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16.12.22 Beim Linz-Marathon für atomstopp laufen! 
atomstopp_atomkraftfrei leben! übernimmt beim Linz-Marathon am 16. April 2023 wieder die Anmeldegebühr für alle, die für eine Welt ohne Atomkraft laufen wollen. Ausgestattet mit sonnengelben Lauf-Shirts tragen sie die Botschaft: KLIMASCHUTZ MIT AKW? SO EIN SCHMÄH! durch unsere Landeshauptstadt Linz.   
Image898 »Seit dem Frühjahr blickt Europa gebannt auf Saporischschja, wo das Atomkraftwerk immer wieder mit Raketen beschossen wird. Die Atomlobby lässt sich davon nicht bremsen, ködert willfährige politische Akteure wie die tschechische Regierung, die in Temelín den 'South Bohemia Nuclear Park' errichten will - einen Experimentierpark für SMRs - Small Modular Reactors. An solchen Schrumpfmeilern wird zwar schon seit den 1950er-Jahren geforscht, trotzdem wird mit viel Geld die Botschaft verbreitet, dass hier eine neue Technologie vorliegt, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Doch das ist falsch, denn trotz der langen Forschung existiert immer noch kein auch nur annähernd ausgereiftes SMR-Konzept, Strom zu vertretbaren Preisen ist nicht in Sicht. Um so wichtiger also, gegen Atomkraft samt ihren Verheißungen anzulaufen!«, ermuntern Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich  

Bei Anmeldung bis zum 8. Jänner 2023 unter post@atomstopp.at übernimmt atomstopp_atomkraftfrei leben! die Anmeldegebühr. Dafür einfach Namen, E-Mail, Wohnadresse, Geburtsjahr,  Nationalität und natürlich auch die gewünschte Distanz bekanntgeben - auch ganze Staffeln sind willkommen! Wer noch kein sonnengelbes atomstopp-Laufshirt hat: Bitte auch gleich die Größe angeben!

»Wir dürfen nicht hinnehmen, dass unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit Atomkraftversuche durchgeführt werden. Das Mühlviertel und Linz liegen innerhalb der Gefahrenzone von Temelín, wir stehen als unmittelbare Nachbarn dieser geplanten Experimente in besonderer Verantwortung. Wir freuen uns also auf viele Läufer_innen, die den falschen Versprechungen der Atomlobby nicht auf den Leim gehen und beim Linz-Marathon wieder mit uns die klare Botschaft hinaustragen: KLIMASCHUTZ MIT AKW? SO EIN SCHMÄH!«, so Schweiger und Egger abschließend. 

Rückfragen & Kontakt:  
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625   
Roland Egger + 43 680 23 93 019  


Hinweis zum Datenschutz: Mit der Anmeldung über atomstopp zum Linz Marathon akzeptieren die Teilnehmer_innen die aktuellen Teilnahme- und Datenschutzbestimmungen lt LIVA. Die erhobenen Daten zur Abwicklung der Anmeldung werden bei atomstopp_atomkraftfrei leben! gemaß DSGVO sicher gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.

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15.11.22 atomstopp: Schöne neue Atomwelt? Ausschreibung JUGEND-KLIMAPREIS 2023
Während in der Ukraine Atommeiler beschossen werden, gilt Atomstrom in der EU als grüne Energie. Obwohl weltweit niemand weiß, wohin mit dem Atommüll, werden in Temelin Atomkraftwerke geplant, die sogar mehr strahlenden Abfall hinterlassen als bisherige. Derlei Widersprüche verlangen danach, die Jugend anzuregen, sich aktiv, kritisch und zeitgemäß mit den Versprechungen der Atomlobby auseinanderzusetzen - und alle werden beim JUGEND-KLIMAPREIS 2023 gewinnen!
Image897 »Die auch bei uns bereits spürbare Erdüberhitzung wird künftig unser aller Leben bestimmen. Um möglichst große Gebiete unserer Erde lebenswert zu erhalten, muss die Frage der nachhaltigen Energieversorgung beantwortet werden. Im Fahrwasser dieser wichtigen Debatte will die Atomindustrie mit gewaltigem Lobbyaufwand glauben machen, Lösungen anbieten zu können. Weltweit macht sie Propaganda für sogenannte Small Modular Reaktors. Diese seit Jahrzehnten ohne nennenswerte Fortschritte beforschte Technologie ist einer umfassenden Studie des deutschen Bundesamtes für nukleare Entsorgungssicherheit zufolge noch gefährlicher und hinterlässt sogar mehr Atommüll als herkömmliche Meiler», erläutern Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

«Jugendliche kennen die Super-GAUs von Tschernobyl und Fukushima bestenfalls aus Erzählungen. Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass sie sich der Gefahren, die von Atommeilern ausgehen, bewusst sind. Aus der Friday for Future-Bewegung wissen wir aber, wie wichtig jungen Menschen die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt ist. Daher möchten wir ihnen beim JUGEND-KLIMAPREIS 2023 die Chance bieten, sich kritisch und zeitgemäß mit der Atomkraft und ihren Gefahren auseinanderzusetzen. Denn nur die Nutzung aller Einsparungspotenziale und der zügige Ausbau erneuerbarer Energien wird eine rasche und nachhaltige Verbesserung der Situation bringen", erklären Schweiger und Egger.

»Eingeladen sind alle jungen Menschen ab der 8. Schulstufe, im schulischen wie im außerschulischen Kontext, als ganze Klasse begleitet von ambitionierten Lehrer_innen, als Gruppen- oder Einzelprojekt. Gefragt ist die aktive, kritische und zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Thema Atomkraft, egal ob künstlerisch oder wissenschaftlich, analog oder virtuell, ob Broschüre, Videoclip, Audiobeitrag, Song, Aktion oder Installation - alles zählt. Gern unterstützen wir Bewerber_innen mit Tipps zu Hintergrundmaterial und stehen auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Und weil wir überzeugt sind, dass es für alle ein Gewinn sein wird, sich aktiv und kritisch mit Atomkraft auseinander zu setzen, warten neben den attraktiven Hauptpreisen auch atomstopp_Goodie-Bags auf alle Teilnehmer_innen!", so Schweiger und Egger abschließend.

Details zum atomstopp_Schulpreis gibts unter www.atomstopp.at/jugendklimapreis - Anmeldung und weitere Infos per E-Mail unter post@atomstopp.at oder telefonisch von 9 bis 13 Uhr unter 0732 77 42 75
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