ergaunern von billigen Krediten bezeichnet werden", werten Schweiger und Egger die aktuellen Versuche, der Atomkraft im Sinne der Klimarettung ein Revival zu bescheren.

"Atomkraft hat sich längst als wirtschaftlich untragbar entpuppt, nicht zu Unrecht liegt diese Industrie am Boden. Dass nun miserabelste Tricks angewendet werden, um das DNSH-Prinzip zu unterwandern, ist mehr als bezeichnend für die tendenziell kriminelle Gangart der Atomkonzerne. Deshalb ist es unerlässlich, eine absolut unverrückbare österreichische Position zu beziehen und diese auch vorausschickend zu kommunizieren. Nicht nur auf EU-parlamentarischer- u. ministerieller Ebene, sondern ganz besonders von Seiten der Bundesregierung muss diese Positionierung lauten: Atomkraft via Taxonomie-Verordnung als förderbar einzustufen, ist für Österreich nicht verhandelbar und wird mit aller Kraft verhindert. Dazu braucht es JETZT ein starkes Auftreten der österreichischen Bundesregierung!", fordern Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweis:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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09.05.21 atomstopp: ,In Zukunft ohne EURATOM' nun auch auf offizieller EU-Plattform der Konferenz zur Zukunft Europas
Zukunftskonferenz darf nicht ohne Folgen für den Uraltvertrag EURATOM bleiben
Image851 »Lang angekündigt, mit einem Jahr Verspätung endlich gestartet: Die Konferenz zur Zukunft Europas, bei der die Bürgerinnen und Bürger sich aktiv in die Neugestaltung unserer Union einbringen sollen. Bis vor kurzem wurde nicht kommuniziert, wie die Form der Beteiligung aussehen wird, deshalb hatten wir bereits vorgearbeitet und mit einer Mitmachaktion die elementare Frage nach der Energiezukunft Europas positioniert. Und die Grundbedingung hierfür kann natürlich nur lauten ,In Zukunft ohne EURATOM'! Die ersten rund 500 Unterschriften konnten bereits im Dezember an EU-Kommission und Parlament übermittelt werden, die nächsten etwa 600 sind auf dem Weg«, begrüßen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich den heutigen Startschuss für die Konferenz zur Zukunft Europas.

»Wenn wir nun selbstverständlich auch über den offiziellen Weg mit der Forderung nach einer ,Zukunft ohne EURATOM' teilnehmen, war es dennoch wichtig, mit unserer Vorausarbeit einen zusätzlichen eigenen Rahmen gesetzt zu haben. Denn die vorgegebene Plattform für die Partizipation an der Zukunftskonferenz erweist sich als einigermaßen sperrig. Zu fix vorgegebenen Themenbereichen können Ideen eingereicht werden, in einer Art Ranking muss sodann um Unterstützung geworben werden, um hoch gewichtet und somit in der Aussicht auf Bearbeitung überhaupt beachtet zu werden. Die Krux ist, dass der Zugang extrem hochschwellig ausgebaut ist: Jede_r Unterstützungswillige muss sich zuerst auf der offiziellen Webseite der EU registrieren, um quasi mitvoten zu können. Es bleibt also zu befürchten, dass nur die, mit der an der besten aufgestellten Lobby dahinter, gehört werden. Das mag wettbewerblich anregend sein, besonders demokratisch ist es aber nicht!«, kritisieren Schweiger und Egger das bisher erkennbare Beteiligungs-Format der Zukunftskonferenz.

»Wir werden also weiterhin Unterstützung für ,In Zukunft ohne EURATOM' auch außerhalb der vorgestanzten Schablone sammeln und zusätzlich, auf eigenen Pfaden, an alle Gremien leiten. Es darf einfach nicht passieren, dass eine ehrlich gemeinte Konferenz zur Zukunft Europas, deren Ergebnisse für das 21. Jahrhundert taugen sollen, ohne Folgen für den völlig überholten EURATOM-Vertrag aus den 1950ern bleibt!«, versichern Schweiger und Egger abschließend.

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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28.04.21 Nuclear Enery Conference 2021 am 29.4. - How to Dismatle an Atomic Lie - die nuklearen Lügen zerlegen stößt auf hohes Interesse, der Zugang wird nun auch für Schnellentschlossene ermöglicht
Hier gehts zum direkten Zugangslink:
Zugangslink für Schnellentschlossene

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Mit dem Eintritt in das Webinar erklären sich alle Teilnehmenden mit folgenden Bedingungen einverstanden:
· Während der gesamten Veranstaltung wird ein auf Deutsch und Englisch moderiertes Q & A Tool zur Verfügung stehen, die Einträge sind öffentlich und werden zu Dokumentations- u. Nachbereitungszwecken vom Veranstalter gespeichert.
· Je nach Zeitkapazität können in den Diskussionen auch einzelne Teilnehmende zu Wort kommen, das Aufscheinen mit Klarnamen ist Voraussetzung dafür.
· Audio- und Videostream der gesamten Konferenz werden aufgenommen und für eine Nachbereitung auf der NEC Website sowie auf unseren Channels auf YouTube und DorfTV verarbeitet.



»Wir freuen uns außerordentlich über das große Interesse an der diesjährigen Nuclear Energy Conference, bereits mehr als 130 Anmeldungen aus 20 Ländern können wir verzeichnen. Die NEC2021, die wir am 29. April von 13 bis 19 Uhr in Kooperation mit den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr und dem Anti Atom Komitee ausrichten, steht ganz im Zeichen der komplexen Lügengeschichten der Atomlobby. Alle Aspekte dieser gefährlichen Blendereien zu durchleuchten, das haben wir uns vorgenommen und dafür 6 hochkarätige Expert_innen gewinnen können«, erklären Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

Die Aktivistin Linda Pentz Gunter von ,Beyond Nuclear' und der Ingenieur und ehemalige leitende AKW-Manager, jetzt aber längst Whistleblower, Arnie Gundersen, werden aus den USA zugeschaltet. Aus Deutschland sind die Energiereferentin Eva Stegen und der langjährige Co-Vorsitzende der IPPNW, Alex Rosen mit dabei. Die Umweltaktivistin Albena Simeonova aus Bulgarien gibt Einblick in die Machenschaften der Atomindustrie in Osteuropa und last not least wird die österreichische Spitzenökonomin Sigrid Stagl die Unwirtschaftlichkeit der Atomkraft - besonders im Hinblick auf ihr vorgegaukeltes Potenzial als Klimarettung, vor allem durch die verlockende, neue Finanzierungmöglichkeit durch die Taxonomie-Verordnung, die aber nur für nachhaltige Investitionen gedacht ist.

»Allen Schnellentschlossenen möchten wir ebenfalls noch die Teilnahme ermöglichen und geben hiermit den Link für das Zoom-Webinar morgen, 29. April, von 13 bis 19 Uhr frei: https://zoom.us/j/92729469184. Denn es ist von enormer Wichtigkeit, dass wir nicht aufhören, die atomaren Lügen zu demontieren, zu zerlegen, in Einzelteile - auf dass ihr komplexes Funktionieren gestört, bestenfalls zerstört wird!«, so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragehinweis:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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26.04.21 Nuclear Energy Conference 2021: How to Dismantle an Atomic Lie - die nuklearen Lügen zerlegen
Egal ob ökologisch, ökonomisch, politisch oder ethisch betrachtet: Das Gerüst, auf dem die Atomkraft beruht, ist ein einziges Lügenkonstrukt, das dreist und mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten versucht wird.
Image849 Auch 35 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl kann kein selbstkritischer, bereinigender Ansatz erkannt werden, weiter geht's auf dem Weg der Illusionen - direkt auf die nächste Katastrophe zu. Bei der NEC 2021 am 29. April sind sechs Expert_innen eingeladen, ihre jeweiligen Perspektiven zum Lügenkomplex in der Atomindustrie und ihre Erkenntnisse daraus zu erläutern. Die Konferenz findet online statt und ist kostenlos öffentlich zugänglich, die Anmeldung ist noch möglich untnter post@atomstopp.at

»Auch heuer konnten wir für die NEC wieder eine Runde ausgewählter Referent_innen gewinnen. Sechs Vortragende aus vier verschiedenen Nationen zeigen am Donnerstag, 29. April von 13 bis 19 Uhr ihre speziellen Blickwinkel auf die Verlogenheit der Atomindustrie. Auch einer Diskussion wird gebührend Raum gegeben!«, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich, die wie schon in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Anti Atom Komitee die österreichische Ausgabe der mittlerweile 8. Nuclear Energy Conference ausrichten.

Keynote-Sprecher Alex Rosen, langjähriger Vorsitzender der IPPNW Deutschland (Ärzt_innen für die Verhinderung des Atomkriegs) referiert über die Verharmlosung der Risiken der Atomenergie. Eine Geschichte, geschrieben auf dem Rucken der Menschen: Tschernobyl und Fukushima - noch nicht fertig erzahlt.

Eva Stegen, Energiereferentin der Elektrizitätswerke Schönau in Deutschland führt aus, was es mit den neuesten Parolen der Atomlobby auf sich hat: Aufpolierte Propaganda einer ablaufenden Industrie - wie sich die Atomlobby am Klimawandel vergreift. Dabei vergisst sie nicht darauf, die mit Atomenergie stets einhergehende Komponente der militärischen Nutzung zu erklären.

Aus den USA dürfen wir ebenfalls zwei Kapazitäten zuschalten: Linda Pentz Gunter, Grunderin und internationale Spezialistin der NPO ,Beyond Nuclear'. Der Vortrag der umtriebigen Publizistin lautet: Die vergessenen Gesichter der Atomluge: Den Ursprungen auf der Spur.

Arnie Gundersen, der als ehemaliger Manager der amerikanischen Nuklearindustrie die Maschinerie bestens kennt und nicht zuletzt deshalb zum Whistleblower wurde, lässt mit seiner Rede hinter die Kulissen blicken: Nationale & internationale Nuklearregulierungsbehorden. Wen schutzen sie? Nicht Menschen, sondern die Atomindustrie. Sicht eines Insiders & Whistleblowers.

Wie leicht es sich die Atomindustrie aber auch in Europa macht, setzt uns die bulgarische Umweltaktivistin Albena Simeonova in ihrem Vortrag auseinander: Osteuropa - perfekte Arena fur die Atomlobby.

Eine besonders aktuelle Analyse bringt Sigrid Stagl ein, die renommierte Sozioökonomin an der TU Wien beschäftigt sich in ihrem Vortrag mit der Atomkraft im Zusammenhang mit der Taxonomie, also genau jenem Finanzierungrahmen, der den europäischen Green Deal ermöglichen soll. Des Kaisers neue Kleider: Atomkraft und EU-Taxonomie Brisant deshalb, weil die Lobby derzeit mit allen Tricks und Fouls der Atomkraft Zugang zu günstigen Geldmitteln verschaffen will, die eigentlich nur nachhaltigen Investitionen vorbehalten sein sollen.

»Wir dürfen nicht aufhören, die atomaren Lügen zu demontieren, zu zerlegen, in Einzelteile - damit ihr komplexes Funktionieren gestört, bestenfalls zerstört wird!«, so Schweiger und Egger abschließend.

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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07.04.21 atomstopp & Plage: EURATOM als Thema bei Webinar im EU-Parlament
Auftrag an alle Abgeordneten, im Rahmen der Zukunftskonferenz für eine europäische Energiezukunft ohne Atomkraft zu kämpfen
Image848 Die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM sichert der Atomindustrie in Europa ihr Dasein - seit 64 Jahren! Manche mögen dies vergessen oder verdrängt haben, andere sind sich dessen vielleicht gar nicht bewusst. Doch der skandalöse Privilegien-Vertrag darf nicht aus Gleichgültigkeit oder gar Unwissenheit in die Zukunft mitgeschleppt werden!

Will you still need me, will you still feed me, when I'm sixty-four? - das sollte sich die Europäische Atomgemeinschaft zurecht fragen!

Zur Debatte, ob wir den EURATOM-Vertrag noch brauchen und uns leisten wollen, haben deshalb 6 überparteiliche NGOs aus Frankreich, Dänemark, Deutschland und Österreich eine Informationsrunde für interessierte Abgeordnete des Europäischen und der nationalen Parlamente angeregt. Stattfinden wird nun ein dreisprachiges (FR|EN|DE) Webinar am 13. April 2021 von 14 bis 16 Uhr - ermöglicht und organisiert durch die französische EU-Parlamentarierin Michèle Rivasi.
Titel: EURATOM, an Obstacle to a Fast and Fair Energy Transition - Anmeldungen sind ab sofort möglich, die Teilnahme ist kostenlos und das Webinar ist öffentlich zugänglich.

»Angesichts fehlender Zukunftstauglichkeit der Atomkraft ist es schlicht ein Skandal: Seit mehr als 6 Jahrzehnten gewährleistet der EURATOM-Vertrag der europäischen Atomindustrie ihr gesichertes Dasein. Er liefert ihr die notwendigen Finanzen und Rechtsgrundlagen, reguliert jedoch gleichzeitig möglichst wenig. Trotz dieser einseitigen Privilegierung seit 64 Jahren ist kein Denken an Wirtschaftlichkeit oder gar Nachhaltigkeit in Sicht. «Will you still need me, will you still feed me, when I'm sixty four?« Mit Sicherheit: Nein danke, EURATOM!« halten Gabriele Schweiger, atomstopp_oberoesterreich und Julia Bohnert, Plage Salzburg, entschlossen fest. Gemeinsam mit Aktivist_innen der französischen Organisationen RECH, CRIIRAD, der dänischen NOAH und der deutschen BI Lüchow-Dannenberg haben sie die Informationsveranstaltung initiiert.

»In der am 9. Mai 2021 startenden ,Konferenz zur Zukunft Europas' sehen wir den dringenden Auftrag, die EU gemeinsam weiterzuentwickeln, unsere Staatengemeinschaft an die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft anzupassen. Eine rückwärtsgewandte Energieversorgung wie die Atomkraft hat bei so einer Zielsetzung nichts mehr verloren. Der EURATOM-Vertrag schützt und fördert eine längst überholte Energiequelle, er muss aussortiert werden!«, fordern Schweiger und Bohnert abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger ++43 680 33 33 625
Julia Bohnert ++43 662 64 35 67
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23.03.21 atomstopp: How to Dismantle an Atomic Lie - die atomaren Lügen zerlegen
Die Nuclear Energy Conference 2021 am 29. April von 13 bis 19 Uhr wird anlässlich der Jahrestage zu Fukushima und Tschernobyl die Lügen einer Industrie aufschlüsseln, die zeit ihres Werkens auf Utopien gebaut hat - welche längst als unrealistisch, als verfehlte Prognosen, als dreiste Anmaßungen, als fatale Selbstüberschätzung enttarnt sind. Eine Aufklärung über alte, entlarvte Tricks und neu aufpolierte Propaganda für alle, die's schon vergessen haben oder noch gar nicht wussten!
Image847 »Mit dem Beginn der Reaktorkatastrophen in Fukushima vor 10 und in Tschernobyl vor 35 Jahren ist unzweifelhaft sichtbar geworden, was passieren kann und passieren wird, wenn Atomkraftwerke außer Kontrolle geraten. Das Eintrittsrisiko für den GAU, also den größten anzunehmenden Unfall wurde von der Atomlobby stets in einem derart verzerrten Maße dargestellt, das ethisch gesehen einfach nur unerträglich ist. Doch nicht nur in der Risikobewertung baut die Nuklearindustrie seit jeher auf Anmaßung und vertuscht dabei ihre Selbstüberschätzung gekonnt. Wir wollen das Gedenkjahr zum Anlass nehmen, bei der NEC21, der Nuclear Energy Conference 2021, alle Aspekte der Lügen auf den Bilanztisch zu bringen. Neben dem Gefahrenpotenzial sind das auch die ökonomischen Täuschungen, die bewusst gefälschten Kostenrechnungen, die überzogenen Erwartungen in Kapazität und Entwicklungsfähigkeit sowie die strukturellen Verflechtungen mit militärischen Interessen«, laden Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich ein, an der Online Konferenz teilzunehmen.

»Wie immer finden sich ausgewählte internationale Referent_innen auf unserer Programmliste. So hat bereits der Kinderarzt und Co-Vorsitzende der IPPNW Deutschland Alexander Rosen zugesagt, eine Keynote zu sprechen. Gefolgt von der bulgarischen Umweltaktivistin Albena Simeonova und Eva Stegen, Energieexpertin der Energiewerke Schönau aus Deutschland, dürfen wir auf einen echten USA-Schwerpunkt verweisen: Journalistin und Autorin der NPO Beyond Nuclear, Linda Pentz Gunter und Arnie Gundersen, Ingenieur und ehem. Manager in der Nuklearindustrie - seit den 1990er jedoch vor allem als Whistleblower gefürchtet, werden ihre atomkritischen Erfahrungen und Erkenntnisse einbringen. Neben der bei Videokonferenzen üblichen Chat-Kommunikation bieten wir nach dem Vortragsblock noch eine allgemeine Diskussionsrunde an. Wie gewohnt wird bei der NEC stets simultan auf Deutsch, Englisch und Tschechisch übersetzt, die Teilnahme ist wie immer kostenlos!«, machen Schweiger und Egger neugierig auf das Programm. Auf der Webseite www.nec2021.eu stehen bereits erste Informationen zur Verfügung, die auch laufend ergänzt werden.

»Jährlich abwechselnd mit unseren Kolleg_innen aus Tschechien organisiert, findet die Nuclear Energy Conference nun schon zum 8. Mal statt. Hier in Österreich dürfen wir dabei auf die bewährte Kooperation mit den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr und dem Anti Atom Komitee zählen. Die internationale Konferenz wird als Online-Veranstaltung stattfinden, Anmeldungen nehmen wir ab sofort unter post@atomstopp.at entgegen«, erläutern Schweiger und Egger.

»Ganz besonders zielt diese Bilanzierung der Lügen der Atomkraft auf die ganz junge, klimabewegte Generation ab, denn genau dort versucht die Atomlobby nun mit Lösungsoptionen gegen den Klimawandel zu werben. Egal ob wieder einmal ganz neue Reaktormodelle angepriesen werden - Stichwort: jetzt wirklich ganz sicher und billig - oder die höchst riskante Variante der Laufzeitverlängerung eigentlich ausgedienter Reaktoren: Die Atomlobby wird nicht müde, ihre Produkte als Klimaretter ins Spiel zu bringen. Die Taktik dabei ist freilich alles andere als neu. Und wir sind überzeugt, dass alle, die die alte Methodik der bereits aufgedeckten falschen Versprechungen, der anmaßenden Prognosen und verlogenen Tricks der Atomlobby erst mal aufgezeigt und erläutert bekommen haben, mit Sicherheit nicht auf neu aufpolierte Propaganda hereinfallen!«, betonen Schweiger und Egger abschließend.

Hinweis: NEC21 auch Thema bei atomstopp, dem monatichen Informationsmagazin im Freien Radio Freistadt

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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11.03.21 atomstopp: Atomkraft - untauglich als Maßnahme gegen den Klimawandel
Überzeugend klares Bekenntnis gegen Atomkraft als Klimaretter durch das internationale Climate Justice Movement heute, am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima veröffentlicht.
Image846 10 Jahre nach der Mehrfach-Kernschmelze im AKW Fukushima zeigen sich immer noch die Auswirkungen auf die Gesellschaft und ihren Lebensraum. "Eigentlich unfassbar, dass trotz solch mahnender Beweise der Unbeherrschbarkeit Atomkraft überhaupt noch forciert wird. Mehr noch: Ausgerechnet in den Maßnahmenkatalog gegen den Klimawandel will die Atomlobby ihre riskanten und unökonomischen Produkte einschleusen. Eine Unverfrorenheit sondergleichen - aber auch beispielhaft für die skrupellose Methodik der Atomindustrie", befinden Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Besonders die Generation Fridays for Future, die sich vorbildhaft und konsequent gegen den Klimawandel einsetzt, wird zum beliebten Werbeziel der Atomlobby und mit unverhohlenen Versuchen der Vereinnahmung torpediert. Umso erfreulicher ist das heute veröffentlichte Statement der Climate Justice Bewegung, in dem sich eine umfassende und unmissverständlich klare Positionierung gegen die Nutzung von Atomkraft findet!«, zeigen sich Schweiger und Egger begeistert von diesem proaktiven Bekenntnis.

Auch Julia Bohnert von der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren begrüßt diesen entschlossenen Schritt von aktuell 90 unterzeichnenden Organisationen aus 15 Ländern: "Der pro-atomare Push der Atomlobbyisten ist derzeit enorm hoch. Die Industrie kämpft ums Überleben. Ihr Rettungsanker ist die Klassifizierung als Klimaschutz-Instrument. Atomenergie ist jedoch eine teure und langsame Hochrisikotechnologie. Wir brauchen eindeutige Positionierungen wie jene der Klimagerechtigkeitsbewegung!", so die Aktivistin.

Bereits letztes Jahr verfasste Michael Spiekermann für Fridays for Future Österreich eine überzeugende Stellungnahme gegen Atomkraft als Lösung der Klimakrise. Spiekermann dazu: "Atomkraft ist aus zahlreichen Gründen keine Lösung für den Klimaschutz: Atomstrom ist unverhältnismäßig teuer und verursacht sehr wohl erhebliche CO2-Emissionen. Auch sind AKW zu unflexibel für das Stromsystem der Zukunft - wir brauchen Ausbau von Windkraft und Photovoltaik in Rekordtempo! Zudem stellen AKW, Atommüll und nukleare Waffen in Zeiten politischer Instabilitäten durch Klimakatastrophen ein immer größeres Risiko für die Menschheit dar. Klimagerechtigkeit sieht anders aus!", ist der junge Klimakämpfer überzeugt.

"Gemeinsam nehmen wir gleich auch die Gelegenheit wahr, zum nächsten weltweiten Klimastreik am 19. März 2021 einzuladen! In ganz Österreich gibt es Events dazu: Die Landeshauptstädte Wien, Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck sind ebenso dabei wie Gmünd, Kufstein und Lienz. Jetzt Zeichen zu setzen ist von enormer Wichtigkeit, um den dringlichen Handlungsbedarf zu unterstreichen und sinnvolle Maßnahmen gegen die schwelende Klimakatastrophe rasch auf Schiene zu bringen. Atomkraft, soviel steht fest, kann hier keinen geeigneten Beitrag leisten!«, betonen Schweiger, Egger, Bohnert und Spiekermann abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger ++43680/33 33 625
Julia Bohnert ++43662/64 35 67
Roland Egger ++43680/23 93 019
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04.03.21 atomstopp: ,In Zukunft ohne EURATOM' offiziell als Petition im Europäischen Parlament registriert
Die erfolgreiche Registrierung der Petition ,In Zukunft ohne EURATOM' kann atomstopp vermelden - just am gleichen Tag, an dem auch ein Fahrplan für den mehrmals verschobenen Start der ,Konferenz zur Zukunft Europa' fixiert wurde.
Image845 »Es ist ein guter Tag für die überaus wichtige Weiterentwicklung der europäischen Idee: Die lange verschobene ,Konferenz zur Zukunft Europas' wird nun am Europatag, dem 9. Mai starten! Die Bürger_innen der EU sind in diesem Rahmen ausdrücklich eingeladen, ihre Anliegen an die Politik zu äußern. Und die ersten hunderten Unterstützer_innen von ,In Zukunft ohne EURATOM' sind schon mal rechtzeitig mit dabei, denn unsere Petition wurde nun endlich mit der offiziellen Registrierung durch das Europäische Parlament bestätigt!«, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

Wie berichtet hat atomstopp die avisierte Zukunftskonferenz zum Anlass genommen, eines der schwerwiegendsten Relikte aus grauen, energiepolitisch bedenklichen Vorzeiten auf die Agenda zu setzen. »Der EURATOM-Vertrag mit seinen obskuren Zielformulierungen aus den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts ist ein Paradebeispiel dafür, was in Angriff zu nehmen ist, wenn es um Reformen, um das Neudenken Europas geht. Zugunsten einer einzigen, zudem veralteten Energiequelle stehen hier Privilegien im Primärrecht festgeschrieben, welche der dringend nötigen Energiewende enorm behindernd entgegenwirken. Und auch demokratiepolitisch hat der EURATOM-Vertrag schwere Mängel«, erinnern Schweiger und Egger.

»Die Abgeordneten des Europaparlaments haben auf Grund der Sonderstellung von EURATOM bei so entscheidenden Fragen wie der Nutzung der gefährlichen und teuren Atomkraft in Europa keinerlei Mitentscheidungsrecht. Umso erfreulicher ist es, dass sich nun das EU-Parlament mit der Notwendigkeit einer Zukunft ohne EURATOM auseinandersetzen wird! Es ist höchst an der Zeit, die Weichen der Energieversorgung auf Zukunftstauglichkeit zu stellen und aus den Klammern der Atomlobby zu befreien«, betonen Schweiger und Egger abschließend.

Hinweis: Die Petition ,In Zukunft ohne EURATOM' kann weiterhin hier unterzeichnet werden!

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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16.02.21 Neu: Aktuelles aus Tschechien auf www.atomstopp.at
Wie es um die bedrohlich nahen Atomkraftwerke Temelin und Dukovany samt Störfällen, Ausbauplänen und Endlagersuche in Tschechien steht, ist für die Menschen in weiten Teilen Österreichs und Bayerns sehr relevant. Es war uns daher ein Anliegen, unsere interessierten Abonnent_innen im deutschsprachigen Raum ab sofort auch über unsere Webseite und unseren Newsletter mit aktuellen Meldungen aus Tschechien versorgen zu können.
Image844 Seit dem Widerstand gegen das AKW Temelin verbindet atomstopp_atomkraftfrei leben! eine stetige Zusammenarbeit mit tschechischen Anti-Atom-NGOs. Sie versorgen uns auch regelmäßig mit Nachrichten zur aktuellen Entwicklung - wie etwa zum politischen Hickhack um die Ausbaupläne für die AKW Dukovany und Temelin oder die problematische Endlagersuche. Und auch über Protestaktionen und den gar nicht so geringen Widerspruch gegen die Atompläne in unserem Nachbarland wird berichtet.

Die vielen Medienberichte, die unsere engagierten NGO-Kolleg_innen sammeln, werden im kleinen Büro der Bürgerinitiative Umweltschutz - www.oizp.cz - zusammengefasst und übersetzt. Ausgewählte Nachrichten daraus gibt es als neuen Service jetzt auch auf der atomstopp-Webseite unter der Kategorie »Aktuelles - Aktuelles aus Tschechien« zu lesen: www.atomstopp.at/aktuelles-cz

"Es freut uns sehr, dass unsere Medienberichte dank der neuen Sektion auf der Webseite von atomstopp zu einem noch breiteren Leserkreis kommen werden. Dafür möchten wir uns bei unseren oberösterreichischen Kolleg_innen recht herzlich bedanken", so Gabriela Reitingerova, Übersetzerin im Anti-Atom-Verein BIU/OIZP aus Budweis. Seit Ende der 90-er Jahre tätig, widmet sich die Organisation außer dem Übersetzen auch klassischen Aktionsarbeiten wie Infostände, Vorträge in Schulen, Protestaktionen und mehr.

"Ein großes Dankeschön gilt unseren Kolleg_innen von den tschechischen Partnerorganisationen für ihre wertvolle, unermüdliche Arbeit! Mit der Weitergabe der übersetzten Berichte wird die durchaus vorhandene atomkritische Haltung tschechischer Bürger_innen nicht nur sichtbarer, sondern gleichzeitig auch befeuert!", so Anna Weinbauer und Gabriele Schweiger von atomstopp abschließend.

Weitere Informationen:
A: Gabriele Schweiger ++43680/33 33 625
CZ: Gabriela Reitingerova ++ 42603/805 799
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21.01.21 Schulpreis »Atomkraft - Eine zeitgemäße Auseinandersetzung im Zeichen des Klimawandels«
Anmeldefrist verlängert: Ein fertig ausgearbeitetes Konzept ist bei der Anmeldung noch nicht nötig, die Einreichfrist für die Projekte ist Ende März
Image843 Einen Schulpreis zum Thema 'Atomkraft - eine zeitgemäße, aktive und kritische Auseinandersetzung im Zeichen des Klimawandels' hat der Verein atomstopp_atomkraftfrei leben! ausgeschrieben. Ziel ist es, das leider erkennbar schwindende Wissen um die Gefahren von Atomkraft bei jungen Generationen neu zu stärken. Vor allem in Hinblick auf die Notwendigkeiten im Umgang mit dem Klimawandel ist dies ein wichtiger Faktor der Wissensvermittlung.

»Vieles bleibt momentan auf der Strecke im Schulbereich, an Regelunterricht ist nicht zu denken. Vielleicht ist es aber ganz besonders in diesen außergewöhnlichen Zeiten reizvoll, mit außergewöhnlichen Projekten für Anregung zu Sorgen. Die Teilnahme am Schulpreis von atomstopp könnte so eine motivierende Maßnahme sein, um sich gleichzeitig mit einem absolut drängenden Thema zu beschäftigen und nächste Generationen für die Anforderungen der kommenden Jahre fit zu machen. Zum Drüber streuen gibt 's natürlich auch attraktive Preise zu gewinnen, z. B. bis zu 15 Teilnahmeplätze für einem Workshop "Filmen mit dem Smartphone" mit Filmemacher Markus Kaiser-Mühlecker, dem Regisseur von 'Atomlos durch die Macht'«, empfehlen Gabriele Schweiger und Anna Weinbauer von atomstopp allen Lehrer_innen, die - egal in welchem Fach oder auch fächerübergreifend Ihren Schüler_innen die Chance geben wollen, am Schulpreis teilzunehmen.

Man kann man sich jederzeit noch registrieren, ein fertig ausgearbeitetes Konzept ist zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht nötig. Eingereicht können die Projekte Ende März werden. Anmeldungen erfolgen unter www.atomstopp.at/schulpreis, wo neben den Teilnahmebindungen auch zahlreiche Anregungen und Tipps für Recherchen zu finden sind. atomstopp freut sich auf viele kreative Einreichungen - für eine gebührende Präsentation der Siegerprojekte je nach Genre in Print- oder Onlinemedien ist gesorgt!
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23.12.20 Wir wünschen nachhaltig erholsame Feiertage und ein erneuerbares Jahr 2021!
Vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung für eine Welt ohne Atomkraft!
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Foto Lebkuchenhaus: klar-solar.de
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11.12.20 Zukunftsstrategie der EU nur ohne EURATOM sinnvoll
Post für Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Parlamentspräsident David Sassoli! Der EURATOM-Vertrag steht in seiner überholten, jedoch primärrechtlich geschützten Vorgabe einer wirtschaftlichen und klimatauglichen Energiestrategie im Weg. Im Rahmen der 'Konferenz zur Zukunft Europas' muss dieses fortschrittshemmende Relikt aus den 1950ern entsorgt werden! Ein atomkraftfreies Zukunfts-Paket an EU-Kommission und EU-Parlament mit den ersten Unterschriften der bisher fast 1000 Unterstützer_innen ist unterwegs!
Image840 "Noch hat die Europäischen Kommission den Start zur 'Konferenz zur Zukunft Europas' nicht geschafft. Doch wir wollen gemeinsam mit unseren Unterstützer_innen gleich mal dazu klarstellen: Unsere Europäische Union kann nur ohne EURATOM einen fortschrittlichen, zukunftstauglichen Weg der Weiterentwicklung finden, denn die Energieversorgung ist eine der hochrangigsten Zukunftsfragen dabei. Antworten darauf geben Erneuerbare Energien, gepaart mit Energieeinsparung- und Effizienzsteigerung - diese Strategien gilt es, zu forcieren. Der EURATOM-Vertrag erweist sich durch seine überholten, jedoch primärrechtlich geschützten Zielsetzungen als gewaltiger Bremsklotz dabei. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Parlamentspräsident David Sassoli bekommen deshalb schon jetzt Post von uns - ein Zukunfts-Paket, sozusagen. Die Botschaft darin: IN ZUKUNFT OHNE EURATOM", berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Ohne dem EURATOM-Vertrag, der seit den 1950er Jahren die Erzeugung von Atomstrom in Europa einseitig privilegiert, wird die Atomkraft am Freien Markt bestehen müssen - und somit zwangsläufig scheitern. Dass Wirtschaftlichkeit bei Atomkraft auch nach mehr als 60 Jahren nicht zu verzeichnen ist, ist unumstritten - und spricht Bände. In einem Prozess, der sich der Zukunft Europas ernsthaft zielorientiert verschreiben will, müssen die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis zwingend einfließen", begründen Schweiger und Egger ihre im Herbst gestartete Kampagne 'IN ZUKUNFT OHNE EURATOM'.

"Ganz besonders im Hinblick auf das Gebot der Stunde, nämlich rasch greifende Maßnahmen gegen den Klimawandel zu setzen, dürfen an die Atomindustrie keine weitere Ressourcen verschwendet werden. Atomenergie ist viel zu träge und volkswirtschaftlich gesehen ein Desaster. Ganzheitlich betrachtet sieht auch die CO2-Bilanz der Atomkraft alles andere als klimafreundlich aus. Rechnet man noch das ungeheure Gefährdungspotenzial sowie die ungelöste Frage des Umgangs mit hochradioaktivem Abfall hinzu, erscheint es geradezu wahnwitzig, ausgerechnet unter dem Deckmantel Klimaschutz der Atomindustrie Raum zu überlassen. Eine rechtliche Rahmenvorgabe wie der EURATOM-Vertrag, der strategisch jedoch genau in diese Richtung drängt, muss deshalb umgehend entsorgt werden!", schließen Schweiger und Egger.

Hinweis: Auch weiterhin kann die Petition 'IN ZUKUNFT OHNE EURATOM' Online unterstützt werden. Ebenso steht der gesamte Forderungstext samt Unterschriftenlisten als Download zur Verfügung.

» Petition IN ZUKUNFT OHNE EURATOM - hier unterschreiben!



Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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10.12.20 Störfall in Olkiluoto/Finnland
AKW Olkiluoto ist ein Paradebeispiel für die Unzulänglichkeiten von Atomkraft als verlässliche Energieversorgung mit Zukunftstauglichkeit!
Image841 "Während aktuell in den zuständigen EU-Gremien darum gefeilscht wird, ob Investitionen in Atomkraft nicht doch als nachhaltig eingestuft werden könnten, versagt in Finnland wiedermal ein Reaktor. Auch wenn es vielleicht diesmal glimpflich ausgeht - nähere Informationen sind derzeit noch nicht verfügbar - zeigt es doch eins: Atomkraft ist keine Option für die gegenwärtige und schon gar nicht für eine zukünftige Energieversorgung!", betonen Gabriele Schweiger und Roland Egger in einer ersten Reaktion auf die Störfallmeldung der Internationalen Atomenergie Behörde IAEA.

"Das über 40 Jahre alte AKW Olkiluoto ist im Übrigen ein Paradebeispiel für beides: Alte Reaktoren, wie der soeben betroffene sollten, um Schlimmeres zu verhindern schleunigst vom Netz. Und der Neubau eines dritten Reaktors schleppt sich seit Jahrzehnten erfolglos dahin, sprengt dabei die budgetierten Finanzpläne um ein Vielfaches. Makaber gesagt: Besser kann man nicht erklären, dass Atomkraft ein Irrweg ist, den es so rasch wie möglich abzubrechen gilt!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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26.11.20 Ausschreibung: SCHULPREIS zum Thema ATOMKRAFT
Eine zeitgemaße Auseinandersetzung mit der Nutzung von Atomkraft im Zeichen des Klimawandels ist unerlässlich - besonders für eine junge Generation, die mit den Klimademos Fridays for Future auf dem Weg in eine neue Energiezukunft die treibende Kraft geworden ist. Der Schulunterricht bietet genau die richtige Plattform dafür - und alle werden gewinnen!
Image839 "Jugendliche von heute sind darauf angewiesen, einschneidende Ereignisse wie die Atomkatastrophe von Tschernobyl in Erzählungen vermittelt zu bekommen. Aber auch die substanzielle gesellschaftliche Debatte der antiatompolitischen Bewegung an sich liegt für sie eher vor ihrer Zeit. Wir haben dafür Sorge zu tragen, dass das Wissen um die Gefahren von Atomkraft, um ihren eigentlich unzulänglichen Wirkungsgrad sowie die wahren Kosten von Atomstrom auch unseren Erwachsenen von morgen bewusst wird. Mit der Ausschreibung eines Schulpreises wollen wir anregen, Schüler_innen gezielt für eine aktive, kritische und zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Thema Atomkraft im Zeichen des Klimawandels zu interessieren!", berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Es ist großartig, was die jungen Menschen mit ihren Schulstreiks an den Fridays for Future leisten, sie machen Druck und Tempo und geben auch die Richtung vor. Aber Vorsicht: Die Atomindustrie ist bereits eifrig dabei, sich einzureihen und sich als Klimarettung einzuschleusen. Auf dem Weg zur Stabilisierung des Klimas wäre Atomkraft allerdings ein Abbiegen an der falschen Ecke, denn eine nachhaltige Lösung zum drängenden Energieproblem kann sie nicht bieten, dazu ist sie zu teuer, zu gefährlich, zu unflexibel. Nur ein fortschrittlicher Mix aus Erneuerbaren Energien, der Nutzung aller Einsparungspotenziale und vor allem die Optimierung des Gesamtenergiebedarfs wird eine zügige Verbesserung der Situation bringen!", regen Schweiger und Egger an.

Schulpreis - aktive, kritische, zeitgemäße und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Atomkraft ist gefragt

"Der Kreativität bei einer zeitgemäßen Auseinandersetzung mit dem Thema Atomkraft, deren Bedeutung und Auswirkung, sind keine Grenze gesetzt. Ob die Projekte mit ambitionierten Lehrer_innen in einem einzelnen Fach oder facherübergreifend umgesetzt werden, ob künstlerisch oder wissenschaftlich, analog oder virtuell, ob Broschüre, Videoclip, Audiobeitrag, Song oder Aktion - alles zählt. Auch, ob Einzelpersonen, Gruppen oder ganze Klassen teilnehmen, darf frei gewählt werden. Gern unterstützen wir Bewerber_innen mit Tipps zu Hintergrundmaterial und stehen auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Und weil wir überzeugt sind, dass es für alle ein Gewinn sein wird, sich aktiv und kritisch mit Atomkraft auseinander zu setzen, warten neben den attraktiven Hauptpreisen auch atomstopp_Goodiepacks auf alle Teilnehmer_innen!", so Schweiger und Egger abschließend.

Alles zum atomstopp_Schulpreis ist zu finden unter www.atomstopp.at/schulpreis

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
post@atomstopp.at
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25.10.20 Taxonomie-Verordnung ernst nehmen: Atomkraft entspricht nicht dem Aktionsplan für nachhaltiges Wirtschaften - Eine Mitmachaktion!
'Do No Significant Harm', also keine nennenswerten Schäden zu verursachen: Genau das kann die Atomkraft nicht. Deshalb darf sie auch keinerlei Benefit erfahren aus der Taxonomie-Verordnung im Rahmen des neuen Finanzierungsplans zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen. Die EU-Kommission muss auf die konsequente Umsetzung der Kriterien achten. Erinnern wir sie gemeinsam daran!
Image838 Die Taxonomie-Verordnung ist ein neues und wichtiges EU-Regulativ, das klar definiert, was künftig als nachhaltige Finanzierung gelten und somit auch besonders im Hinblick auf die Herausforderungen der Klimakrise gefördert werden darf. Und zukunftsfähige Energieversorgung ist wahrlich eine elementare dabei. Obwohl in der Verordnung u. a. das Kriterium des DNSH-Prinzips ('Do No Significant Harm') verankert ist, glaubt die Atomlobby mit den üblichen, fadenscheinigen Argumenten sich als unterstützungswürdig in diesen Aktionsplan hineinreklamieren zu können. Vorsicht ist geboten - um inakzeptable Nachsicht rechtzeitig zu verhindern!

Mehrere internationale Anti-Atom-Organisationen rufen daher auf zu einer Mitmachaktion - und zwar in Form von E-Mails an zuständige Kommissionsmitglieder. Die Forderung: Es darf auf keinen Fall passieren, dass sich die Atomindustrie womöglich über irgendwelche Hintertürchen Zugang zu Finanzmittel im Rahmen dieses Aktionsplans zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen erschleicht. Die Kommission als Hüterin der Verträge und verantwortlich für die Einhaltung der Gesetze hat für ein konsequentes Anwenden der Kriterien zu sorgen, muss entschieden jeden möglichen Missbrauch durch geschickte Taktik der Atomlobby verhindern. Diese neue Legislative ist ein maßgebliches Instrument für die gelingende Umsetzung des Europäischen Green Deals, den sich die EU-Kommission immerhin selbst ins Programm geschrieben hat. Wir helfen da gern nach!

atomstopp hat zu diesem Zweck einen Musterbrief gestaltet und lädt alle besorgten Bürger_innen ein, rege davon Gebrauch zu machen! Einfach den Text ganz unten auf dieser Seite oder aus diesem Pdf kopieren, in eine E-Mail setzen, die entsprechenden persönlichen Daten so wie die Anrede einfügen. Natürlich sind auch eigene Formulierungen/Ergänzungen willkommen! Untenstehend finden sich die offiziellen Kontaktadressen speziell involvierter Mitglieder der Kommission. Am besten alle auswählen und, ganz wichtig: Bitte eine cc-Kopie der E-Mail auch an post@atomstopp.at senden - als Belegexemplar sozusagen, damit wir den Überblick behalten und auch den beteiligten internationalen Organisationen ein Bild über den Umfang der Mitmachaktion vermittelt können*.

Gemeinsam sind wir stark, wir freuen uns, wenn viele von euch aktiv werden und sich beteiligen!

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

*Selbstverständlich werden, wie immer bei atomstopp, im Sinne der DSGVO keinesfalls personenbezogenen Daten an Dritte weitergegeben!

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Kontaktadressen Kommissionsmitglieder:

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
ec-president-vdl@ec.europa.eu

Frans Timmermans, Vizepräsident
Ein europäischer Grüner Deal
frans-timmermans-contact@ec.europa.eu

Validis Dombrovskis, Vizepräsident
Eine Wirtschaft im Dienste der Menschen
cab-dombrovskis-contact@ec.europa.eu

Dubravka Suica, Vizepräsidentin
Demokratie und Demografie
cab-suica-contact@ec.europa.eu

Kommissar Johannes Hahn
Haushalt und Verwaltung
cab-hahn-contact@ec.europa.eu

Kommissarin Mariya Gabriel
Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend
cab-gabriel-contact@ec.europa.eu

Kommissar Paolo Gentiloni
Wirtschaft
cab-gentiloni-contact@ec.europa.eu

Kommissarin Kadri Simson
Energie
cab-simson-contact@ec.europ

Kommissar Virginijus Sinkevicius
Umwelt
cab-sinkevicius-contact@ec.europa.eu

Elisa Ferreira
Kohäsion und Reformen
cab-ferreira-contact@ec.europa.eu

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Musterbrief besorgter Bürger_innen

Sehr geehrte [Namen einfügen]

als aktive europäische Bürgerin / aktiver europäischer Bürger interessiert es mich sehr, welche finanziellen Rahmenbedingungen zur Bewältigung der Klimakrise auf EU-Ebene gesetzt werden. Mit der Taxonomie-Verordnung besteht eine begrüßenswerte, wichtige Basis für nachhaltige Finanzierung. Leider musste ich erfahren, dass Lobbyisten der Nuklearindustrie aktuell massiv daran arbeiten, dass auch Investitionen in die Kernenergie als geeignet anerkannt werden sollen.

Ich möchte mit diesem Schreiben zum Ausdruck bringen, dass ich entschieden dagegen bin, Atomkraft als nachhaltig einzustufen! Atomkraft kann keinen Beitrag zu einer mittel- bzw. langfristig klimaschonenden und dennoch effizienten Energieversorgung leisten, dafür ist sie zu langsam, zu teuer und zu gefährlich und alles andere als sauber:

* Der Bau von AKW dauert Jahrzehnte - allein das widerspricht der Notwendigkeit des sofortigen Handelns, um das Klima spürbar zu stabilisieren. Erneuerbare Energieprojekte während dessen können in einem Bruchteil der Zeit rasch und zahlreich realisiert werden.

* Im Gegensatz zu Erneuerbaren Energiequellen, die laufend deutlich günstiger werden, steigen die Kosten für Atomkraft stetig. Ohne staatliche Finanzhilfen konnten und können AKW nie gebaut werden. Rechnet man sämtliche Kosten von der ersten Planung eines AKW über Bau und Laufzeit bis hin zu Rückbau und der Endlagerung von Atommüll ein, ergibt sich ein wirtschaftliches Desaster der Sonderklasse, das zwangsläufig gegenwärtige und vor allem zukünftige Steuerzahler_innen zu tragen haben - von einer Haftung im Schadensfall ganz zu schweigen!

* Die Gefährlichkeit von Atomkraft ist mehrfach bewiesen, Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, was der beschönigende Begriff 'vernachlässigbares Restrisiko' in der Realität bedeutet. Besonders verschärft würde dieses Gefährdungspotenzial noch zusätzlich durch Laufzeitverlängerungen eigentlich ausgedienter Atomreaktoren - und genau diese schlägt die Atomindustrie ja als Mittel gegen den Klimawandel vor.

* Mit der Vergiftung ganzer Landstriche bei Abbau und Aufbereitung der Roherze für den Brennstoff sowie durch die viele Generationen belastende Erbschaft durch hochradioaktiven Abfall verspielt die Atomkraft sowieso jeden Anspruch auf eine Qualifizierung als nachhaltig saubere Energie.


Aus all diesen Gründen fordere ich Sie dringend auf, nicht den Fürsprechern der Atomkraft zu folgen und darauf zu beharren: Atomkraft entspricht nicht dem in der Taxonomie-Verordnung festgelegten 'Do No Significant Harm'/DNSH-Prinzip - also der Bedingung, keine nennenswerten Schäden zu verursachen. Es darf auf keinen Fall passieren, dass sich die Atomindustrie über irgendwelche Hintertürchen Zugang zu Finanzmittel im Rahmen dieses Aktionsplans zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen erschleicht. Die neue Legislative ist ein maßgebliches Instrument für die gelingende Umsetzung des Europäischen Green Deals. Als Hüterin der Verträge und verantwortlich für die Einhaltung der Gesetze erwarte ich von Ihnen, ein konsequentes Anwenden der Kriterien der Taxonomie-Verordnung zu sichern.

Mit besorgten, aber dennoch hoffnungsvollen Grüßen,

[Name, PLZ, Ort, Datum einfügen]

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22.09.20 EURATOM macht die Spielregeln - und stellt Allgemeinrecht hintan
Klage Österreichs gegen die Erlaubnis von Subventionierungen für Atommeiler Hinkley Point C in Großbritannien vom Gerichtshof der Europäischen Union endgültig abgeschmettert
»Die Atomindustrie darf so tief in die Taschen der Steuerzahler_innen greifen, wie sie lustig ist - EURATOM bietet die juristische Grundlage dafür. Dieser Atomvertrag aus 1957 stellt eine derartige Machtposition für Atomkraft sicher, dass selbst absurd hohe Subventionierungen, wie sie im Fall Hinkley Point C zum Tragen kommen, unanfechtbar sind. Das war abzusehen. Für alle, die sich jemals mit EURATOM befasst haben, war der Ausgang der Klage insofern keine Überraschung«, weisen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich auf ihren jahrzehntelangen Kampf gegen die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM hin.

»Wie es jetzt weitergeht? Mit dem heutigen Urteil könnte ein Präzedenzfall geschaffen worden sein, der auch andere atomeuphorische Staaten geradezu dazu auffordert, die Staatskassen für neue Atomkraftwerke zu plündern. Das gilt es zu verhindern!«, befinden Schweiger und Egger.

»Wir jedenfalls verlangen von EU-Kommission und EU-Parlament, im Rahmen der 'Konferenz zur Zukunft Europas' entscheidende Schritte zu setzen, um das unsägliche Vertragswerk EURATOM endlich zu entsorgen. Mit der Kampagne 'In Zukunft ohne EURATOM' haben wir bereits eine Vorlage dafür entworfen, wie der Umgang mit Radioaktivität geregelt und vor allem wie mit den Problemen, die aus dem europäischen Atomzeitalter bereits entstanden sind, in Europa endlich zukunftsorientiert umgegangen werden kann. Wir laden alle ein, diese Forderung zur Abschaffung der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM auf www.atomstopp.at zu unterschreiben!", so Schweiger und Egger abschließend.

» Petition IN ZUKUNFT OHNE EURATOM - hier unterschreiben!



Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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13.09.20 In Zukunft ohne EURATOM!
Zukunftskonferenz muss das Atomkraft-Prinzip entsorgen. Petition an EU-Kommission und EU-Parlament jetzt unterschreiben auf www.atomstopp.at
Image836 Die vereinbarte und durchaus vielversprechende 'Konferenz zur Zukunft Europas' soll noch diesen Monat starten. atomstopp stellt daher schon vorab eine Priorität an Erneuerungsbedarf klar - und diese kann nur lauten: In Zukunft ohne EURATOM! Eine Mitmach-Aktion, die allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gibt, Stellung zu beziehen und sowohl EU-Kommission als auch EU-Parlament dringend aufzufordern, dem europäischen Atomzeitalter ein Ende zu setzen.

»Nichts wäre für uns logischer, als im Zuge des Neu-Denkens der Europäischen Union das Relikt EURATOM, die Europäische Atomgemeinschaft, abzulösen und so die Bahn frei zu machen für eine zeitgemäße, zukunftsfähige und demokratisch kompatible Energiestrategie! Zu lange schon hat die Macht der Atomlobby mit dem EURATOM-Vertrag ein Recht auf ihrer Seite, das unzeitgemäßer nicht sein könnte. Die Zielsetzungen des EURATOM-Vertrags sowie sein Status als Primärrecht führen zu einer politischen Zwangsverpflichtung, die Atomindustrie gegenüber allen anderen Energieformen zu bevorzugen. Das erweist sich als fortschrittshemmend und steht mit großer Wucht der nötigen Ökologisierung des Strommarkts entgegen«, werfen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich auf.

»Wohl kaum ein AKW wäre in Europa je entstanden ohne Protektion durch den EURATOM-Vertrag aus 1957. Aktuellstes Beispiel ist die anstehende Abweisung der Klage Österreichs und Luxemburgs gegen das haarsträubende Subventionierungsmodell für den Bau des britischen AKW Hinkley Point C. Der Generalanwalt des Gerichtshof der EU argumentiert in seinem Schlussplädoyer: Der Kommission lägen umfangreiche Beweise dafür vor, dass der Markt entweder nicht Willens oder sogar nicht in der Lage sei, das Vorhaben Hinkley Point C ohne die vom Vereinigten Königreich gewährten Garantien oder Beihilfen anderer Art zu finanzieren. Die Bestimmungen des Euratom-Vertrags sähen jedoch die Entwicklung von Kernkraftwerken notwendig vor und dieses Ziel könne anderen Zielen des Unionsrechts - wie etwa dem Umweltschutz - nicht untergeordnet werden. Klarer könnten die fatalen Konsequenzen, die sich aus dem EURATOM-Vertrag ableiten, kaum zusammengefasst werden!«, befinden Schweiger und Egger.

»Wozu also noch ein Rechtsgerüst aufrecht erhalten, das Gelder in rückwärts gedachte, auch nach mehr als 60 Jahren nicht marktfähige Kanäle lenkt, das laufende Risiken und zukunftsgefährdende nukleare Abfällen in Kauf nimmt und dazu noch innovative Energiemodelle ausbootet? EURATOM hat längst ausgedient. Machen wir mithilfe der 'Konferenz zur Zukunft Europas' auch die Entsorgung des Atomkraft-Prinzips in Europa fest!«, laden Schweiger und Egger abschließend ein.

» Petition IN ZUKUNFT OHNE EURATOM - hier unterschreiben!



Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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06.08.20 75 Jahre Atombombe auf Hiroshima - Atomkraft ist und bleibt ein Kriegsprodukt
Hiroshima und Nagasaki sind dramatische Mahnmale und eigentlich Auftrag genug, die Menschheit vor dem zerstörerischen Potenzial der Kernspaltung zu bewahren. Doch das Ende von 100.000en Menschenleben wurde zum Anfang des Atomzeitalters.
Image835 "Machen wir uns nichts vor: Atomkraft ist martialischen Ursprungs. Allein kriegerische Antriebe waren es, die der Kernspaltung zu ihrem fragwürdigen Durchbruch verholfen haben. Dieser Tage jährt sich der erste Einsatz von Atombomben. Die erschreckenden Erkenntnisse aus den gezielten, bewusst todbringenden Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 hätten eigentlich genügen sollen, um vom weiteren Gebrauch dieser Technologie Abstand zu nehmen. Doch das Gegenteil ist geschehen: Die kaschierende Idee der friedlichen Nutzung von Atomkraft hat die rasante Entwicklung einer mächtigen Industrie befördert - und so auch die militärische Einsatzbereitschaft gesichert", erinnern Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Der Beitrag der Atomkraft zur Deckung des weltweiten Energiebedarfs liegt laut World Nuclear Industry Status Report 2019 bei 4,4% - eine vernachlässigbare Größe. Weit weniger vernachlässigbar sind jedoch die Folgen. Selbst wenn es zu keiner Katastrophe wie etwa in Tschernobyl oder Fukushima kommt, die menschliches Leid hervorrufen, die verstrahlte, unbewohnbare Gebiete hinterlassen: Beginnend bei der ausbeuterischen Gewinnung des Rohstoffs bis zu den hochradioaktive Abfällen ist der gesamte Zyklus von Atomstrom mit negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur behaftet. Und das auch für viele zukünftige Generationen, denn für die Atommüllentsorgung gibt es bislang noch keine erprobte, geschweige denn verlässliche Möglichkeit. Zumindest, zynisch gesagt, keine friedliche, denn die Option der Verwendung als waffenfähiges Material bleibt freilich bestehen. Was für ein Zufall!", befinden Schweiger und Egger.

"Den Schaden durch Atomkraft hat die Zivilgesellschaft auf jeden Fall, denn auch wirtschaftlich gesehen weisen AKW eine desaströse Bilanz auf. Weitergefahren werden sie dennoch, weil sich in die Betreiber sich nicht in die eigene Tasche lügen müssen, sondern unbequeme Kosten nach Belieben auf die Öffentlichkeit abwälzen dürfen. Egal ob es um Subventionierungen beim Bau geht, um Rückbau und Endlagerung oder Schadenshaftung - stets muss der Staat, müssen also die Steuerzahler_innen zahlen. In Europa sogar vertraglich gesichert - über den EURATOM-Vertrag, der seit den 1950ern die damalige Atom-Euphorie künstlich aufrecht hält - eine Euphorie, nicht zufällig aus der Zeit des Kalten Krieges. Genau deshalb müssen wir es auch schaffen, den EURATOM-Vertrag zu überwinden und dieses Relikt endlich dorthin zu entsorgt, wo es hingehört: Als warnende Mahnungen in die Geschichtsbücher!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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16.07.20 Alles neu & altbewährt - mehr Information, noch besseres Service auf atomstopp.at
Monatlicher Newsletter mit Aktuellem und handverlesenem Hintergrundwissen, Vorschau & Nachlesen und vieles mehr im neuen Webauftritt von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Image834 Das 35. Jahr nach Tschernobyl, das 10. nach Fukushima hat längst begonnen und man möchte meinen, dass sich das Problem Atomkraft gefälligst bald erledigt haben sollte. Ist aber nicht so: Die Atomlobby arbeitet verbissen dran, brandgefährliche Laufzeitverlängerungen durchzuboxen und sogar gegen jede wirtschaftliche Vernunft Neubauten von Atommeilern auf die Reihe zu bekommen. Noch zu viele Regierungen zeigen sich willig, Transparenz auszuschalten wo es nur geht. Es heißt also wachsam und stets gut informiert zu bleiben, denn nur durch konsequentes Hinschauen und Aufzeigen können wir jenen zivilgesellschaftlichen Druck ausüben, der zumindest in entwickelten Demokratien schon viel verhindern konnte.
»Doch wer sucht sich schon die ganzen Informationen aus diversen Medien zusammen?«, fragen Gabriele Schweiger und Anna Weinbauer von atomstopp_oberoesterreich - um die Frage auch gleich selber zu beantworten: »Wir tun das! Wir recherchieren laufend, gehen den Entwicklungen nach, sind international vernetzt. Als neuen Service für alle Interessierten teilen wir unsere Erkenntnisse in einem monatlichen Newsletter und auf unserer neu gestalteten Webseite unter der Rubrik 'Aktuelles aus aller Welt'«.

Jetzt auch für Smartphone optimiert
Der Webauftritt von atomstopp wurde in den letzten Monaten aber nicht nur optisch, sondern auch technisch rundumerneuert und erweitert. Weinbauer, Mediengestalterin und stellvertretende Obfrau von atomstopp, hat sich in Kooperation mit der innovativen Firma Opportunity IT der Sache angenommen.
»In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an Funktionalität und technische Möglichkeiten im Web sehr verändert, jetzt ist auch atomstopp wieder up to date. Unsere Webseite ist nun endlich fit für mobile Geräte wie Smartphones, Tablets & Co - also für Info-Technologien, die vor allem von jungen Menschen genutzt werden. Besonders wichtig ist das nicht nur aus oben genannten Gründen, sondern auch, weil sich die Atomlobby im Kampf gegen den Klimawandel - wo diese Altersgruppe besonders engagiert ist - wieder ins Spiel bringen will. Und auch inhaltlich konnten wir die Webseite wesentlich aufwerten: Etwa mit der neuen Rubrik 'Wissen', der direkten Einbindung von unseren Radiosendungen und Videokanal, einen ebenfalls runderneuerten Terminkalender und einer übersichtlichen Nachlese zu vergangenen Veranstaltungen.
Ganz kompakt gibt es viel Wissen, aktuelle Pressemeldungen und Termine übrigens auch in unserer Gratis-APP für Android und iOS. Alles in allem wird für Jede_n was Ansprechendes dabei sein«, erläutert Weinbauer.

Rundum-Info jeden Monat im Posteingang
Die Anmeldung für unseren handverlesenen Newsletter ist natürlich kostenfrei und jederzeit kündbar - und denkbar simpel: Einfach unter atomstopp.at/newsletter die E-Mail-Adresse eintragen, das entsprechende Häkchen setzen und in der darauffolgenden Benachrichtigung bestätigen. Demnächst gibt's dann einmal im Monat nicht nur die gewohnten Presseaussendungen von atomstopp, sondern zusätzlich noch Links zu Artikeln aus aller Welt, aktuellen Sendungen in Funk und Web, interessanten Hintergrundinfos aus dem Archiv, sowie Tipps zu anstehenden Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen. Wir freuen uns, wenn wir mit diesem Angebot auf reges Interesse stoßen und wir damit den Wissensstand erhöhen und verfestigen können!«, so Schweiger und Weinbauer abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680 33 33 625
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01.07.20 atomstopp: Deutschen EU-Ratsvorsitz nutzen, EURATOM anpacken!
Dem Atomzeitalter in Europa jetzt ein Ende setzen!
Image831 »Den anachronistischen EURATOM-Vertrag an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen - das hat sich die deutsche Koalitionsregierung selbst auf die Aufgabenliste gesetzt. Dutzende internationale Umweltorganisationen fordern nun in einem Offenen Brief die deutsche Bundesregierung auf, ihre heute beginnende EU-Ratspräsidentschaft zu nutzen, um diesem Vorhaben endlich Gestalt zu geben. Den jeweiligen Ratsvorsitzenden steht es zu, als wichtiger Impulsgeber dafür aufzutreten, wohin sich die Europäische Union entwickelt. Und für uns steht fest: Eine positive Entwicklung kann nur atomkraftfrei gelingen«, erläutern Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

»An die österreichische Bundesregierung appellieren wir gleichzeitig, Deutschland aktiv dabei zu unterstützen, der unzeitgemäßen Privilegierung und Förderung der Atomindustrie durch EURATOM ein Ende zu setzen. Ein besonders günstiger Zeitpunkt ergibt sich zusätzlich noch im 2. Halbjahr 2020 mit dem Start der lang avisierten 'Konferenz zur Zukunft Europas'. Wir sehen diese geradezu als Einladung, überfällige Reformprozesse auf den Weg zu bringen. Einer der dringensten ist, die Energiezukunft Europas nachhaltig zu sichern. Das Auslaufmodell Atomkraft hat hierbei längst keinen Platz mehr. Es ist ausschließlich der EURATOM-Vertrag, der das Atomzeitalter in Europa noch am Laufen hält und genau deshalb ist es Gebot der Stunde, das Vertragswerk in seiner jetzigen Form zu beenden!«, betonen Schweiger und Egger abschließend.

» Offenen Brief lesen

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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18.06.20 atomstopp: Antiatom-Arbeit und Klimaschutz brauchen beherztes Mitmachen
Katharina Rogenhofer und atomstopp_atomkraftrei leben! unter vielen anderen engagierten Organisationen heute auf der YOVO-Online - die 1. Freiwilligenmesse für Young Volunteers; Livechat von 12 bis 18 Uhr
Image825 »Egal ob es um Veranstaltungen wie Kundgebungen, Demonstrationen geht oder um Petitionen und Mitmach-Kampagnen: Ohne Beteiligung der Öffentlichkeit, ohne freiwilliges Engagement ist Antiatom-Arbeit nicht möglich - und diese ist heute so wichtig wie eh und je!«, erklären Gabriele Schweiger und Anna Weinbauer von atomstopp_oberoesterreich.

»Gerade in der jungen Bevölkerung ist, wie wir kürzlich mittels einer Umfrage erhoben haben, die Zahl derer, die wieder mit Atomkraft liebäugeln erschreckend hoch: Ein Drittel der befragten Männer zwischen 16 und 29 sehen sich als Atombefürworter... Das ist eine bedenkliche Tendenz, der unbedingt entgegen gewirkt werden muss! Um wieder mehr Bewusstsein zu schaffen und zum Engagement zu motivieren, stellen wir uns aktuell auf der YOVO-Online - der Messe für Young Volunteers - vor. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, die auf freiwilliges Engagement und Bürger_innenbeteiligung setzen, bieten wir dort virtuell Information zum Einlesen und Anschauen. Zusätzlich kann heute von 12 bis 18 Uhr mit uns in Echtzeit gechattet werden«, so Schweiger und Weinbauer weiter.

»Aus aktuellem Anlass haben wir als besondere Gast-Sprecherin im Rahmenprogramm der Onlinemesse Katharina Rogenhofer eingeladen. Sie ist die Sprecherin des Klimavolksbegehrens, das unter anderen wichtigen Forderungen eine nachhaltige Energieversorgung verlangt - also selbstredend eine Energieversorgung, die ohne Atomkraft auskommen muss! atomstopp unterstützt daher das Klimavolksbegehren ausdrücklich und wir empfehlen dringend, es in der Eintragungswoche vom 22. bis 29. Juni 2020 in einem Eintragungslokal auf Gemeindeämtern oder Magistraten oder auch per Handysignatur zu unterzeichnen. Wer sich dazu noch näher informieren will, kann sich heute auf der YOVO-Online von Katharina Rogenhofer erläutern lassen, warum geeignete politische Rahmenbedingungen für eine klimataugliche Zukunftsgestaltung unerlässlich sind. Um diese Maßnahmen zur Umsetzung zu verhelfen, bedarf es eines starken Signals durch rege Teilnahme am Klimavolksbegehren!«, so Schweiger und Weinbauer abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger +43680/33 33 625
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07.05.20 atomstopp: EuGH bestätigt EURATOMs Bedeutung für die EU und die Förderung der Atomlobby
Österreichs Bundesregierung muss endlich wirkungsvolle Maßnahmen gegen EURATOM einleiten
Image832 Für die Bemühungen Österreichs Regierung hin zu einem atomkraftfreien Europa sollte die heutige Stellungnahme des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs ein heilsamer Schock sein und endlich zu Maßnahmen führen, die uns wirklich einem atomkraftfreien Europa näher bringen", so Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion auf das heute bekannt gewordene Urteil zur Causa Hinkley Point C.

"Der Generalanwalt bestätigte unsere Einschätzung, dass EURATOM, dieser Vertrag zur Förderung der europäischen Atomindustrie aus dem Jahr 1957 - wie ein Schutzschirm für die Atomlobby wirkt und ohne ein grundsätzliches Infragestellen dieses Atomfördervertrags sämtliche Bemühungen hin zu einem atomkraftfreien Europa bloße Makulatur bleiben! Dank EURATOM dürfen Atomkraftwerke unter Missachtung jedweden Wettbewerbsrechts hochsubventioniert werden", so Schweiger und Egger weiter.

"Seit Jahrzehnten klagen wir an, dass es keine atomkraftfreie Zukunft geben wird, solange der EURATOM-Vertrag besteht! Die österreichische Bundesregierung darf sich nicht länger hinter untauglichen Maßnahmen verstecken: Sie muss dem EURATOM-Vertrag umgehend den Kampf ansagen. Verträge, die aus grauer Urzeit der Europäischen Union stammen, müssen endlich an die Ansprüche der Gegenwart angepasst werden, damit die Zukunft gesichert wird! Wir fordern, dass sich atomkraftfreie Staaten wie Österreich dem Atomfördervertrag einer rückwärtsgewandten Industrie nicht länger unterwerfen!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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02.01.17 atomstopp: EURATOM laut Medienkritiker eines der bestverdrängten Themen
60 Jahre Fördervertrag für die Atomindustrie sind genug!
Die INA, die Initiative Nachrichtenaufklärung e.V., zeigt 2016 die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM als eines der bestverdrängten Themen in deutschen Medien auf.

„Das können wir auch für Österreich bestätigen!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich. Die medienkritische NGO INA macht regelmäßig auf Themen und Nachrichten aufmerksam, die von den deutschen Massenmedien vernachlässigt werden. Einmal jährlich präsentiert die INA die Top Ten dieser Erkenntnisse – diesmal auf dem 2. Rang des Verschweigens, also ganz vorne mit dabei, der EURATOM-Vertrag und seine fatale Wirkung auf das energiepolitische Entwicklungspotential Europas.

„EURATOM bekommt in der Medienberichterstattung viel zu wenig Platz – und das obwohl es sich bei dieser Fördergemeinschaft um die elementare Grundlage für den europäischen Atomwahnsinn handelt“, so Schweiger und Egger, die seit vielen Jahren für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der EURATOM-Problematik kämpfen. „Wir reden gegen zunehmend taube Ohren, zuständige Politiker_innen reagieren mit genervtem Augenrollen. Und das, obwohl längst klar ist: Ohne diesen unheilvollen Vertrag gäbe es die Atomindustrie in Europa mitsamt ihrer Vormachtstellung definitiv nicht mehr!“

Große Hoffnung setzten die beiden auf das frische Jahr 2017, denn der EURATOM-Vertrag mitsamt seinen Privilegien für eine einzelne Industrieform wird heuer sagenhafte 60 Jahre alt. „Wir werden nicht aufhören, den blinden Fleck EURATOM solange zu thematisieren, bis endlich Bewegung in die Jahrzehnte lange Blockadestrategie kommt. Atomkraft hat schon bisher viel zu viel Unheil über die Welt gebracht, allein diese Folgen zu beseitigen, wird noch Generationen nach uns dauerhaft fordern! Die Europäische Union muss dringend Rahmenbedingungen schaffen, die der Atomindustrie endlich auf einen Platz verweisen, der ihr zusteht, nämlich den in den Geschichtsbüchern als antiquiert, gefährlich und völlig unzeitgemäß“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

http://www.derblindefleck.de/top-ten-der-vernachlaessigten-nachrichten-2016/

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05.09.16 atomstopp: „Ich will wissen: Was tun Sie gegen die Atomindustrie?“ - Nur Außenminister Kurz hat Antwort darauf.
Ansuchen um persönliche Gesprächstermine bei Bundeskanzler Kern und Umweltminister Rupprechter
atomstopp ermunterte in den letzten Wochen mehr als 500 Österreicher_innen sich mit Postkarten an Bundeskanzler Kern, Umweltminister Rupprechter und Außenminister Kurz zu wenden, mit der konkreten Frage: „Ich will wissen: Was tun Sie gegen die Förderung der Atomindustrie?

„Erfreulicherweise haben wir aus dem Büro von Außenminister Kurz Antwort bekommen. Darin wird zwar betont, dass man gegen die Finanzierung des Baus und der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sei und dass man gegen die Subventionen für Hinkley Point C geklagt habe, andererseits wird aber die Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM verteidigt“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Da wir weder von Bundeskanzler Kern noch von Umweltminister Rupprechter eine Antwort auf die „Ich will wissen…“-Frage bekommen haben, werden wir um einen persönlichen Gesprächstermin bei beiden ansuchen. Die Frage der Förderung der Atomindustrie über EURATOM und warum die Österreicher_innen mit ihren Steuergeldern den Atomwahnsinn mitfinanzieren sollen, bedarf einer guten Erklärung“, so Egger und Schweiger weiter.

„2017 jährt sich der Gründungstag von EURATOM zum 60. Mal. Seit 60 Jahren wird über EURATOM die europäische Atomindustrie gefördert, werden ihr Wettbewerbsvorteile und somit ihr Fortbestand gesichert, auch mit österreichischen Steuergeldern. Damit sollte so rasch als möglich Schluss sein!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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13.06.16 atomstopp: Internationaler Tag des Windes am Mittwoch, 15. Juni – Infostand in Linz
Erfolgreiche Mitmach-Aktion „Ich will wissen …“ wird fortgesetzt
„Es ist für uns als Atomgegner_innen selbstverständlich am internationalen Tag des Windes für die Nutzung der Windkraft zu werben und das werden wir auch mit vollem Einsatz am 15. Juni in Linz (Landstraße/Betlehemstraße) von 12 Uhr bis 17 Uhr machen! Die Nuklearkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sollten jedem das unkalkulierbare Risiko der Atomkraft zu Augen führen und es ist unverständlich, wenn es immer noch Staaten gibt, die auf Atomkraft anstatt auf Erneuerbare Energien setzen“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Aber auch Österreich sollte mehr in Erneuerbare Energien investieren und die Zahlungen an den europäischen Atomförderverein EURATOM endlich einstellen. Niemand kann uns schlüssig erklären, welchen Sinn es hat, dass ein Antiatom-Land wie Österreich die europäische Atomindustrie über EURATOM stützt. Wir wollen von Bundeskanzler, Umwelt- und Außenminister wissen, was sie gegen die Förderung der europäischen Atomindustrie machen“, so Egger und Schweiger weiter.

Bei den vergangenen Infoständen von atomstopp wurden bereits rund 700 Unterschriften gesammelt und Postkarten an Bundeskanzler, Umwelt- und Außenminister geschickt. Auch beim Infostand zum internationalen Tag des Windes am 15. Juni in Linz werden diese für Interessierte aufgelegt.

„Wir erwarten uns aufschlussreiche Antworten, keine belanglosen Ausflüchte oder Beschwichtigungen: Wer den europaweiten Atomausstieg will, wird um das Problem EURATOM und der Mitgliedschaft Österreichs nicht herumkommen“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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20.05.16 Atomgegner_innen: Bundespräsidentschaftskandidaten Van der Bellen und Hofer für Ausstieg Österreichs aus EURATOM
Richtige Antwort auf Pläne der EU-Kommission zur Förderung der Atomkraft
„Wir freuen uns, dass sich beide Bundespräsidentschaftskandidaten ganz klar und unmissverständlich für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM aussprechen. Und wir sind überzeugt, das ist auch die richtige Antwort auf die jüngsten Vorstöße der EU-Kommission, die Atomkraft in Europa massiv zu fördern!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Heinz Stockinger, Obmann der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren.

Am 9. Mai 2016 haben sich die Salzburger Plattform gegen Atomgefahren und atomstopp_oberoesterreich in einem Offenen Brief an die Bundespräsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer gewandt und wollten von ihnen wissen, wie sie es mit der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM halten und wie sie sich als Bundespräsident für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM einsetzen werden.

Aus dem Wahlkampfbüro von Alexander Van der Bellen hieß es dazu: „Alexander Van der Bellen hat in all seinen Aussagen immer ganz klar dafür Position bezogen, dass ein konsequenter Ausstieg Europas aus der Kernenergie das Gebot der Stunde ist. Auch das Volksbegehren zum Ausstieg aus Euratom wurde von Alexander Van der Bellen unterstützt. […] Der Ausstieg aus Euratom war und ist ein wichtiger Schritt, um endlich ein großes Stück vorwärts zu kommen in unserem gemeinsamen Bemühen, Europa atomfrei zu machen.“

Aus dem Wahlkampfbüro von Norbert Hofer hieß es dazu: „Norbert Hofer vertritt nach wie vor die Meinung, dass die Energieunion mit Ländern, die auf Kernkraft setzen, nicht im Interesse unserer Heimat ist und daher ein möglichst rascher Austritt Österreichs aus EURATOM anzustreben sei. Dahingehend wird er natürlich auch sein Wirken als Bundespräsident konzentrieren. Darüber hinaus müsse ein Energiemasterplan für Österreich erstellt werden, um alle Abhängigkeiten von Kernenergie weiter zu reduzieren.“

„Wir werden gleich nach der Wahl am 22. Mai beim neu gewählten Bundespräsidenten um einen Termin ansuchen und Möglichkeiten ausloten, wie der wichtige Schritt eines Ausstiegs Österreichs aus EURATOM umgesetzt wird“, so Egger, Schweiger und Stockinger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger – atomstopp_oeberoesterreich +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger- atomstopp_oberoesterreich +43 680 33 33 625
Heinz Stockinger – Salzburger Plattform gegen Atomgefahren +43 662 643 567, +43 662 643 963


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17.05.16 atomstopp: EU-Kommission lernunfähig und lobbyhörig
Österreich muss den Atomplänen der EU-Kommission eine Absage erteilen
„Dass ausgerechnet im Gedenkjahr Tschernobyl_30 und Fukushima_5 die EU-Kommission unverhohlen mit dem Ausbau der Atomkraft in Europa spekuliert, zeigt, dass die EU-Kommission lernunfähig ist und die Interessen der Atomlobby verteidigt. Auch im Wissen – und das dürfte sich wohl auch schon in Brüssel herumgesprochen haben -, dass sich Atomkraft wirtschaftlich nicht rechnet und ohne massive staatliche Subventionen das längst überfällige Ende „droht““, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, die heutigen Medienberichte, dass die EU-Kommission die Atomkraft in Europa massiv stärken will.

„Nichts anderes als ein klares NEIN erwarten wir uns von der österreichischen Bundesregierung zu derart absurden Plänen der EU-Kommission! Österreich ist mit seiner Zwangsmitgliedschaft bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM verpflichtet, den atomaren Irrsinn mitzufinanzieren. Es ist hoch an der Zeit, die österreichische Mitgliedschaft bei EURATOM zu überdenken und die Konsequenzen zu ziehen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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12.05.16 atomstopp: Ich will wissen … Was tun Sie gegen die Förderung der europäischen Atomindustrie?
Mitmach-Aktion bei nächsten Infoständen - Fairplanet in Linz und BIOEM in Großschönau
„Wir werden beim heurigen Fairplanet in Linz – einem Menschenrechte, Tierrechte und Umweltschutz vernetzenden Sommerfest – und bei der BIOEM in Großschönau - der Bio- und Bioenergiemesse - mit einer Mitmach-Aktion starten und die Besucher_innen einladen, Postkarten an das Bundeskanzleramt, das Umweltministerium und das Außenministerium zu schicken mit der einfachen Frage: Was tun Sie gegen die Förderung der europäischen Atomindustrie?“, erklären Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Bundeskanzleramt, Umweltministerium und Außenministerium erklären in schöner Regelmäßigkeit, dass sie sich für den europaweiten Atomausstieg einsetzen wollen, gleichzeitig verteidigen sie aber, dass österreichische Steuergelder zur Stützung der Europäischen Atomgemeinschaft – EURATOM - nach Brüssel fließen. Seit 1957 fördert EURATOM die europäische Atomindustrie. Österreich ist Mitglied und jede_r Österreicher_in muss mit ihren_seinen Steuergeldern „...am raschen Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie...“, wie in den Zielsetzungen festgeschriebenen, mitzahlen. Wieviel? Unbekannt?

„Wir wollen wissen … Was tun Sie gegen die Förderung der europäischen Atomindustrie?“ – und wir und die Bevölkerung erwarten uns aufschlussreiche Antworten.“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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09.05.16 Atomgegner_innen: Offener Brief an die Bundespräsidentschaftskandidaten Dr. Alexander van der Bellen und Ing. Norbert Hofer
EURATOM und die Förderung der europäischen Atomindustrie mittels österreichischer Steuergelder
Sehr geehrte Herren,

es ist allgemein bekannt, dass Österreich seit dem EU-Beitritt auch Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) ist und damit das Ziel, „die Voraussetzungen für den raschen Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie zu schaffen“, mittragen muss.

Es ist auch bekannt, dass jede Österreicherin/jeder Österreicher mittels Steuergeldern einen Beitrag zur Förderung der europäischen Atomindustrie leistet; unbekannt ist allerdings, in welcher Höhe.

Unsererseits wird seit Jahren eingefordert, dass Österreich – mit seinem Bundesverfassungsgesetz für Atomfreiheit – die Mitgliedschaft bei EURATOM beendet, und zwar ohne aus der Europäischen Union auszutreten. Dass diese Möglichkeit besteht wird von drei unabhängigen Gutachtern bestätigt.

Die beiden Parteien, die Ihre Kandidatur zum Bundespräsidenten unterstützen (Grüne bzw. FPÖ), sind wiederholt mit Initiativen in Österreich auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM eingetreten.

Gerne möchten wir von Ihnen wissen, wie Sie es mit EURATOM und der Förderung der europäischen Atomindustrie halten und ob und wie Sie sich als Bundespräsident für den Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag einsetzen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Stockinger – Obmann – Plattform gegen Atomgefahren, Salzburg
Gabriele Schweiger – Obfrau – Mütter gegen Atomgefahr, Freistadt
Roland Egger – Obmann – atomstopp_atomkraftfrei leben!, Linz

Für Rückfragen:
Heinz Stockinger 0662 643 567. 0662 643 963
Gabriele Schweiger 0680 33 33 625
Roland Egger 0680 23 93 019

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15.03.16 atomstopp: EURATOM-Enquete zum 60. Gründungstag der Förderung der europäischen Atomindustrie
Nationalrat muss am 17. März Mitgliedschaft Österreichs beim Atomförderverein EURATOM hinterfragen!
Seit 1957 fördert EURATOM die europäische Atomindustrie. Österreich ist Mitglied und jede_r Österreicher_in muss mit ihren_seinen Steuergeldern am raschen Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie mitzahlen. So steht es sinngemäß in der Präambel zum EURATOM-Vertrag. Mittlerweile ist von Aufbau aber keine Rede mehr, vielmehr geht es um das Überleben der Atomindustrie mithilfe von EURATOM.

„Dass manche in Österreich EURATOM, also den Atomförderverein, als eher unbedeutend einschätzen, verwundert. Die Entscheidung der EU-Kommission für die Milliardensubventionen des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C gründet argumentativ wesentlich auf EURATOM!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Am 17. März wird im Nationalrat über unsere Bürgerinitiative für die Abhaltung einer EURATOM-Enquete abgestimmt werden. Bei dieser Enquete sollen nach ausgewogener Argumentation alle Volksvertreter_innen sich klar deklarieren, ob sie weiterhin an Österreichs Mitgliedschaft bei EURATOM und damit an einer Förderung der Atomindustrie mit österreichischen Steuergeldern festhalten wollen. 2017 wird der 60. Gründungstag der Förderung der europäischen Atomindustrie begangen. Und dieser Anlass sollte Grund genug sein, über die fortgesetzte Förderung einer Hochrisikotechnologie nachzudenken – noch logischer und vernünftiger wäre es allerdings, wenn sich die österreichischen Politiker_innen auf der Regierungsbank für einen Ausstieg aus EURATOM entscheiden würden und damit dem Willen der Österreicher_innen Rechnung tragen, die Atomkraft zweifelsfrei ablehnen!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir appellieren an die Nationalrät_innen: Ermöglichen Sie die EURATOM-Enquete und setzen Sie sich für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM ein!“, schließen Egger und Schweiger.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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21.02.16 atomstopp: In dieser Presseaussendung geht es nicht um EURATOM!
Atomförderverein EURATOM unter den Top-Ten der in Deutschland von den Medien am meisten vernachlässigten Themen
„Mit unserer Kritik an der Mitgliedschaft Österreichs beim Atomförderverein EURATOM medial anzukommen, war oftmals sehr fruchtlos. Und das ist offenbar nicht nur in Österreich so, sondern auch in Deutschland. Die deutsche Initiative „Nachrichtenaufklärung“ hat kürzlich im Deutschlandfunk jene Themen vorgestellt, die medial zu kurz kommen, und das trotz ihrer Bedeutung wie etwa: Finanzierung der Atomwaffenproduktion durch deutsche Banken oder eben der EURATOM-Vertrag!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

In der Begründung der Jury zu EURATOM heißt es: >>EU und Euratom: Verpflichtet, die Kernkraft zu fördern. Der Euratom-Vertrag ist ein Fossil: Er wurde 1957 unterzeichnet und hat seitdem keinerlei Reformen erfahren. Recherchen zeigen, dass die Strukturen von Euratom ihren Aufgaben nicht mehr gerecht werden. Deutschland leistet nach wie vor Zahlungen an das Bündnis, dessen erklärtes Ziel ist, die Atomindustrie aufzubauen und zu entwickeln - trotz des beschlossenen Atomausstiegs. Ein klassisches Beispiel für ein langfristig relevantes, aber vernachlässigtes Thema.<<

Top-Ten der in Deutschland medial vernachlässigten Nachrichten


„Österreich ist nie in die Atomkraft eingestiegen und zahlt dennoch beim Atomförderverein EURATOM mit. EURATOM ist der Stolperstein für den europaweiten Atomausstieg. Solange die Atomindustrie mit öffentlichen Geldern versorgt wird, wird ein Ausstieg aus der Atomkraft wohl Makulatur bleiben und alle Reden unserer Politiker_innen, dass man sich „vehement gegen die Atomlobby auflehnen würde“ in gut gemeinten Ansätzen stecken bleiben!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir werden unsere Kritik fortsetzen und weiter aufzeigen, dass österreichische Steuergelder - dank EURATOM - der europäischen Atomlobby zufließen. Die Österreicher_innen lehnen Atomkraft ab und dass ausgerechnet wir alle diese Technologie stützen sollen, ist eine sehr absurde Vorstellung!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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19.02.16 atomstopp: Mit 30 Läufer_innen beim Linz Marathon für den europaweiten Atomausstieg
Läuferischer Fixpunkt seit 10 Jahren
„Wir freuen uns, dass auch heuer wieder Läufer_innen in allen Disziplinen am 3. April beim Linz Marathon starten werden und ein Zeichen für den europaweiten Atomausstieg setzen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Seit 10 Jahren ist atomstopp mittlerweile beim Linz Marathon vertreten. Begonnen mit dem Lauf eines einzelnen Vorstandsmitglieds hat sich der Linz Marathon in der Zwischenzeit zu einem läuferischen Fixpunkt für die Unterstützer_innen des Vereins entwickelt.

„Wir werden auch heuer mit dem Motto „Österreich – Raus aus EURATOM“ an den Start gehen. Der Atomförderverein EURATOM ist ein Stolperstein für den europaweiten Atomausstieg und die Mitgliedschaft Österreichs dabei im völligen Widerspruch zur Antiatom-Einstellung der österreichischen Bevölkerung. Wer den europaweiten Atomausstieg will, muss sich für ein Ende des Atomfördervereins EURATOM einsetzen. Alles andere bleibt schöne Sonntagsrederei!“, sind Egger und Schweiger überzeugt.

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Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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15.12.15 atomstopp: Die Wege zu einer europäischen Energieunion sollen atomar verseucht bleiben.
Atomlobbyisten im Europäischen Parlament munter am Werk!
Der Atomindustrie geht es schlecht. Ohne massive staatliche Subventionen oder Finanzierungsmodelle mit China und Russland wird heute kein Atomreaktor mehr in Europa gebaut. Verständlich, dass die Atomlobbyisten im Europäischen Parlament dem entgegenwirken wollen und lapidar in einer Entschließung „Wege zu einer europäischen Energieunion“ des Europäischen Parlaments betonen, dass „ Kernenergie in irgendeiner Weise durch EU-Finanzierungsinstrumente oder durch EU-Finanzinstitute unterstützt werden sollte (Punkt 140 des Vorschlags zur Entschließung des Europäischen Parlaments).

„Die österreichischen Vertreter_innen im Europäischen Parlament werden diesen und die anderen Punkte, die unverhohlen für die Atomenergie werben, ablehnen. Nichts anderes sind sie ihren Wähler_innen schuldig! Dieser Pro-Atom-Entschließungsantrag ist ein verzweifeltes Aufbäumen einer bedrängten Industrie!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Österreich alleine wird den Entschließungsantrag nicht verhindern können, weshalb wir unseren Appell, doch endlich Allianzen für den europaweiten Atomausstieg zu bilden, nur wiederholen können. Dass Österreich als Mitglied bei EURATOM den atomaren Irrsinn auch noch mitfinanziert, ist ein Skandal. Wer den europaweiten Atomausstieg will, muss nachhaltig sämtliche Unterstützungen für die Atomindustrie kappen! Hier liegt es in der Verantwortung der österreichischen Regierung endlich Farbe zu bekennen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

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Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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03.12.15 atomstopp: Umweltminister Rupprechter muss Allianzen für europaweiten Atomausstieg schmieden
Atomförderverein EURATOM als Stolperstein erkennen und verlassen!
Im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Paris hat der österreichische Umweltminister Rupprechter wieder einmal die Idee präsentiert, für die Erneuerbaren Energien einen ähnlichen Vertrag zu gründen, wie es ihn für die Atomenergie seit den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt.

„Aus unserer Sicht fällt Umweltminister Rupprechter mit einem solchem Vorschlag aber auf einen strategischen Fehler herein. Gut gemeint vielleicht, zementiert er mit einem solchen Vorschlag aber nur die Förderung für die Atomenergie ein. Er legitimiert die Förderung und verunmöglicht damit einen europaweiten Atomausstieg!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„EURATOM, der Atomförderverein der Europäischen Union, braucht keine zusätzliche Legitimation und Finanzhilfe. Ganz im Gegenteil: Mehr als 60 Jahre Atomförderung sind genug! Das Erbe, das Europa durch die Atomlobbyisten für die nächsten 100.000e Jahre aufgebürdet wurde und immer noch wird, ist unverantwortbar! Die logische Konsequenz gerade für einen österreichischen Umweltminister muss sein: RAUS aus EURATOM, keine weiteren Steuergelder aus Österreich für die europäische Atomlobby.“, so Egger und Schweiger weiter.

„Der europaweite Atomausstieg wird mit EURATOM und der fortgesetzten Förderung der Atomlobby nicht gelingen. Umweltminister Rupprechter muss deshalb Allianzen gegen EURATOM und für den europaweiten Atomausstieg schmieden!“, so Egger und Schweiger abschließend.

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Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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03.07.15 atomstopp: Mit parlamentarischer Bürgerinitiative zu EURATOM bei Nationalratspräsidentin Doris Bures
Übergabe der Bürgerinitiative am Dienstag, 7. Juli um 12 Uhr im Parlament in Wien
„Wir freuen uns, dass Nationalratspräsidentin Doris Bures unsere parlamentarische Bürgerinitiative zu EURATOM am Dienstag, dem 7. Juli um 12 Uhr im Parlament in Wien entgegen nehmen und damit der weiteren parlamentarischen Behandlung zuführen wird. In Oberösterreich wurde diese Bürgerinitiative besonders prominent durch alle im Landtag vertretenen Parteien unterstützt. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer (SPÖ), Landtagspräsident Adalbert Cramer (FPÖ), Landesrat Rudi Anschober (Grüne) und Landtagsabgeordnete Eva Maria Gattringer (ÖVP) beteiligten sich zum Start der Bürgerinitiative sogar persönlich beim Sammeln der Unterschriften!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Mit der parlamentarischen Bürgerinitiative wollen wir eine Enquete zur Frage der weiteren Mitgliedschaft Österreichs bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM erreichen. Österreich bekennt sich per Verfassung zu einem Verbot jedweder Nutzung der Atomkraft. Dennoch ist Österreich Mitglied bei EURATOM. Die aktuelle Genehmigung von Subventionen für das britische AKW-Projekt Hinkley Point C rechtfertigt die EU-Kommission mit EURATOM und dem Ziel des Ausbaues der Atomkraft auch als gemeinsames Ziel der Europäischen Union. Das zeigt klar auf, dass Österreich mit seiner Mitgliedschaft die Atomkraft stützt - und das gewiss gegen den Willen einer überwältigenden Mehrheit der österreichischen Bevölkerung!“, so Egger und Schweiger weiter.

In einer Enquete soll über den Ausstieg Österreichs aus dem Atomförderverein EURATOM als logischen Schritt diskutiert werden. „Diese parlamentarische Bürgerinitiative zu EURATOM ist ein weiterer Baustein, die Diskussion rund um EURATOM anzuregen und Klarheit über den Sinn und Zweck der österreichischen Mitgliedschaft bei diesem Atomförderverein zu erreichen.“, so Egger und Schweiger abschließend.

Anmerkung: Journalist_innen, die bei der Übergabe der Bürgerinitiative dabei sein möchten, setzen sich bitte mit den Aussendern in Verbindung.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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12.06.15 atomstopp: Windkraft als Verbündete gegen die Weiterherrschaft von EURATOM
Tag des Windes - Infostand am Montag, 15. Juni 2015 am Linzer Taubenmarkt
Während die Windkraft in Europa, trotz bewusst geschürter Skepsis und entsprechender Bremsfaktoren in ihrer raschen Marktentwicklung vorbildliche Bilanzen legen kann, steht die Atomindustrie in Europa mit dem Rücken zur Wand - und wäre ohne EURATOM wohl längst von der Bildfläche verschwunden.

„Mit viel Finanzakrobatik und politischer Protektion via EURATOM wird versucht, die Füße am Boden behalten zu können. So gut wie alle laufenden AKW kämpfen jedoch mit altersbedingten Schwächen und Risiken, deren Kosten noch nicht absehbare Konsequenzen haben werden. Die beiden im Bau befindlichen Anlagen in Frankreich und Finnland zeigen mit den völlig überzogenen Kosten- und Bauzeitüberschreitungen ein düsteres Bild ihrer zukünftigen Wirtschaftlichkeit. Und für Neubauten wie in Großbritannien oder Tschechien lassen die Kalkulationen erst recht erkennen: ohne direkte Subventionen und jahrzehntelange Preisstützungen kann kein AKW gebaut werden!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Den Grund, warum eine wirtschaftlich nicht marktfähige Industrie dennoch weiter bestehen kann, sehen Egger und Schweiger zweifelsfrei im EURATOM-Vertrag. „EURATOM schafft seit bald 60 Jahren einen geschützten Wirtschaftsbereich für die Atomindustrie. Umso mehr ist es heute, im selben Jahr, wo Österreich gegen die skandalöse Hinkley Point-Entscheidung Klage einbringen wird, höchst an der Zeit, die österreichische Mitgliedschaft bei EURATOM zu hinterfragen! Wir fordern eine Parlamentarische Enquete zu diesem Thema. Wer sich beteiligen will, kann am 15. Juni von 12:00-17:00h mit seiner Unterschrift am Taubenmarkt die Petition unterstützen! Sobald die nötigen Unterschriften beisammen sind, wird die Petition im Nationalrat eingereicht!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger 0680/23 93 019
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625




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28.04.15 atomstopp: Hinkley Point C-Entscheidung im Schutze des Atomfördervertrags EURATOM
Österreichische Bundesregierung braucht einen Plan B
„Die heutige Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union zum Beschluss der EU-Kommission millardenschwere Beihilfen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C zu erlauben, zeigt deutlich, dass der EURATOM-Vertrag als Begründung herhalten und möglicherweise jede Wettbewerbsverzerrung schlagen wird. Es ist unfassbar, dass der Atomfördervertrag aus den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts bei einer Entscheidung der EU-Kommission im 21. Jahrhundert noch eine Bedeutung hat!“, zeigen Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

„All jenen, die glauben Österreich als erklärtes Antiatom-Land hätte einen Einfluss bei einem Atomförderverein wie EURATOM müssen zumindest heute zugeben, dass die Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM von Anfang an ein Fehler war: EURATOM fördert die Atomindustrie, EURATOM schützt die Atomindustrie und somit ist EURATOM ein Sicherheitsrisiko!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Die österreichische Bundesregierung wird nun Klage gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission vor dem Europäischen Gericht einbringen können. Wir erwarten uns, dass sie das auch unverzüglich tun wird! Gleichzeitig braucht Österreich aber auch einen Plan B, wenn die Klage wegen EURATOM abgewiesen wird: Jede_r Österreicher_in darf mit ihren_seinen Steuergeldern den atomaren Irrsinn mitfinanzieren. Ein Ausstieg Österreichs aus EURATOM ist mehr denn je gerechtfertigt!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Anmerkung: Passagen mit EURATOM-Bezug aus dem heute veröffentlichen Beschluss der EU-Kommission im Amtsblatt der Europäischen Union – siehe unten.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625




(369) Die Kommission räumte jedoch ein, dass die Maßnahme mit dem Euratom-Vertrag in Einklang stehe.

(370) Wie die Kommission in vorangegangenen Entscheidungen ( 1 ) anerkannt hat, ist es Ziel des Euratom-Vertrags, die „Voraussetzungen für die Entwicklung einer mächtigen Kernindustrie, um umfangreiche Energiequellen bereitzustellen“, zu schaffen. Dieses Ziel wird in Artikel 1 des Euratom-Vertrags aufgegriffen, wonach „es Aufgabe der Gemeinschaft ist, durch die Schaffung der für die schnelle Bildung und Entwicklung von Kernindustrien erforderlichen Voraussetzungen für die Hebung der Lebenshaltung in den Mitgliedstaaten (…) beizutragen“.

(371) Auf dieser Grundlage wird durch den Euratom-Vertrag die Europäische Atomgemeinschaft gegründet, der die notwendigen Instrumente und Aufgaben zugewiesen wurden, um diese Ziele zu erreichen. Die Kommission muss gewährleisten, dass die Bestimmungen dieses Vertrags angewandt werden.

(372) In Artikel 2 Buchstabe c Euratom-Vertrag heißt es, die Mitgliedstaaten hätten „die Investitionen zu erleichtern und, insbesondere durch Förderung der Initiative der Unternehmen, die Schaffung der wesentlichen Anlagen sicherzustellen, die für die Entwicklung der Kernenergie in der Gemeinschaft notwendig sind“. Artikel 40 des Vertrags bestimmt, dass die Gemeinschaft hinweisende Programme veröffentlichen soll, um „Investitionen anzuregen“, „insbesondere hinsichtlich der Ziele für die Erzeugung“.

(373) Nach Einschätzung der Kommission, der insbesondere Kapazitätsprognosen und die Rolle, die die Stromversorgung durch das Kraftwerk HPC nach Aufnahme des Betriebs spielen wird, zugrunde liegen, trägt die Maßnahme zu langfristiger Versorgungssicherheit bei.

(374) Die Kommission kommt somit zu dem Ergebnis, dass auf die Förderung der Kernkraft ausgerichtete Beihilfemaßnahmen ein Ziel von gemeinsamem Interesse verfolgen und gleichzeitig einen Beitrag zu Zielen Diversifizierung und Versorgungssicherheit leisten können.

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09.03.15 atomstopp: Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM muss Thema einer parlamentarischen Enquete werden!
Parteienübergreifende Unterstützung in Oberösterreich: Info_Stand mit ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen am 11. März 2015 in Linz, Taubenmarkt!
„Die Begründung der EU-Kommission, wettbewerbsverzerrende Milliarden-Subventionen für das britische AKW Hinkley Point C mit Blick auf den EURATOM-Vertrag zu erlauben, wirft ein äußerst schiefes Licht auf die Mitgliedschaft Österreichs bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Österreich bekennt sich per Verfassung zu einem Verbot jedweder Nutzung der Atomkraft. Österreich fördert als Mitglied bei EURATOM aber genau das: nämlich den forcierten Ausbau der Atomkraft in Europa und damit genau das, was die Österreicher_innen ablehnen. Jedes Mittel scheint Recht: auch dass das Wettbewerbsrecht gebrochen wird, um der Atomindustrie ihr wirtschaftliches Überleben zu sichern.“, so Egger und Schweiger weiter.

In Oberösterreich gibt es eine parteienübergreifende Unterstützung für die Forderung nach einer parlamentarischen Enquete zur Mitgliedschaft Österreichs. Vertreter der ÖVP, SPÖ, FPÖ und der Grünen werden mit den Atomgegner_innen Unterschriften für eine Bürgerinitiative zur Abhaltung einer parlamentarischen Enquete sammeln, und zwar

am 11. März in Linz, Taubenmarkt von 13 Uhr – 17 Uhr mit dem Landtagspräsidenten Adalbert Cramer (FPÖ) - 13 Uhr bis 14 Uhr, Landesrat Rudi Anschober (Grüne) - 14 Uhr bis 15 Uhr, Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer (SPÖ) - 15 Uhr bis 16 Uhr und Landtagsabgeordneter Elisabeth Manhal (ÖVP) - 16 Uhr bis 17 Uhr.

„Im Rahmen einer parlamentarischen Enquete soll die unhaltbare und paradoxe Situation erörtert und klargelegt werden: Als Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM fördert Österreich die Atomkraft, obwohl diese gleichzeitig per Verfassung untersagt ist! Die Österreicher_innen lehnen Atomkraft ab und dennoch fließen ihre Steuergelder der Atomindustrie zu. Logisch ist der Ausstieg Österreichs aus EURATOM. Das schafft klare Fronten!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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05.03.15 atomstopp: NUCLEAR LIES – Oberösterreich-Premiere in Freistadt und Linz
Eine indische Dokumentation zeigt auf, wie die Atomindustrie tickt!
Am Beispiel Indien zeigt der in Wien arbeitende indische Filmemacher Praved Krishnapilla auf, wie die Atomindustrie tickt, wie sie fuhrwerken kann, wenn politscher Atomwille herrscht, kaum korrigiert durch zivilen Widerstand.

Montag, 9. März - 19:45 Uhr - Kino Freistadt
Dienstag, 10. März - 19:00 Uhr - Moviemento Linz

jeweils anschließend Filmgespräch mit Regisseur Praved Krishnapilla und Koproduzentin Renate Brandner-Weiß

in Freistadt mit Umweltlandesrat Rudi Anschober, in Linz mit der Landtagsabgeordneten Ulrike Schwarz (Grüne OÖ)

Der beeindruckende Dokumentarfilm NUCLEAR LIES lädt ein auf eine Reise zu verschiedenen Standorten der Atomindustrie in Indien – angefangen bei einer Uran-Mine über die derzeit größte geplante Nuklearanlage der Welt in Jaitapur an der Westküste bis hin zu den beiden Reaktorblöcken bei Koodankulam an der Südspitze Indiens. Er zeigt die furchtbaren Missstände sowie die Lügen und die Propaganda der Regierung zur Atomenergie in Indien auf. Mehr als die ökonomischen Zusammenhänge stehen dabei die Stimmen und Perspektiven der betroffenen Menschen und ihr persönlicher Kampf ums Überleben im Vordergrund.

„Wir freuen uns, mit dieser Oberösterreich-Premiere eine gelungene Dokumentation über die Machenschaften der Atomindustrie präsentieren zu dürfen!“, so die Sprecher der Organisationen Mütter gegen Atomgefahr, Anti Atom Komitee und atomstopp_atomkraftfrei leben!

„Der Film zeigt schonungslos auf, wie menschenverachtend die Atomlobby ihre Macht gegen die Ärmsten der Gesellschaft ausnutzt! So wird auch klar, dass - hier wie dort! – die fundamentale Strategie von Atomkonzernen nur auf einem höchstmöglichen Maß an Skrupellosigkeit funktionieren kann!“, so die Sprecher abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680 33 33 625
Roland Egger 0680 23 93 019
Manfred Doppler 0664 45 05 015


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28.11.14 atomstopp: Signal bei SPÖ-Parteitag auch zu europäischer Atompolitik nötig!
Europäischen Pro-Atom-Entscheidungen eine klare Absage erteilen!
"Wenn die SPÖ heute zum 43. Ordentlichen Parteitag in der Wiener Messe zusammentritt, erwarten wir uns als Atomgegner_innen, dass diese amtierende österreichische Regierungspartei sich als europatauglich erweist und in der akuten Frage der europäischen Energiezukunft klare Beschlüsse fasst. Gerade in der hochbrisanten Causa Nuklearförderung à la Hinkley Point C fällt Österreich eine Schlüsselposition zu, nämlich die eines regulierend eingreifenden Mitgliedes der Europäischen Union, wenn Unrecht zu Recht erklärt werden soll!", so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Immerhin wird ja auch von der Bundes-SPÖ die Mitgliedschaft Österreich beim Atomförderverein EURATOM damit begründet, dass man „mitreden könne, wenn es um europäische Atompolitik geht“.

Wie es in einem der 180 Anträge zur Energieförderpolitik in Europa heißt, "...müssen Förderungen im Sinne einer sozialdemokratischen Energiewende die Umwelt- und Sozialverträglichkeit erhöhen, sowie volkswirtschaftlich effizient sein. http://bundesparteitag2014.at/?page_id=762

"Davon kann aber beim derzeit kursierenden Fördermodell Hinkley Point C keine Rede sein! Vielmehr würden hier die britischen Stromkund_innen gezwungen, den maroden französischen Atomstromkonzern EDF mit Einspeisetarifen, die dreimal so hoch sind wie der aktuelle Marktpreis, zu retten! Das darf nicht EU-Recht werden! Eine Klage gegen diese Umgehung des Wettbewerbsrechts ist der logische Schluss!", so Schweiger und Egger, und weiter: "Aber das ist noch nicht genug, nein, die österreichische Regierung ist aufgefordert, auf EU-Ebene Verbündete zu finden, im Kampf gegen umwelt- und wirtschaftspolitische Fehlentwicklungen. Gerade einem sozialistischen Kanzler muss es ein besonderes Anliegen sein, seine Fraktionskolleg_innen sowohl in Großbritannien als auch in den weiteren EU-Staaten die Augen zu öffnen ob dieser verkehrten Förderpolitik. Solidarisches Denken und Handeln ist gefragt und es gilt genau jetzt, nicht die Weichen Richtung
verheerender Zukunftsszenarien zu stellen.“

„Eines ist auch klar: Sollte Österreich, als zahlendes und „mitgestaltendes und mitredendes“ Mitglied beim Atomförderverein EURATOM in einer Minderheitsposition bleiben oder gar das wettbewerbsverzerrende Fördermodell zu Hinkley Point C mit den Bestimmungen von EURATOM begründet werden, muss Österreich – allen voran die SPÖ – die Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM dringend überdenken. Alles andere wäre ein Einknicken vor der europäischen Atomlobby!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger +43 680 23 93 019

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02.10.14 atomstopp: Skandal-Entscheidung Hinkley Point C. Welchen Einfluss hat das EURATOM-Mitglied Österreich auf Atomentscheidungen in der Europäischen Union?
Von SPÖ und ÖVP „gepriesenes“ Mitspracherecht bloß Makulatur?
„Wir erinnern uns nur zu gut daran, an die Argumente von SPÖ und ÖVP auf Bundesebene: Österreich müsse bei der Europäischen Atomgemeinschaft Mitglied sein, damit man die Atompolitik in Europa mitentscheiden könne. Ein Ausstieg Österreichs aus dem europäischen Atomförderverein EURATOM wurde als völlig kontraproduktiv zurückgewiesen. Der SPÖ und ÖVP auf Bundesebene war es einerlei, dass sich alle neun (!) Landtage in Resolutionen sehr kritisch mit der Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM auseinandergesetzt haben. Und es war der SPÖ und ÖVP auf Bundesebene einerlei, dass 15 (!) Anträge von den Oppositionsparteien FPÖ, GRÜNE und BZÖ auf Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag eingebracht wurden.“. so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und hauptverantwortlich für die seit 2008 geführte Kampagne „Österreich – Raus aus EURATOM“.

„Die EU-Kommission steht nun offenbar kurz davor, mit den Atomsubventionen für Hinkley Point C eine unglaubliche Skandalentscheidung zu treffen und wir fragen uns schon: Wie kann es überhaupt soweit kommen, dass die EU-Kommission auch nur ansatzweise darüber nachdenkt, diese Atomsubventionen zu erlauben? Österreich ist Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM und wo ist die Mitsprache bei dieser Atomentscheidung jetzt? Die Österreicher_innen lehnen Atomkraft ab und die Bundesregierung tut somit gut daran, schon jetzt eine Klage gegen diese drohende Skandal-Entscheidung anzukündigen. Von Mitsprache jedoch kann man in diesem Fall wohl nicht reden – eher von einem Bekämpfen einer Entscheidung, die vom EURATOM-Mitglied Österreich nicht beeinflusst werden kann. Dass diese Klage zudem auf einen langjährigen Rechtsstreit ohne jede aufschiebende Wirkung hinauslaufen wird, lässt den eindeutigen Schluss zu: Als gleichberechtigtes Mitglied bei EURATOM wird Österreich jedenfalls nicht behandelt!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Hinkley Point C und die möglichen skandalösen Atomsubventionen – mit dem Segen der EU-Kommission – zeigen ganz klar: Das von SPÖ und ÖVP gepriesene Mitspracherecht auf Grund von EURATOM ist bloße Makulatur. Und die Kampagne und der Ansatz „Österreich – RAUS aus EURATOM“ hat höchste Aktualität!“, so Egger und Schweiger abschließend.

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27.05.14 atomstopp: Rund 3.400 Unterstützer_innen für ONLINE-Appell an Kandidat_innen zur EU-Wahl
Europaweiten Atomausstieg voranbringen als erster Auftrag an beherzte EU-Abgeordnete!
„Wir bedanken uns herzlich bei allen, die den atomstopp_ONLINE-Appell für einen europaweiten Atomausstieg unterstützt haben! Gerne werden wir den Auftrag den erfolgreichen Parteien vorlegen. Wir gehen davon aus, dass die Kandidat_innen, die es ins Europaparlament geschafft haben, mit viel Engagement diesen ersten Auftrag für die neue Amtsperiode mit nach Brüssel nehmen werden! Wir freuen uns darauf, bald auch konkrete Schritte zu sehen, die zu einem europaweiten Atomausstieg führen werden!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich den Abschluss des ONLINE-Appells.

Mit dem Appell werden die EU-Abgeordneten aufgefordert, sich vehement für den europaweiten Atomausstieg einzusetzen und die Position im Europäischen Parlament zu nutzen und mit aktiver Politik zu zeigen: Atomenergie ist ein Auslaufmodell! Die Freigabe von Atomsubventionen für den Neubau und die Laufzeitverlängerung von Atomreaktoren wird bekämpft! AKW-Betreiber müssen umfassend für jeden potenziellen Schaden haftbar gemacht und der EURATOM-Vertrag aufgelöst werden!

„Wir sind zuversichtlich, dass sich die österreichischen EU-Abgeordneten ganz im Sinne der österreichischen Bevölkerung für ein atomkraftfreies Europa einsetzen werden. Wir Österreicher_innen haben schon vor mehr als 30 Jahren per Volksentscheid NEIN zur Nutzung der Atomkraft gesagt und somit einen legitimen Anspruch auf mutige EU-Politiker_innen, die an ihre Möglichkeiten glauben und diese entsprechend einsetzen.“, so Egger und Schweiger abschließend.

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11.02.14 atomstopp: Erschütterndes Atomsignal der bulgarischen Sozialisten für EU-Wahl im Mai 2014
Bundeskanzler Faymann muss in eigenen Reihen für atomstopp lobbyieren
„Dass die bulgarischen Sozialisten in ihrem Programm für die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2014 betonen, sich in der EU für den Ausbau der Atomkraft einsetzen zu wollen, ist in höchstem Maße erschütternd. Gerade der Plan, das AKW Belene weiterbauen zu wollen, das bestehende AKW Kosloduj erweitern zu wollen und die Laufzeiten der dortigen Reaktoren zu verlängern, ist eine beunruhigende Zukunftsvision! Für den Standort des AKW Belene gilt eine besondere Erdbebengefährdung!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir appellieren dringend an Bundeskanzler Faymann in seinen eigenen Reihen gegen diese unverständliche Atomeuphorie bei den bulgarischen Sozialisten zu lobbyieren. Im derzeitigen Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz sollte er einen gewichtigen Mitstreiter finden, um die sozialdemokratischen Parteien in der Europäischen Union für Erneuerbare Energien zu gewinnen und dem Irrsinn Atomkraft endlich und unmissverständlich eine Absage zu erteilen!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Den Europawahlkampf mit einer Werbung für Atomkraft zu verbinden, ist völlig absurd und jenseits der Vorstellungen der Europäer_innen: Gerade in der letzten Zeit mehren sich Hinweise, dass sogar die EU-Kommission eine Reform des Atomfördervereins EURATOM in Erwägung zieht und den Förderzweck aus dem EURATOM-Vertrag streichen will. Eine klare Ansage von Bundeskanzler Faymann ist gefragt und ein beherztes und überzeugendes Engagement für einen atomstopp bei seinen bulgarischen Fraktionskollegen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

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15.01.14 atomstopp: Jahrelange Bemühungen um Bewegung in EURATOM-Debatte scheinen zu fruchten
EU-Kommission erwägt Reform des Atomfördervereins EURATOM
„Unsere jahrelangen Bemühungen, etwas Bewegung in die Debatte um den Atomförderverein EURATOM zu bringen, scheinen endlich zu fruchten und bei der EU-Kommission angekommen zu sein!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion die heutige Pressemeldung, dass die EU-Kommission den EURATOM-Vertrag den heutigen Realitäten anpassen und den Förderzweck des EURATOM-Vertrags, „die Voraussetzungen zu schaffen für den Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie“, überarbeiten möchte.

„In Österreich gibt es seit 2008 eine intensive Auseinandersetzung mit der Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM. Gezählte 15 (!) Anträge der Oppositionsparteien hat es in der vergangenen Legislaturperiode gegeben, die sich allesamt sehr kritisch mit EURATOM auseinandergesetzt haben. Im Rahmen der von atomstopp initiierten Kampagne „Österreich – RAUS aus EURATOM“ haben sich auch alle neun Landtage Österreichs für einen Ausstieg aus EURATOM ausgesprochen. Das EURATOM-Volksbegehren haben knapp 100.000 Österreicher_innen unterschrieben! 325 Gemeinden quer durch Österreich haben Resolutionen zum Ausstieg aus EURATOM verfasst!“, zählen Egger und Schweiger auf.

„Bewegung in die EURATOM-Debatte hat in jedem Fall der Atomausstieg Deutschlands gebracht: Als logische Konsequenz des Atomausstiegs haben sich SPD, Bündnis90/Die Grünen und vor allem DIE LINKE mit der Mitgliedschaft Deutschlands bei EURATOM beschäftigt und einen Ausstieg Deutschlands aus EURATOM, zumindest aber eine Reform des EURATOM-Vertrags gefordert!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir appellieren an unsere österreichische Bundesregierung, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich ernsthaft mit dem Atomförderverein EURATOM auseinanderzusetzen. Wann, wenn nicht jetzt, muss die Reform von EURATOM auch von Österreich aus mitgestaltet werden! Sollten die atomfreundlichen Kräfte jedoch weiterhin in Europa die Oberhand behalten, ist als Option der einseitige Ausstieg Österreichs aus EURATOM in jedem Fall voranzutreiben!“, so Egger und Schweiger abschließend.

www.raus-aus-euratom.at

Weitere Informationen:
Roland Egger + 433 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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11.11.13 atomstopp: EU-Kommissar Oettingers Aufforderung zum Mitreden sollte auch bei Atompolitik gelten und zu einem Mitentscheiden werden!
Heute Veranstaltung im Haus der Europäischen Kommission in Wien um 20 Uhr
„Wenn heute Abend EU-Kommissar Oettinger zum EU-Bürgerdialog ins Haus der Europäischen Kommission in Wien einlädt, wird es auch um die Atompolitik in Europa gehen müssen und um das eklatante Demokratiedefizit bei allen Entscheidungen zur Atompolitik in Europa!“, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich überzeugt!

Atompolitik wird hinter verschlossenen Türen gemacht: Die EU-Kommission trifft einsame und geheime Entscheidungen, wenn es etwa um die Vergabe der EURATOM-Kredite geht! Bei der EU-Kommission laufen die Fäden der Atom-Lobbyisten zusammen und nur durch massiven Widerstand der Atomgegner_innen ist es im heurigen Oktober gelungen, eine Generalsubvention für die Atomenergie nach dem Vorbild der Erneuerbaren Energien abzuwenden!

„Das Mitreden muss in weiterer Folge zu einem Mitentscheiden werden: Das Europäische Parlament als Vertreter der europäischen Bürger_innen darf bei der Atompolitik Europas seine Meinung abgeben, Entscheidungen treffen aber die EU-Kommission und die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten! Das Europäische Parlament wird vielfach nicht ernst genommen: Seit Jahren verlangen die Abgeordneten eine Revision des EURATOM-Vertrags, der die Förderung der Atomenergie in Europa quasi als Primärrecht der Union festschreibt. Doch diese überfällige Anpassung des Stellenwerts der Atomindustrie für die Energiezukunft Europas wird konsequent verhindert!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir sind gespannt, wie die EU-Kommission die massive Unterversicherung der Atomkraftwerke lösen wird. Demnächst schon soll ein Vorschlag von EU-Kommissar Oettinger vorgelegt werden. Einem potenziellen Schaden von mehr als 400 Milliarden Euro steht in manchen Ländern eine Versicherung von weniger als 100 Millionen Euro gegenüber. Nach den jüngsten Aussagen von EU-Kommissar Oettinger würde er sich auch mit einer Versicherung von 1 Milliarde Euro zufrieden geben. Dazu sagen wir ganz klar und deutlich: Herr Oettinger, das ist zuwenig! Wenn nur ein Vierhundertstel des Schadens von den Atomkraftwerksbetreibern abgedeckt werden muss, wird auch weiterhin die Allgemeinheit für den Schaden haften und das entspricht in keinster Weise dem Ansatz des Verursacherprinzips, das selbstverständlicherweise auch für die Atomindustrie zu gelten hat!“, so Egger und Schweiger abschließend.

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19.09.13 atomstopp: Wir brauchen keine Atomkommission in Brüssel!
Förderung der Atomenergie muss endlich beendet werden!
"Die jetzt bekannt gewordenen Aussagen von EU-Kommissar Oettinger, dass er eine `sensible Umgehung oder Anpassung des Beihilfenrechts fordere, um Investitionen in neue Atomreaktoren möglich zu machen`, sind ein Affront für jede Bemühung eines gemeinsamen europäischen Atomausstiegs und eines EU-Kommissars unwürdig!", sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

"Europa braucht keine Atomkommission in Brüssel! Europa braucht Politiker_innen mit Zukunftsvisionen! Die Förderung der Atomkraft mitsamt ihren unbeherrschbaren Auswirkungen ist völlig inakzeptabel und eine Gefahr für die Zukunft Europas!", so Egger und Schweiger weiter.

"Wir fordern, dass die Förderung der Atomenergie endlich eingestellt wird! Österreich soll aus dem Atomförderprogramm EURATOM aussteigen! Wir wollen nicht, dass mit unseren Steuergeldern eine Technologie gefördert wird, die uns einer ständigen Lebensgefahr aussetzt! Von der nächsten Bundesregierung wird erwartet, dass die entscheidenden Schritte für einen europaweiten Atomausstieg eingeleitet werden. Der Atomförderverein EURATOM muss aufgelöst werden!", so Egger und Schweiger abschließend.

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Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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03.09.13 atomstopp: Europäisches Parlament wird Milliarden-EURO-Spritze für Kernfusion absegnen!
Wird es dazu kritische Positionierungen aus Österreich geben?
Es scheint eine ausgemachte Sache zu sein: der Europäische Rat und das Europäische Parlament haben sich bereits Ende Juni auf den mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 geeinigt und akzeptiert, dass für den Kernfusionsreaktor ITER im französischen Cadarache 2 707 Millionen Euro vorgesehen sind. Der formelle Beschluss des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich nächste Woche, am 10. September, fallen.

"Diese 2 707 Millionen Euro sind nur ein Teil der Finanzierung für die umstrittene Fusionsforschung. Zusätzliche tausende Millionen werden über EURATOM bereitgestellt. Wieviel konkret, scheint jedoch noch unklar zu sein. Klar ist jedoch, dass die Kernfusionsforschung ein Fass ohne Boden ist und alleine in der vergangenen Forschungsperiode (2007 bis 2013) mit den budgetierten Mitteln nicht ausgekommen ist. ZU den budgetierten 2 725,8 Millionen Euro mussten 2011 und 2012 nochmals 2 050 Millionen Euro nachfinanziert werden! Ähnliches ist auch für die nächste Forschungsperiode zu befürchten!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Wieviel Österreich für diese Atomforschung konkret beisteuern wird, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Mit Hinweis auf das gemeinsame Budget von EU und EURATOM könne man nur rundungsmäßig sagen, was österreichische Steuerzahler_innen für die Atomlobby abliefern müssen. Mehr als ein Dutzend parlamentarische Anfragen in der abgelaufenen Legislaturperiode zur finanziellen Belastung Österreichs durch die EURATOM-Forschung brachten keine Klarheit!", ärgern sich Egger und Schweiger.

"Bis zur nächsten EU-Wahl ist es nicht mehr weit. Wir werden also sehr genau verfolgen, wie das Abstimmungsverhalten zur Milliarden-EURO-Spritze für die Kernfusion ausfällt und ob es ehrliche kritische Positionierungen aus Österreich und durch die österreichischen EU-Abgeordneten geben wird. In Österreich den europaweiten Atomausstieg zu propagieren, in Brüssel aber der Atomlobby laufend Milliarden-EURO-Unterstützungen zukommen zu lassen, ist wenig glaubwürdig.", so Egger und Schweiger abschließend.

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Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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26.07.13 atomstopp: Wer den europaweiten Atomausstieg will, kommt um EURATOM nicht herum!
Österreichs Mitgliedschaft im EURATOM-Vertrag Thema bei der Nationalratswahl 2013
Die Begründung für jedwede Förderung der Atomenergie und die exzessive Atomforschung liefert der EURATOM-Vertrag aus dem Jahr 1957, der in seiner Präambel vorsieht, die Voraussetzungen für den raschen Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie zu schaffen. Der EURATOM-Vertrag ist einer der Gründungverträge der Europäischen Union und macht deutlich, dass sich die Europäische Union in Richtung "Atommacht" entwickeln will.

"Anstatt nach jahrzehntelanger Subventionierungsphase endlich Marktfähigkeit zu erreichen, steht die Atomindustrie wirtschaftlich am Abgrund und der Atomfördervertrag EURATOM muss als Begründung herhalten, wenn es um zusätzliche Subventionen der letzten Atomstaaten geht. Wer das Problem "Atomenergie in Europa" konsequent zu Ende denkt und den europaweiten Atomausstieg will, wird um das Fangeisen EURATOM nicht herumkommen!", sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich überzeugt.

"Wir freuen uns, dass in Österreich von wahlwerbenden Parteien die Frage des EURATOM-Vertrags offensiv angesprochen wird. Österreichs Mitgliedschaft beim Atomförderverein EURATOM wird auch Thema bei der Nationalratswahl 2013 sein: Wir werden in den nächsten Wochen gemeinsam mit anderen Antiatom-Organisationen einen umfangreichen Fragenkatalog an die zur Nationalratswahl antretenden Parteien schicken und darin auch die Mitgliedschaft Österreichs im EURATOM-Vertrag thematisieren!", so Egger und Schweiger abschließend.

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Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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19.07.13 atomstopp: EU-Kommission steckt weiter in atomarer Sackgasse fest
Atomindustrie nur mehr durch Subventionen überlebensfähig!
"Die immer konkreteren Pläne der EU-Kommission, ähnlich wie bei den Erneuerbaren Energien, in Zukunft den Mitgliedstaaten zu erlauben, Atomkraft über Beihilfen zu subventionieren, sind ein Armutszeugnis: Nicht nur für die EU-Kommission, die damit deutlich macht, dass sie in der atomaren Sackgasse feststeckt! Sondern auch für die Atomindustrie insgesamt, die damit mehr als deutlich signalisiert, dass es ihr wirtschaftlich schlecht geht und sie ohne staatliche Unterstützung am Ende ist!", kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich den heute bekannt gewordenen Vorstoß von EU-Wettbewerbskommissar Almunia.

"Weltweit beträgt die Stromproduktion aus Atomkraftwerken nur mehr 10%. Damit ist die Atomstromproduktion auf das Niveau der 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückgegangen. Atomare Ausbaupläne in Großbritannien, Frankreich und Tschechien stehen aus wirtschaftlichen Gründen auf der Kippe und gerade deswegen machen sich nun diese Mitgliedstaaten für nationale Subventionen für Atomkraft stark. Der Niedergang der Atomlobbyisten soll mit Hilfe der EU-Kommission aufgehalten werden!", so Egger und Schweiger weiter.

"Die EU-Kommission macht sich damit zu einem Handlanger der Atomlobbyisten und setzt ihre Atomförderpolitik fort! EURATOM-Kredite für Laufzeitverlängerungen von hochriskanten Atomreaktoren, EURATOM-Forschung für neuartige und noch gefährlichere Atomreaktoren, die mit Plutonium betrieben werden, massivst unterversicherte Atomkraftwerke mit Haftungen im Promillebereich eines potenziellen atomaren Schadens - so schaut das Atomförderprogramm der EU-Kommission aus! Legimitiert durch den EURATOM-Vertrag, der ja in seiner Präambel vorsieht, die Voraussetzungen für den raschen Aufbau einer mächtigen Atomindustrie zu schaffen!", so Egger und Schweiger weiter, die an die EU-Kommission appellieren, dem atomaren Spuk endlich ein Ende zu bereiten und nicht durch Subventionen weitere atomare Gefährdungen in die Welt zu setzen!

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


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26.06.13 atomstopp: EU-Recht hat für Österreicher_innen sakrosankt zu sein! Amen.
Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM mittels Volksbegehren und Volksbefragung voranzubringen, ist Geschichte
"Dass Österreich Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM ist und damit die Österreicher_innen auch finanziell dazu beitragen dürfen, dass an neuartigen Atomreaktoren geforscht wird, ist schwer erträglich. In der laufenden Legislaturperiode hat es 15 (!) parlamentarische Anträge zum Ausstieg Österreichs aus EURATOM gegeben oder zumindest Anträge, die sich für gravierende Änderungen des EURATOM-Vertrags in Richtung Atomausstiegsvertrag starkgemacht haben!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Mit der jetzigen Einigung von SPÖ-ÖVP-Grüne, dass EU-Recht nicht Gegenstand eines Volksbegehrens und einer nachfolgenden Volksbefragung sein dürfen, werden wohl alle Bemühungen in Richtung "Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM" begraben werden.

"EU-Recht hat für die Österreicher_innen sakrosankt zu sein! Da wird das Volk nicht begehren dürfen! Dass die Grünen willfährig eine Verfassungsmehrheit für das Gesetz in dieser Form beschaffen, erstaunt: Eine Weiterentwicklung - auch und gerade von EU-Recht - mittels einer aktiven Bürger_innenbeteiligung scheint für manche Politiker_innen jenseits ihrer Vorstellungskraft zu liegen. Den Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM mittels Volksbegehren und Volksbefragung voranzubringen, scheint - auch dank grüner Unterstützung - Geschichte zu sein!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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